Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
[Waldviechs dumme Ideen] Wie könnte ein deutsches D&D5-Setting aussehen?
Waldviech:
Um es vielleicht mal deutlicher zu sagen:
"D&D" hat Aspekte, die man augenzwinkernd betrachten kann. "Deutschtümelnd" hat Aspekte, die man augenzwinkernd betrachten kann. Das bedeutet noch lange nicht, dass man basht oder gar hasst. Und manche Konzepte funktionieren sogar besser, wenn man sie durch die eher humorige Brille betrachtet (ob man dabei dann subtil bleibt, oder in totale Comedy geht, ist dann eine Sache der persönlich präferierten Dosierung). Nicht überall muss der heilige Ernst regieren. ;)
--- Zitat ---Ich glaube, ein gutes D&D-Setting macht man so, wie man es bei Eberron oder Ptolus gemacht hat: Man beginnt mit den Regeln, fragt sich "Wie würde eine Welt aussehen, in der all das geht", und versucht dann so gut es geht, das umzusetzen.
--- Ende Zitat ---
Ziemlich richtig - daher im Übrigen auch die Idee mit der "verlorenen" Magie. Das ist ein Stück weit von Dragonlance und dem dortigen Umgang mit Göttern und Klerikern geklaut. Magie funktioniert durchaus exakt nach den Regeln, in denen sie auch im üblichen D&D-Standard funktioniert - nur gibt es derzeit nur sehr wenige Leute, die wissen wie Magie wirklich praktiziert wird.
Kardinal:
Wie wäre es, die "Deutsch-Hotzenplotzigkeit" durchaus schärfer zu stellen, aber mehr Siegfried, Dietrich von Bern & Co dazu?
Idee: Es gibt einen "Super-Rhein" - das ist kein echter Fluß, sondern ein gigantischer, sich wie ein Lindwurm windender kontinentaler Riss von >10,000 km Länge, der vom Polarkreis bis zum Äquator reicht und zwischen 2 und 200 km breit ist! Das "Markland" der 100 Fürstentümer bildet die Ostküste und wird im Süden von einem Gebirge begrenzt, hinter dem eine Balkan/Italo/Griechenland Region
liegt, die einst das Herz des Imperiums war, das herrschte bevor Magie den Kontinent zerriss! Im Westen liegt zwei dauernd streitende Reiche - Franland und Aengreich - die südwestlich von einer pseudo-iberischen Inselgruppe begrenzt werden. Im Süden erreicht der Super-Rhein irgendwann eine Megawüste voll uralter heiliger und unheiliger Ruinen und Stadtstaaten, hinter der angeblich ein endloser Dschungel kommt. Im Osten liegen einige große Seen/Binnenmeere, hinter denen nur Steppe liegt (dahinter angeblich ein gigantisches Hochland beherrscht von weisen Drachen)
Magie gibt es in "alter" Form - Druids, Warlocks (Hexen), Sorcerer - und moderner Form (Wizards, Clerics, Alchemists) --- Religion ist wenn "neu" dann überall ähnlich und bestimmt durch Clerics entweder von Götterzwillinge AB oder GötterkönigCmitseinenGötterRittern oder den5AltenGöttern, die alle miteinander "verwandt" sind - also jüdisch-christlich-muslimisch.
Technologie ist ein Schmier von 1400-1700, aber ohne Kanonen, dafür mit "griechischem Feuer" und Flammenwerferwaffen!
Als der Riss durch den Kontinent ging, öffneten sich überall Grotten und Schächte in die Abgründe der Zwerge und Gnome, aber auch zu den unterirdischen Seen vormenschlicher Undinen und in die uralten Kerker vergessener Dämonen und Drachen. Die Wälder haben überall starke alte Magie, weshalb sie auch nicht so gnadenlos der Axt zum Opfer fielen, denn auch, wenn das einfache Volk den Wald fürchtet, so bringt ihm der Wald doch oft Schutz, Rettung und Heilung...
Waldviech:
Salopp gesagt also das "wagnerische" eher rausgestellt? Das wäre tatsächlich auch ein ziemlich guter Ansatzpunkt :)
Kardinal:
jo, ruhig Tannhäuser und Parsifal, aber auch Hagen, Siegfried etc. - wobei es glaub ich cool wäre, die Siegfriedstories im Setting selbst als historische Legenden der nahen Vergangenheit zu behandeln!
Also: Gegenwart Hotzenplotz Renaissance, Vergangenheit Siegfried+Lohengrin, ferne Vergangenheit Edda+Rom :D
Kardinal:
Laurin und die nordischen Götter und Helden gehören dann zur "alten" Hexenmagie, der Hotzenplotz Lohengrin Erbe ist pseudochristlich und "normaler" Wizard oder Paladin
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln