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The One Ring 2nd Edition - Eriador als Start-/Spielregion

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caranfang:
Ich mag mich mit den Dúnedain geirrt haben, aber die Artikel bestätigen meine Angaben.
Gerade die bevölkerung die Herkunft einigen Menschengruppen sind die großen schwachstellen im Herrn der Ringe. wo kommen die Flüchtlinge her? Wo die Banditen? Ein ähnliches Problem hat man auch Bevölkerung von Esgaroth und Thal nach der Schlacht der Fünf Heere. Wo kommt die her? Seestadt war schließlich nicht sonderlich groß.
Für eine TOR-Kampagne in Eriador würde ich glatt alte MERS-Bücher plündern und die Bevölkerung Eriadors aufstocken. Herr der Ringe Online liefert ebenfalls Ideen, die man nutzen könnte, um Mittelerde etwas realistischer zu gestalten.

dreisam:

--- Zitat von: caranfang am  9.02.2022 | 22:25 ---Ein ähnliches Problem hat man auch Bevölkerung von Esgaroth und Thal nach der Schlacht der Fünf Heere. Wo kommt die her? Seestadt war schließlich nicht sonderlich groß.
--- Ende Zitat ---
Wir sprechen von der Fantasy-Welt eines Autors, der aus sieben Zwergenmännern und sechs Zwergendamen und trotz diverser Kriegsverluste sieben große Zwergennationen mit mehreren florierenden Zwergenstädten gemacht hat. Es gibt eben in Mittelerde ein paar harte Tiefschläge für die willing suspension of disbelief. Die Demographie mag auch dazu gehören.

dreisam:

--- Zitat von: caranfang am  9.02.2022 | 22:25 ---Für eine TOR-Kampagne in Eriador würde ich glatt alte MERS-Bücher plündern und die Bevölkerung Eriadors aufstocken. Herr der Ringe Online liefert ebenfalls Ideen, die man nutzen könnte, um Mittelerde etwas realistischer zu gestalten.
--- Ende Zitat ---

Nun gehört Aragorns Zitat vom entvölkerten Eriador allerdings vermutlich zu den bekannteren Textschnipseln aus dem LotR. Denn jener Satz löste wohl nicht bei wenigen Leser*innen einen What?-Moment aus und blieb deshalb hängen?

Im Übrigen scheint es mir so, als ob auch LOTRO weitgehend die Bevölkerungsentleerung von Eriador beachtet. Das kann mensch schön daran erkennen, welche Anteile von diesem Gebiet in dem Online-RPG tatsächlich besucht und bespielt werden können:
https://i.redd.it/f5951ex9obz61.jpg

Weiterhin wurden die alten MERS-Bücher schwerpunktmäßig für das Jahr 1640 DZ konzipiert. Sie gehen von anderen historischen Hintergründen aus, nämlich von einem gerade gegründeten Auenland innerhalb eines noch immer existierenden Dúnedain-Königreichs während des schwärenden Kriegs gegen den Hexenkönig von Angmar. Aber wo eine Idee ist, ist sicherlich auch eine Umsetzungsmöglichkeit.

caranfang:
Trotzdem ist die Bevölkerungsdichte deutlich größer:

* Bree ist kein Dorf sondern eine richtige kleine Stadt.
* Im Westen von Bree liegen die Breefelder mit Gehöften
* Etwa auf halben Weg zwischen Bree und Fornost liegt Schragen, welches ebenfalls eine kleine Stadt ist.
* Östlich der Nordhöhen liegt das Königsfalltal mit seinen Gehöften und den von den Dúnedain als Zuflucht benutzen Ruinen von Esteldín.
* ...In LOTRO ist keine Region wirklich unbevölkert. Was auch realistisch ist.

Sgirra:
Wie gut, dass ich mir um all so etwas keine Gedanken mache und das Spiel einfach als das genießen kann, was es ist. :D

Das Corebook widmet dem "Kanon" einen Abschnitt, den ich echt gut finde. (Und gab es so etwas vorher auch schon, who cares?, ich kenne nur diese Edition.)

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