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Meinungen zu den letzten Errata?

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zaboron:

--- Zitat von: General Kong am 27.12.2021 | 12:28 ---Richtig, aber dafür muss das Stereotyp in der Welt bestehen. Selbst wenn es nicht (mehr) Fakten basiert ist. Aber wenn es in der Welt auch nicht besteht, gibt es keine Steretypen, die ja zumindest irgendwie aufgekommens ein müssen (durch historische Erfahrungen, Missverständnisse, Urteile oder Vorurteile).

--- Ende Zitat ---
An der Setting Lore wurde ja nichts geändert, da existieren die Stereotypen nach wie vor.

General Kong:
Das ist dann gut. Hatte den von dir zitierten Satz tatsächlich übersehen.

Runenstahl:

--- Zitat von: General Kong am 27.12.2021 | 12:13 ---Das Argument widerspricht sich: Nur, wenn tatsächlich alle Halblinge eher Lawful good sind (oder irgendeine andere Gesinnung mehrheitlich haben), kann es überhaupt eine Erwartung (Stereotyp) geben, dass alle Halblinge so sind.

Kann ich hingegen gar keine Erwartung haben, denn alle Halblinge sind halt irgendwie gesonnen (wie alle Orks, Drow, Menschen, Oger, vierarmige Ratzfatzen), dann gibt es auch keine Erwartung zu konterkarieren. Und es gibt kein Stereotyp.

--- Ende Zitat ---

Da bin ich bei dir und das sehe ich ähnlich. In meinen Kampagnen sind z.B. Zwerge meist "Rechtschaffen". Was Zwerge (egal ob SCs oder NSCs) die dann chaotisch sind schonmal ungewöhnlicher und interessanter macht. Allerdings sehe ich kein Problem darin wenn das Settingneutrale PHB eben nicht festlegt das Zwerge eher Lawful sind. Das gehört dann mMn eher in die jeweiligen Setting / Kampagnenbände. Wie man auch an der Liste der Gottheiten sieht (die einen weiten Rundumschlag zu verschiedenen D&D Welten sowie irdischen Religionen bietet) ist das PHB eben nicht spezifisch für eine der D&D Welten da sondern eher das D&D "Universalregelwerk".

Crimson King:

--- Zitat von: General Kong am 27.12.2021 | 12:28 ---Richtig, aber dafür muss das Stereotyp in der Welt bestehen. Selbst wenn es nicht (mehr) Fakten basiert ist. Aber wenn es in der Welt auch nicht besteht, gibt es keine Steretypen, die ja zumindest irgendwie aufgekommens ein müssen (durch historische Erfahrungen, Missverständnisse, Urteile oder Vorurteile).

--- Ende Zitat ---

Wenn das Stereotyp lediglich in der Vorstellung von Leuten existiert, braucht es dafür keine Gesinnungsregeln.

Sosthenes:

--- Zitat von: nobody@home am 27.12.2021 | 12:27 ---Noch besser, genau dieser Spruch widerspricht bei zehn Sekunden Nachdenken schon schlichtweg dem grundlegenden Designansatz von D&D, nach dem ja gerade alle Spielercharaktere doch bitteschön in ihr genormtes Rassen/Klassen/Stufenschema passen sollen.
--- Ende Zitat ---

Hmm, gefühlt sind seit Anbeginn der Zeit ein Haufen % von D&D Publikationen damit beschäftigt neue Alternativen zu diesen Schemata zu bieten, ob's nun neue Klassen, Kits, Pfade, Feats etc. sind, oder alternative Setting-Eigenheiten (Halblinge/Elfen/etc. bei Dark Sun, so gut wie alles bei Eberron...).

Nach 40 Jahren bin ich mir jetzt auch wirklich nicht sicher ob ein aktuelles D&D noch unbedingt die Stereotypen präsentieren muss gegen die dann Einzel-Charaktere oder Settings "rebellieren". Mal davon abgesehen dass auch viele der stark abgewandelten Charaktere/Kulturen nicht nur im Kontrast zum "Original" gewinnen, gerade wenn sie gut geschrieben. Ich finde nicht, dass man unbedingt Hobbits kennen muss um die Tragödie der athasischen Halblinge zu kapieren.
Klar, Drizzt rettet das nicht, aber der ist auch nicht zu retten. Bob Salvatore ist irgendwie der Ami-Karl May.

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