Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Kämpfe, Dungeons....und vielleicht doch ein anderes System?
Seraph:
Also nur um das mal zu unterfüttern:
Der Enddungeon von ToA hat 81 Räume.
Schloss Ravenloft hat 88 Räume.
Aus dem Abyss und Sturmkönigs Donner haben mehrere kleine Dungeons.
Im Zweifelsfall, nehmen wir mal als Beispiel Ravenloft, müsste ich ja alle Räume vorbereiten. Ich weiß nicht, in welcher Reihenfolge die Spieler wohin gehen (da passieren ja die dollsten Dinge). Und selbst wenn nur in jedem 4. Raum ein Kampf stattfindet, wären das immer noch über 20 Kämpfe!
Hat da echt der Großteil der Leute Spaß dran?
Ich sehe mich schon 20 Karteikarten für Monster anlegen, Zaubersprüche notieren (Magie wirkende Monster sind ein Graus!) usw....
Zed:
--- Zitat von: Seraph am 28.10.2021 | 18:20 ---Tja und dann taucht in jedem Modul min. 1 (in meinen Worten) Megadungeon auf.
Dungeons sind okay, dürften für meinen Geschmack aber max 10-15 Räume haben. Aber doch nicht 50-100! :o
Sicherlich gibt es viele Spieler, die anders als ich, mehr auf taktisches Kämpfen und Dungeoncrawling aussind. Geschenkt. Aber macht euch das wirklich über mehrere Stunden (und Sitzungen!) Spaß?
--- Ende Zitat ---
Mir nicht. Den Temple of Elemental Evil mussten wir einst wegen akuter Dungeon-Unlust abkürzen. Ich denke mir die Abenteuer seit vielen Jahren selbst aus, da verzichte ich auf Endlosdungeons. Meine Kampfskizzen haben wenig "Räume". Sollte meine Gruppe im Tumult eine Abkürzung finden, dann wird der Endkampf eben vorgezogen.
Ich bin Anhänger des 2:3:4-Konzepts: Abenteuer in meiner Kampagne bestehen aus etwa 2 Zeiteinheiten Rätseln, Wildnis-Erlebnissen, Baronieverwaltung und strategischer Planung, aus 3 Zeiteinheiten diplomatischer Begegnungen und aus 4 Zeiteinheiten Kampf.
Mit diesem Konzept spielen wir schon ein paar Jahrzehntchen an unserer Kampagne. :)
Fillus:
--- Zitat von: Seraph am 28.10.2021 | 19:38 ---Also nur um das mal zu unterfüttern:
Der Enddungeon von ToA hat 81 Räume.
Schloss Ravenloft hat 88 Räume.
Aus dem Abyss und Sturmkönigs Donner haben mehrere kleine Dungeons.
Im Zweifelsfall, nehmen wir mal als Beispiel Ravenloft, müsste ich ja alle Räume vorbereiten. Ich weiß nicht, in welcher Reihenfolge die Spieler wohin gehen (da passieren ja die dollsten Dinge). Und selbst wenn nur in jedem 4. Raum ein Kampf stattfindet, wären das immer noch über 20 Kämpfe!
Hat da echt der Großteil der Leute Spaß dran?
Ich sehe mich schon 20 Karteikarten für Monster anlegen, Zaubersprüche notieren (Magie wirkende Monster sind ein Graus!) usw....
--- Ende Zitat ---
Ich leite schlicht nichts, wo mir zu große Dungeons drin sind. Statt D&D nehme ich auch lieber sowas wie Schatten des Dämonenfürsten oder Tiny Dungeon, was mir deutlich schlanker daher kommt. Die meisten Kämpfe streiche ich, die Dungeons verkleinere ich erzählerisch. Mich als SL reisst es auch eher raus, wenn ich Raum nach Raum beschreiben muss. Entweder ich muss mir für jeden ganz kurz Notizen machen, oder jeweils nachlesen weil ich sie mir niemals alle merken kann. Ich verliere dann rasch die Lust,nicht mein Stil. Lieber frei aller Dungeon World. Kurzum, ich schaffe es gar nicht mich vernünftig auf ein Megadungeon vorzubereiten.
Ich mag große Dungeons aber auch als Spieler nicht. Weil meist das Rollenspiel zu kurz kommt und ich dem Kampf nicht mehr viel abgewinnen kann. Und mal ehrlich, bei SPielen wie D&D oder Pathfinder, wer beschreibt noch im Kampf Seine Aktionen rollenspielerisch? Zum hundersten Mal wie man mit dem Schwert zuschlägt. Es ist nur noch ein "24", "getroffen", "16 Schaden Wucht" zu hören.
Megavolt:
Also 81 Räume sind echt zu viel. Das ist ja schon borderline lächerlich.
Selganor [n/a]:
Die "Megadungeons" (sowohl bei ToA als auch CoS) sind aber auch beide mal der Abschluss der Kampagne, in beiden hat man, nachdem man ins Dungeon rein ist auch kaum eine Chance vor dem Showdown wieder rauszukommen. (So zumindest meine Erfahrung als Spieler bei beiden Dungeons)
Wer also pro Abenteuertag (oder Reise von A nach B) 1-2 Kaempfe gewohnt ist und dann erwartet sich garantiert komplett zurueckziehen zu koennen um dann wieder komplett fit zu werden der ist in solchen Dungeons schlichtweg fehl am Platz.
Und was die Vorbereitung in Roll20 angeht... Da sollte man sich mal ueberlegen wie viel einem eine eigene Arbeitsstunde wert ist die man den Kram selbst einpflegt oder ob man sich nicht lieber fuer $25.- im Roll20-Marketplace den Kram schon komplett in Roll20 eingearbeitet (inklusive Dynamic Lighting, Hidden Secret Doors, ...) kauft. (Ich weiss was meine Antwort dazu waere)
Ich kenne die WotC-Abenteuer zwar nur aus der Spielerseite, aber die "War of the Burning Sky"-Abenteuer die ich in Roll20 geleitet habe brauchte ich nicht mehr in Papier da ich alles was ich brauchte (inklusive Volltext des Abenteuers mit vorbereiteten Handouts und allem) schon im Abenteuer dabei hatte.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln