Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E

Wie handhabt ihr Kampfmanöver für jene, die keine Battlemaster sind?

<< < (2/5) > >>

Vecna:

--- Zitat von: QuantizedFields am 12.07.2021 | 16:41 ---Beides sind tatsächlich nicht sehr intuitiv und sagen nur, "Frag deinen SL und er entscheidet, was möglich ist."

--- Ende Zitat ---

Erfüllen aber genau den von dir gesuchten Zweck. Alle von dir genannten Aktionen fallen entweder unter Attributswürfe oder die Wettstreit-Regel. Mit diesen beiden Mechanismen hat die Gruppe alle nötigen Werkzeuge in der Hand, um wirklich jede erdenkliche Aktion per Würfelwurf zu entscheiden.

Beispielhaft sind einige Manöver (Weg-/Umstoßen, Ringen, Entwaffnen, Turnen, Überrennen, Beiseitestoßen) in den Grundregelwerken beschrieben - die aber alle dem allgemeinen Mechanismus für Wettstreite im Kampf folgen.

Mit eine Aktion improvisieren können Charaktere beliebige Aktionen durchführen, die keine Wettstreite sind, und für die der Spielleiter nur einen Attributswurf und einen SG festlegen muss.

Feuersänger:
Nuja, seien wir mal ehrlich, auf "Hallo ich bin SL und möchte wissen wie man das hier verregeln kann" ist "Frag deinen SL" keine sinnvolle Antwort. :)

Welche Option du auch immer wählst, solltest du halt vor allem aufpassen dass es einerseits den Battlemaster nicht überflüssig macht.
Daher, sowas wie "Disadvantage auf die Aktion" oder sowas würde diesen Zweck vermutlich erfüllen. Aber dabei vielleicht schon übers Ziel hinausschießen, sprich, die Aktion zu unattraktiv machen, sodass sie niemals jemand versuchen wird.

Das war nämlich damals zu AD&D2-Zeiten das Dilemma -- da konnte man theoretisch quasi ALLES versuchen und die Mechanik lief letzten Endes immer aufs gleiche raus: "Angriffswurf -4, und [meistens] ohne Bonus für die magische Waffe, gegen die normale AC".
-> das war also so extrem unattraktiv, dass man dann doch immer normal zugehauen hat.

Alexandro:
Prinzipiell kann ja jeder Entwaffnen, Schubsen, etc., nur der Battlemaster kann die Sachen und zusätzlich dabei noch Schaden machen.

Das ist der Unterschied.

Ainor:

--- Zitat von: QuantizedFields am 12.07.2021 | 15:57 ---auf den Tisch springen und so die Oberhand gewinnen

--- Ende Zitat ---

Das wäre zumindest bei normalen Gegnern bei mir reine Beschreibung.


--- Zitat von: QuantizedFields am 12.07.2021 | 15:57 ---Vielleicht ist es eine Spinne und sie möchte der Spinne die Beine abhacken, oder einem Ogre sein Auge ausstechen, einem Flieger die Flügel brechen, und und und. Wie handhabt ihr das am Tisch?

--- Ende Zitat ---

Verstümmeln geht nur wenn man den Gegner auf 0 TP bringt. Dann darf man sich allerdings aussuchen was man da macht.

Raven Nash:
Grundsätzlich fände ich es super, wenn meine Spieler solche Sachen machen würden, anstatt nur "ich greife X an" zu sagen.
Ich übertrage bei sowas meine Erfahrung in cinematischen Systemen (Genesys/StarWars, Ubiquity).

"Erhöhte Position" (auf dem Tisch) gibt bei mir z.B. Advantage, wenn die Situation passt - gegen einen Troll gab's das letztens, als der SC auf einen großen Baumstumpf sprang und damit den Größennachteil ausgeglichen hat.

"Blenden" würde ich mit Disadvantage machen, bei gelungenem Angriff ist der Gegner Blinded (muss auch nicht permanent sein - reicht ja, wenn Blut in die Augen läuft).

"Verstümmeln" ist prinzipiell ganz einfach eine Beschreibung der Trefferwirkung. Bei einer Spinne könnte man dieser Disadvantage geben, wenn sie auf unter 50% HP fällt - ungleiche Beinzahl auf einer Seite. Ebenso fehlt halt einem Humanoiden eine Hand (oder sie ist einfach unbrauchbar), er kann keinen Schild mehr führen, oder muss die Waffenhand wechseln und kriegt auch Disadvantage.

Im Prinzip ist alles mit "Bordmitteln" umzusetzen, man muss nur ein bisschen vom reinen HP-Klopfen abrücken.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln