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[Waldviechs dumme Ideen] Wie könnte ein deutsches D&D5-Setting aussehen?
caranfang:
Hab ihr auch daran gedacht, dass der Hintergrund auch gemischte Gruppe mit Mitgliedern aus allen im PHB vorkommenden Rassen und Klassen in allen Regionen zulässt?
Kardinal:
Natürlich sind prinzipiell alle Team-Mixturen möglich, sie sind nur nicht alle gleich wahrscheinlich oder häufig anzutreffen >;D
Waldviech:
Und natürlich eine Sache der.näheren Umstände!
Der klassische Fighter ist in diesem Setting im Übrigen auch meistens ein Ritter oder gehört zumindest als Speerträger zum Hausstand eines Adeligen. Kämpfende "Gemeine" würde man wohl am Besten über Ranger oder Barbarian abbilden.
Waldviech:
Dann mal weiter im Text :)
Barden sind nahezu überall in der bekannten Welt von herausragender Bedeutung, da die weitaus meisten Völker ihre Historie in Liedern und Epen überliefern. Daher sind Barden nicht nur Musikanten und Entertainer, sondern auch die Hüter des Wissens - ob es nun alt sei oder neu! Und da Musik so wichtig ist, gibt es natürlich auch diverse Erscheinungsformen von Barden!
Im Reiche des Flusskaisers sind es vor allem die städtischen Meistersinger die über die Musik und Sagen wachen und dem gemeinen Volke das Wissen über die Taten vergangener Heroen nahebringen. Die Meistersinger sind in einer reichsweiten Zunft organisiert und bilden ihren Nachwuchs nach dem gleichen Muster aus wie Handwerkerzünfte und haben Musik im Laufe der letzten Jahrhunderte von einer "einfachen Volkskunst" zu allerhöchster Blüte geführt. Der jährliche Wettstreit der Meistersinger auf der Reuthenburg ist daher auch ein erhebendes Spektakel von besonderer Güte. Allerdings sind die Meistersinger auch recht dogmatisch, was die "rechte Art von Musik" angeht. Hunderte von niedergeschriebenen Regeln definieren, nach welchen Mustern Musik zu funktionierten hat und hunderte von überblasenen, akademischen Traktaten erklären in langatmigen Worten, warum dies so ist. Die Zunft ist zudem fast schon über die Grenzen des Absurden hinaus bürokratisiert. So wundert es nicht, dass in den letzten Jahren zunehmend junge Meistersinger in die Welt hinausziehen, um die Musik selbst zu revolutionieren.
Weniger abgehoben sind die den alten Göttern huldigenden Skalden, die sich vor allem im Norden, Osten und unter den Aengreichern finden. Auch die Skalden bewahren, wie die Meistersinger, das Wissen über die Vergangenheit - schreiben dieses jedoch nicht nieder. Statt dessen lernt jeder Skalde die wichtigsten Epen seines Volkes auswendig und ist so etwas wie eine "wandelnde Bibliothek". Nur dann, wenn ein Skalde einen neuen Epos ersinnt, wird er Dinge aufschreiben - nur damit dereinst sein Schüler diese Niederschrift verbrennen kann, wenn er den Epos erlernt hat. Aufgrund ihres immensen Wissens haben Skalden zumeist eine Beraterfunktion an den Höfen von Barbarenhäuptlingen, Fürsten oder Rittern.
Troubadoure sind eine vergleichsweise neue Erscheinung. Bei ihnen handelt es sich um musikbegeisterte Ritter aus dem Westen des Kaiserreiches oder aus dem Süden Franlandes, die - inspiriert von den Epen der Meistersinger und der Skalden - eigene Musik komponieren und dann anderen Edlen vortragen. Anders als bei Skalden und Meistersingern steht dabei allerdings der Unterhaltungsaspekt der Musik im Vordergrund. Die Musik von Troubadouren ist deswegen auch recht eingängig (weswegen besonders die Meistersinger die Troubadourmusik als "amateurhafte Gassenhauer und kindisches Geklampfe" abtun).
Im gemeinen Volke am Beliebtesten sind die Spielleute und die Bänkelsänger. Die Grenzen zwischen beidem sind oftmals fließend. Spielleute fasst so ziemlich jede Art von Musikanten zusammen, die auf Dorffesten oder in Schenken aufspielen und die Anwesenden mit Tanzmusik und Volksweisen erfreuen - ohne, das dies einen besonderen intellektuellen Anspruch haben müsste. Bänkelsänger hingegen sind, salopp gesagt die "Journalisten" im Reiche des Flusskaisers. Sie reisen mit fahrendem Volk umher, schnappen Neuigkeiten und Nachrichten auf, gießen diese in Verse und singen dann überall im Lange gegen klingende Münze darüber.
Skalden und Spielleute verabscheuen sich gegenseitig intensiv. Skalden halten Spielleute für Frevler gegen den wahren Zweck der Musik und Spielleute Skalden für stocksteife Griesgrame. Zwischen Meistersingern und Spielleuten hingegen herrscht eine Art ausgeprägter Hassliebe. Zwar frotzeln sie ausgiebig übereinander, indem sie die Musik der jeweils anderen als "Bauerngefiedel" und "Trauergejaule" bezeichnen, arbeiten bei Volksfesten aber nur zu gerne zusammen. Spielleute und Troubadoure kommen, trotz der Standesunterschiede, meistens trefflich miteinander aus - haben doch beide Seiten eine ausgeprägte Wanderlust und große Liebe zu freier Kreativität.
Kardinal:
:d
noch zwei Kleinigkeiten:
Barbarian: standard – prinzipiell passt der Barbarian unverändert ins Setting. Die „Wikinger“ der hohen Nordens und die meisten Orc Stämme bilden dabei die Hauptbeispiele dieser Klasse. --- Path of the Berserker – der klassische Weg des blutdurstigen Kriegers, der „Normfall“ bei den menschlichen Stämmen nördlich des Rheinreiches und den Chunni Orcs --- Path of the Totem Warrior - im Nordwesten von Aengreich und auf den Iberischen Inseln leben wilde Stämme niederer Feen im Einklang mit der Natur. Diese Stämme bestehen de facto ausschließlich aus Halbelfen und den hohen und gemeinen Waldelfen (High Elves & Wood Elves). Sie werden von Druiden oder Waldläufern (Druids & Rangers) beherrscht, aber ihre Krieger folgen meist mächtigen Tiergeistern, die ihnen übermenschliche Kräfte verleihen können!
Fighter: standard – wie schon zuvor erwähnt, entsprechen die meisten „normalen“ Ritter und professionellen Söldner dieser Klasse, wobei der – Champion – eher unter bereits adlig geborenen Rittern anzutreffen ist, derweil der – Battle Master – mehr unter hochrangigen Söldnern und Rittern, die durch Verdienste in der Schlacht geadelt wurden vertreten ist. Der – Eldritch Knight – hingegen ist Erbe einer alten imperialen Tradition, so dass die wenigen Lehrmeister und Ordenshäusern der im Rheinreich als Hexenritter gefürchteten Kämpfer (im Imperium wurden ihrer Ordenshäuser als Nebelburgen und die Krieger als Schemenschwerter bezeichnet) nur in alten Wüstenfestungen und den zerfallenen Metropolen des Imperiums zu finden sind.
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