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Schnelle Würfelmechanismen die besser skalieren als n+D20
Gunthar:
Habe mir ein System überlegt, das weit entfernt an Cortex Classic anlehnt:
Attribut + Fertigkeit + Effekt. Jedes der dreien besteht aus einem Würfel zwischen 0 bis 1W12+4.
Man kann zB ein Attribut von 1W6, eine Fertigkeit von 1W8 und einen Effekt von 1W4. Alles würfeln und zusammenzählen. Der Wurf muss in der Regel 10 oder besser sein.
Xugro:
Die Warhammer 40.000 Systeme nutzen w100 unter Skill würfeln. Dabei vergibt der Spielleiter vor dem Würfeln Boni und Mali (siehe z.B. Beispiel-Tabelle für Dark Heresy 2nd Edition). Es gilt also:
w100 <= Skill + Boni - Mali
Dabei ist das System so austariert, dass man in den meisten Fällen keinen Wert über 100 hat. So starten Charaktere mit Skills von 20 bis 40. Boni und Mali sind vielfache von 10 (was bei einem w20-System ungefähr +2/-2 entspricht), was sich leicht berechnen lässt. "Untreffbar" ist man bei diesen Systemen nicht, da der Angriffswurf nur vom Angreifer und den Modifikatoren abhängt. Deckung und Rüstung reduzieren nur den Schaden, aber beeinflussen nicht die Trefferwahrscheinlichkeit.
Einen ganz anderen Würfelmechanismus haben die Warhammer Fantasy Rollenspiele. Matthew Colville gibt in einem seiner Videos einen guten Einblick in das System:
https://www.youtube.com/watch?v=6W_ICFuVqcQ
Kurzgesagt: Das System hat besondere Würfel (keine Zahlen, sondern Symbole). Je nach Skill und Situation kommen verschiedenste Würfel in den Pool und danach interpretiert man diese, um das Ergebnis zu bestimmen.
Ainor:
--- Zitat von: Blutschrei am 15.10.2021 | 12:30 ---Hallo Tanelorn :)
n+d20 gegen DC ist eins der eingängigsten und schnellsten Systeme, um iterative Würfe wie bspw. bei Kämpfen abzubilden. Leider skaliert es sehr schlecht, kleine Modifikatoren sind schwer einzubringen, schnell ist man "untreffbar" oder an einem harten Limit angekommen.
Gibt's da einen Ausweg?
--- Ende Zitat ---
Im Prinzip ist die Earthdwan Route schon der korrekte Ausweg. Mit einem Würfel bekommt man eben nur 20 Zahlen (und der W30 verschiebt das Problem nur leicht). Man kann das ganze übersichtlicher machen wie in Gunthars Cortex Classic Beispiel, oder indem man möglichst viele W20 verwendet.
Eine andere Alternative ist es einen W100 zu verwenden und stattdessen die eine variable Tabelle mit Mindestwürfen zu verwenden.
--- Zitat von: Blutschrei am 15.10.2021 | 12:30 ---kleine Modifikatoren sind schwer einzubringen
--- Ende Zitat ---
Also wenn man kleinere Werte als 5% braucht kann man man die "Nachkommastelle" (effektiv dasselbe wie die Einerstelle auf dem W100) würfeln wenn
der Wurf genau auf dem Mindestwert liegt.
--- Zitat von: Kardinal am 15.10.2021 | 13:20 ---Supers! skaliert nach meiner Erfahrung sehr gut - nW6 (Summe) gegen Zielwert, wobei "normale" SCs nicht mehr als 5W haben können und für Fertigkeiten nur die max. besten 3 Würfel gezählt werden dürfen. Aber Superhelden und Halbgötter sind "nach oben offen" >;D
--- Ende Zitat ---
Das ist auch eine Art Würfel zusammenzuzählen. Problem ist hier dass die Stufen deutlich größer als 5% sind.
--- Zitat von: Xugro am 16.10.2021 | 01:16 ---Einen ganz anderen Würfelmechanismus haben die Warhammer Fantasy Rollenspiele. Matthew Colville gibt in einem seiner Videos einen guten Einblick in das System:
https://www.youtube.com/watch?v=6W_ICFuVqcQ
Kurzgesagt: Das System hat besondere Würfel (keine Zahlen, sondern Symbole). Je nach Skill und Situation kommen verschiedenste Würfel in den Pool und danach interpretiert man diese, um das Ergebnis zu bestimmen.
--- Ende Zitat ---
Solche Systeme würde ich als Exoten bezeichnen. Die sind zwar schnell, aber der Nachteil ist oft dass die Wahrscheinlichkeiten schwer abschätzbar sind und sich oft bei kleineren Boni radikal ändern.
YY:
--- Zitat von: Ainor am 17.10.2021 | 11:41 ---Solche Systeme würde ich als Exoten bezeichnen. Die sind zwar schnell, aber der Nachteil ist oft dass die Wahrscheinlichkeiten schwer abschätzbar sind und sich oft bei kleineren Boin radikal ändern.
--- Ende Zitat ---
Warhammer 3 und FFG-Star Wars sind meiner Spielerfahrung nach nicht sonderlich schnell, weil man zum Einen den Würfelpool erst mal zusammenstellen und zum Anderen nach dem Wurf recht umständlich auswerten muss.
Ma tetz:
2w6+x wie bei Barbarians of Lemuria finde ich gut und hat eine recht verständliche Statistik.
Und bei Earthdawn sind es imho weniger die Additionen die das Spiel Bremsen sondern eher die Talentkombos. So das man gerne mal 3-5 pro Kampfrunde ablegt. Da wird es schnell sehr zäh, auch wenn das Ganze schon seinen Reiz hat.
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