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The One Ring 2nd Edition - Eriador als Start-/Spielregion

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Raven Nash:

--- Zitat von: caranfang am  9.02.2022 | 14:57 ---Ich halte die Wahl von Eriador Spielregion für falsch, weil diese Region menschenleer ist. Wenn man mal vom Auenland und Bree absieht, lebt dort niemand. die nächsten Menschen leben entweder in Dunland oder in Rhovanion (Beorninger).
--- Ende Zitat ---
Nochmal: Zu der Zeit, in der die 2e spielt (knapp vor dem Ringkrieg), sind die Beorninger faktisch ausgestorben. In Wilderland lebt kaum noch jemand, die Waldelben führen einen aussichtslosen Rückzugskrieg gegen die Dunkelheit und der Erebor ist ein zwergisches Pensionistenwohnheim. Seestadt und Thal können grade mal so eine Armee aufstellen, um gegen die Ostlinge zu bestehen - und auch das nur mit Glück, weil Sauron zuviele Kräfte bei Mordor zusammenziehen muss, um gegen Gondor anzugehen.

Eriador ist also genauso "leer" wie der Rest des nördlichen Mittelerde.

Wenn man mehr Leute haben will, muss man in den Süden ziehen - südlich des Weißen Gebirges, in den Fürstentümern, dürfte sich mehr tun.

--- Zitat ---Und wie im Vergleich dazu dicht besiedelt Rhovanion ist.
--- Ende Zitat ---
Zu welcher Zeit? Außerdem ist der Atlas mittlerweile auch schon steinalt und nicht besonders akkurat (das war er nie).

caranfang:

--- Zitat von: Raven Nash am  9.02.2022 | 16:10 ---Nochmal: Zu der Zeit, in der die 2e spielt (knapp vor dem Ringkrieg), sind die Beorninger faktisch ausgestorben. In Wilderland lebt kaum noch jemand, die Waldelben führen einen aussichtslosen Rückzugskrieg gegen die Dunkelheit und der Erebor ist ein zwergisches Pensionistenwohnheim. Seestadt und Thal können grade mal so eine Armee aufstellen, um gegen die Ostlinge zu bestehen - und auch das nur mit Glück, weil Sauron zuviele Kräfte bei Mordor zusammenziehen muss, um gegen Gondor anzugehen.
--- Ende Zitat ---
Das stimmt nicht. Wir wissen von Gloin, dass die Beorninger die Pässe über das Nebelgebirge offen halten. Wir wissen, dass es Siedlungen der Waldmenschen im Anduintal gab. Was fehlt sind nur genaue Bevölkerungsangaben. Aber so etwas ist typisch für Tolkien. Bei ihm erholt sich eine Bevölkerung schon fast auf magische Weise, wenn das Übel verschwunden ist. Aber so düster, wie Du es siehst war die Lage außerhalb des Düsterwalds nicht. Seestadt und Thal waren am wachsen, viele Zwerge des Eisenberge (und vielleicht auch aus Thorins Hallen im Blauen Gebirge) haben sich im Erebor niedergelassen. Leider haben sich auch die Orks des Nebelgebirges von ihren Verlusten in der Schlacht der Fünf Heere erholt, wurden aber zu keiner Zeit so stark, dass sie eine wirklich ernste Gefahr waren. Deshalb setzte Sauron auch Ostlinge ein, um Thal und Erebor anzugreifen, und nur seine Truppen aus dol Guldur, um die Elben anzugreifen.

--- Zitat von: Raven Nash am  9.02.2022 | 16:10 ---Eriador ist also genauso "leer" wie der Rest des nördlichen Mittelerde.
--- Ende Zitat ---
Das stimmt nicht. Denn wir wissen nur von Eriador genau wieviele menschliche Siedlungen es gab. namlich das Breeland mit seinen vier Dörfern. Mehr nicht.  Rhovanion hat hingegen bei ungefähr gleicher Größe eine deutlich größere Bevölkerung. Es gibt zwar keine Hobbits (mehr), aber mehr Zwerge, mehr Elben und deutlich mehr Menschen mit zwei echten Städten.

--- Zitat von: Raven Nash am  9.02.2022 | 16:10 ---Wenn man mehr Leute haben will, muss man in den Süden ziehen - südlich des Weißen Gebirges, in den Fürstentümern, dürfte sich mehr tun.Zu welcher Zeit? Außerdem ist der Atlas mittlerweile auch schon steinalt und nicht besonders akkurat (das war er nie).

--- Ende Zitat ---
Die Karte zeigt den Stand zur Zeit des Ringkriegs, also mehrere Jahrzehnte nach der Zeit, die für TOR gesetzt ist. Der Atlas ist so genau akurat, wie er damals sein konnte. Karen Wynn Fonstad hat sogar die ersten 9 Bände der History of Middle-Earth berücksichtigt.

Cormac:

--- Zitat von: Raven Nash am  9.02.2022 | 16:10 ---Nochmal: Zu der Zeit, in der die 2e spielt (knapp vor dem Ringkrieg)
--- Ende Zitat ---

Naja, also sorry, aber zwischen der Schlacht der 5 Heere und dem Beginn der Reise von Frodo liegen ca. 60 Jahre. TOR 2E spielt 24 Jahre nach der Schlacht. 36 Jahre als „knapp vor“ zu bezeichnen halte ich für leicht übertrieben.

Im Jahr 2965 des 3. Zeitalters sind sowohl Beorn als auch die Woodmen of Wilderland wohlauf. Das letzte Folk–Moot findet 2975 statt und mit der Region geht es eigentlich erst nach 2977 tatsächlich bergab.

Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: Raven Nash am  9.02.2022 | 16:10 ---Außerdem ist der Atlas mittlerweile auch schon steinalt und nicht besonders akkurat (das war er nie).

--- Ende Zitat ---

J.R.R Tolkien hat seit Entstehung des Atlas keine neuen Primärquellen mehr veröffentlicht. Also akkurater wird es nicht mehr.


--- Zitat von: Cormac am  9.02.2022 | 18:15 ---Naja, also sorry, aber zwischen der Schlacht der 5 Heere und dem Beginn der Reise von Frodo liegen ca. 60 Jahre. TOR 2E spielt 24 Jahre nach der Schlacht. 36 Jahre als „knapp vor“ zu bezeichnen halte ich für leicht übertrieben.

--- Ende Zitat ---

Kommt auf die Sichtweise an. Frag mal Elrond oder Galadriel.  ~;D

dreisam:

--- Zitat von: caranfang am  9.02.2022 | 16:01 ---Wo die wenigen Dúnedain des Norden ihre Zufluchten haben ist unbekannt.
--- Ende Zitat ---

Es spricht einiges dafür, dass die letzten nördlichen Dúnedain im Winkel (Angle) dauerhaft siedelten, also im südlichsten Zipfel von Rhudaur.
https://middle-earth.xenite.org/where-did-aragorn-come-from/

Es gibt zudem mindestens zwei Arbeiten, die sich mit der Demographie von Eriador während des dritten Zeitalters auseinander setzen. Zum einen hat der Autor der eben verlinkten Internet-Seite (Michael Martinez) einen knappen Beitrag zur Bevölkerung von Eriador während des späten dritten Zeitalters geschrieben:
https://middle-earth.xenite.org/how-deserted-was-eriador-in-the-late-third-age/

Für jene aber, die es so richtig genau wissen wollen, möchte ich zum anderen die ehrlich bahnbrechende Abhandlung "Population and Urbanization In Eriador" von Thomas Morwinsky empfehlen (S. 42 bis 103):
https://www.otherminds.net/downloads/other-minds/other-minds-magazine-issue-13.pdf

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