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Was wären Gründe für ein D&D6?

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Space Pirate Hondo:

--- Zitat von: aikar am 19.08.2021 | 16:31 ---Fallen euch triftige Argumente für eine 6e in den nächsten Jahren ein?

--- Ende Zitat ---

Das neue Stargate RPG hat ein paar gute Ideen zur 5e Basis gebracht. Zum Beispiel anständige Regeln für Social Encounter oder etwas mehr Gestaltungsfreiheit bei den Klassen nach Level 5 (so dass das Klassenkonstrukt nicht mehr ganz so zwickt).

Wobei die 4e darf gerne eine eigene Reihe bekommen, die paralell zum normalen D&D läuft, damit die ganzen Grognards keinen neuen Edition War vom Zaun brechen.

Raven Nash:

--- Zitat von: Sphinx am 19.08.2021 | 16:36 ---Er vertritt die These, der ich mich anschließen würde, das jedes neue Quellenbuch neue mächtigere Optionen für die Charaktere anbietet. Und irgendwann kippt das System und man muss zu viel anpassen das es noch spannend bleibt. Das ist dann der Moment wo man mit einer neuen Edition wieder auf einem unbeschriebenen Blatt anfängt.

--- Ende Zitat ---
Das nennt sich "Power Creep" und ist jetzt eigentlich bei 5e nicht wirklich feststellbar. FFG und GW sind da Paradebeispiele für - bei StarWars war's ja durchaus merkbar, dass die Spezialisierungen in den Spaltbooks deutlich besser waren als die im GRW. Und GW betreibt das ja als Geschäftsmodell im Tabletop-Bereich...

Hingegen hat man in Tasha's ja eigentlich nur Dinge mit Optionalregeln ausgebügelt, die kritisiert wurden (zu schwacher Ranger z.B.) und Xanathar's bietet auch nur Ergänzungen, die nicht wirklich "besser" sind. In den Settings waren hingegen deutlich größere Sachen drin (Rassen oder der Artificer in Eberron), die man aber vorerst als settingspezifisch deklarieren konnte (wie eben den Artificer dann in Tasha's allgemein zugänglich zu machen).
Also ich sehe da keinen besonderen Power Creep.

Wizards macht das eigentlich recht gut: der einzige Power Creep kommt aus 3rd-Party Quellen - und die sind halt nicht offiziell.

Vecna:

--- Zitat von: aikar am 19.08.2021 | 16:31 ---Da ja immer wieder mal das Thema "Wann kommt eigentlich D&D6" in den Raum geworfen wird würde mich mal interessieren: Was gäbe es denn eigentlich überhaupt für Kritikpunkte an der 5e. die eine 6e sinnvoll erscheinen lassen würden?
--- Ende Zitat ---

Ich würde hier einfach mal schauen, wie die Designer selbst D&D5 intern verbessern. Denn mit jedem Buch wird ja weiterentwickelt, werden Regeln präzisiert oder abgeändert, Kreaturenwerte angepasst.

Xanathars Ratgeber, Tashas Kessel, Fluch des Strahd Revamp, die zu Aus dem Abyss veränderten Dämonenprinzen im Foliant der Feinde und vieles mehr. Das sind alles kleine und größere Updates sowie Revisionen der Ursprungstexte.

Momentan befinden wir uns schon gar nicht mehr bei D&D 5.0, sondern schon bei D&D 5.25 oder vielleicht gar bei D&D 5.5.

Lorgalis:
Was für eine neue Edition sprechen könnte wäre, dass die gehypten Leute gerade ziemlich steil auf eine neue Edition gehen könnten. Dass man den Neuentdecker-Spirit der Leute noch einfängt, bevor er abkühlt und die dann wieder etwas Neues entdecken werden.
Zumindest für mich ist dieser Pioniergeist auch nach 30 Jahren Rollenspielen sehr immanent mit dem Hobby verbunden.

Boba Fett:
Da es noch genug Kampagnesets, Welten (Athas, Krynn, Sigil, ...), Kampagnen und dergleichen gibt, die man für D&D5 raubringen kann, sehe ich keine Notwendigkeit.
Und da die Spielerschaft auch immer noch begeistert mitmacht, sehe ich da auch keinen Grund.
Aber natürlich wird irgendeinem Marketing-Experten auffallen, dass es tolle Supergründe gibt, die unbedingt eine neue Edition erfordern.

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