Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Welche Anfangskritik an 5E hat sich später verflüchtigt?
Ainor:
--- Zitat von: Arldwulf am 21.06.2021 | 13:42 ---Das geht halt in der 4e nicht beliebig oft, da die Heilung dort stärker eingeschränkt ist.
--- Ende Zitat ---
Naja, mit grob je 8 Surges auf 4 Charakteren, und dann noch Cure Light, hält sich die Einschränkung doch stark im Rahmen. Ein 5E Kleriker hat weniger Zauber, selbst wenn er alle zum Heilen verwendet. Da müsste er schon kistenweise Heiltränke mitbringen.
Das einzige was in 4E wirklich mehr eingeschränkt ist ist die Heilung in einem einzelnen Kampf.
Arldwulf:
--- Zitat von: Ainor am 21.06.2021 | 17:01 ---Naja, mit grob je 8 Surges auf 4 Charakteren, und dann noch Cure Light, hält sich die Einschränkung doch stark im Rahmen. Ein 5E Kleriker hat weniger Zauber, selbst wenn er alle zum Heilen verwendet. Da müsste er schon kistenweise Heiltränke mitbringen.
Das einzige was in 4E wirklich mehr eingeschränkt ist ist die Heilung in einem einzelnen Kampf.
--- Ende Zitat ---
Gibt ja in der 4E auch noch andere Dinge welche Surges kosten können, Rituale, Monster, Umgebung und Skillchallenges beispielsweise. Aber "im Rahmen" trifft es wahrscheinlich gut, denn so würde ich das auch benennen. Und das nicht nur bei diesem Aspekt, sondern eben bei vielen Kleinigkeiten bei denen sich die Editionen unterscheiden. Wir sind ja jetzt über die Todesrettungswürfe auf die Heilung gekommen und auch dies ist halt wieder einfach nur eine Kleinigkeit. Letztlich macht es eben eher die Summe vieler kleiner Designentscheidungen welche dort die Kritik begründet, viele kleine Details.
Das führt auch zu dem Effekt, dass die 5E sich wesentlich lockerer und schöner spielt wenn man über solche Dinge einfach ein bisschen hinwegschaut, die Augen zudrückt wenn etwas hakt und dergleichen. Ich glaube ich würde jederzeit wieder die 5E spielen, einfach weil ich D&D mag und auch in meinen bisherigen 5E Runden Spaß hatte. Gleichzeitig könnte ich die Frage "nenne die Regeländerung welche dir in der 5E am besten gefällt und begründe warum diese besser ist als das vorhergehende" nur sehr schwer beantworten. Die meisten der kleinen Details sind halt durchaus Sachen welche Kritik an der konkreten Regelung herausfordern, sind ein Rückschritt zum vorhergehenden. Mal kleiner, mal größer. Aber nie so weit, dass es extrem wäre oder irgendwie unspielbar. Es bleibt immer noch in einem Bereich der völlig in Ordnung ist.
Und um beim Thema zu bleiben: Ich weiß nicht ob sich irgendeine Kritik wirklich verflüchtigt hat - aber ich finde man kann bei aller Kritik sehr gut seinen Frieden mit der 5E machen, sie spielen und Spaß damit haben und sich sagen: Es muss gar nicht immer die allerbeste Regelung sein. Ja, manchmal sind manche Regeln ein kleiner Rückschritt, aber das wichtige ist das es ein neues D&D gab und viele Spieler dazu gefunden haben. Am Ende sind Regeln immer nur ein Aspekt dabei Spaß am Rollenspiel zu finden und nur weil es Kritikpunkte gibt sollte man nicht vergessen was das Spiel tatsächlich ausmacht.
Timrix:
--- Zitat von: Arldwulf am 22.06.2021 | 16:00 ---Gibt ja in der 4E auch noch andere Dinge welche Surges kosten können, Rituale, Monster, Umgebung und Skillchallenges beispielsweise. Aber "im Rahmen" trifft es wahrscheinlich gut, denn so würde ich das auch benennen. Und das nicht nur bei diesem Aspekt, sondern eben bei vielen Kleinigkeiten bei denen sich die Editionen unterscheiden. Wir sind ja jetzt über die Todesrettungswürfe auf die Heilung gekommen und auch dies ist halt wieder einfach nur eine Kleinigkeit. Letztlich macht es eben eher die Summe vieler kleiner Designentscheidungen welche dort die Kritik begründet, viele kleine Details.
Das führt auch zu dem Effekt, dass die 5E sich wesentlich lockerer und schöner spielt wenn man über solche Dinge einfach ein bisschen hinwegschaut, die Augen zudrückt wenn etwas hakt und dergleichen. Ich glaube ich würde jederzeit wieder die 5E spielen, einfach weil ich D&D mag und auch in meinen bisherigen 5E Runden Spaß hatte. Gleichzeitig könnte ich die Frage "nenne die Regeländerung welche dir in der 5E am besten gefällt und begründe warum diese besser ist als das vorhergehende" nur sehr schwer beantworten. Die meisten der kleinen Details sind halt durchaus Sachen welche Kritik an der konkreten Regelung herausfordern, sind ein Rückschritt zum vorhergehenden. Mal kleiner, mal größer. Aber nie so weit, dass es extrem wäre oder irgendwie unspielbar. Es bleibt immer noch in einem Bereich der völlig in Ordnung ist.
Und um beim Thema zu bleiben: Ich weiß nicht ob sich irgendeine Kritik wirklich verflüchtigt hat - aber ich finde man kann bei aller Kritik sehr gut seinen Frieden mit der 5E machen, sie spielen und Spaß damit haben und sich sagen: Es muss gar nicht immer die allerbeste Regelung sein. Ja, manchmal sind manche Regeln ein kleiner Rückschritt, aber das wichtige ist das es ein neues D&D gab und viele Spieler dazu gefunden haben. Am Ende sind Regeln immer nur ein Aspekt dabei Spaß am Rollenspiel zu finden und nur weil es Kritikpunkte gibt sollte man nicht vergessen was das Spiel tatsächlich ausmacht.
--- Ende Zitat ---
tl;dr
D&D 4E ist besser.
Mr. Ohnesorge:
Normaler Move von Ardwulf in D&D-Threads. 4E ist der Shit. ;D
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: Arldwulf am 21.06.2021 | 09:39 ---Beim Skillsystem sind es in erster Linie die fehlenden Skillimprovisationen welche ich "nachrüsten" würde, sowie Nichtkampfbegegnungen in denen Skills wichtiger würden aber wahrscheinlich auch die Möglichkeit kleinere Boni zu vergeben und einige der Ungereimtheiten (beispielsweise die Möglichkeit der Initiativeerhöhung durch Dinge welche eigentlich nur Fertigkeiten steigern sollten) abbauen.
--- Ende Zitat ---
Ja das so ziemlich alles was keine Rettungs Wurf und keine Attacke ist unter "ability check" fällt ist nicht so richtig gut gelöst.
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