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Wie sind D&D-5e-Abenteuer von WotC verglichen mit anderen Systemen?

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Zanji123:

--- Zitat von: schneeland am 24.04.2022 | 16:21 ---Da sind ein paar gute Beispiele dabei, wie's (meinem Empfinden nach) besser ginge. Wenn die neuen WotC-Abenteuer so strukturiert wären wie Night Below (oder die Pathfinder-APs), dann müsste ich auch deutlich weniger nörgeln :)

--- Ende Zitat ---

*lol* die Pathfinder Abenteuerpfade sind alles... aber nicht gut strukturiert. Die Aufteilung in "Abenteuer" und "Players Handbook" sieht nice aus aber mal hier meine "Probleme" mit dem "Strange Aeons" Pfad

- im zweiten Heft erstürmen die Spieler das Herrenhaus ihres ehemaligen Chefs. Unter anderem hat der eine riesige Bibliothek mit okkultem Zeug ... das aber nicht wichtig ist. Wichtig sind Bücher die er in seinem Privatzimmer in einem Schrank in einer Truhe versteckt hat. Diese (glaub 6 verschiedene) Bücher sollen die Spieler mitnehmen. Nur hast du als SL grad mal die Namen der Bücher. Du weist NICHT was drin steht also nicht mal ne kurze Angabe falls die Spieler fragen "ja und was steht da drin?" man geht einfach aus -> die Bücher haben Namen also werden diese mitgenommen. Erst im dritten Band sind die Bücher dann plotrelevant und du erfährst worum es darin geht (man braucht die für bestimmte Rituale in die Traumlande)
- Als Spielleiter... weist du bis Heft 3 oder 4 NICHT... wie der BBEG und ehemalige Chef der Spieler aussieht. Also evtl. steht das dann in irgend einem GM zusatzband aber by the book weist du wie die Spieler nur seinen Namen. Trotz das die Spieler in Buch 3 sein Herrenhaus ausräubern und ausräuchern und dort auch von ihm Bilder sind
- oft sind Plotrelevante Infos in einem kleinen "Development" Absatz nach nem Encounter versteckt den du schnell mal überließt wenn du beim lesen die Statblöcke der Gegner nur überfliegst


Aber:
- es ist toll das die wichtigen NPCs die im Abenteuer vorkommen weiter hinten eine Doppelseite bekommen in der diese kurz vorgestellt werden (das eine Seite nur für Stat Block drauf geht is halt Pathfinder typisch vermute ich mal)
- die Maps sind teilweise echt gut (teilweise auch verwirrend da nicht immer klar ist ob die Treppe jetzt hoch oder runter führt)
- Generell sind die Ideen dahinter (also der Plot) echt gut :)
- n extra Bestiary am Schluss (was ich bei nem Horror Abenteuer echt nice finde) JEDES Abenteuers mit Monstern die "mal random" vorkommen KÖNNTEN und da ist teilweise echt ekliges Zeug dabei :D

Rhylthar:
"Strange Aeons" ist da auch etwas...speziell.

Das wird in anderen AP mMn deutlich besser gelöst.

schneeland (n/a):
Das bezog sich nur auf die Grobstruktur - genau so wie die Pathfinder-APs dann aus den von Dir erwähnten Gründen vielleicht doch nicht ;)

Und ja, als SL hätte ich gern eine Zusammenfassung mit den zentralen Akteuren und Plot Items. Symbaroum macht sowas für Throne of Thorns ja zumindest in Ansätzen.

Runenstahl:

--- Zitat von: Zanji123 am 24.04.2022 | 12:27 ---- "" Als Spieler fühle ich mich dabei oft nur als Beifahrer und als SL empfinde ich das Leiten eines Kaufabenteuers als harte Arbeit" (nur um dann zuzugeben "ja eigentlich hab ich nur eins geleitet und n paar als Spieler erlebt")

--- Ende Zitat ---

Falsch. Hier nochmal zum Vergleich was ich wirklich schrieb:

--- Zitat ---"Selbst geleitet habe ich bei 5e Kaufabenteuern bislang nur ein Candlekeep Abenteuer und das hat tatsächlich viel Spaß gemacht eben weil diese Abenteuer kurz und knackig sind. Da ist es zum einen keine "Arbeit" das Abenteuer vorzubreiten, und zum anderen fällt es deutlich leichter das Abenteuer flexibler zu gestalten."
--- Ende Zitat ---

Nochmal deutlicher: ich habe schon so einige Kaufabenteuer geleitet aber nur ein offizielles von 5e. Und ich stehe dazu was ich schrieb, nämlich das mir das auch viel Spaß gemacht hat. Kann also nicht wirklich ein Rant sein. Wenn du mich "ranten" sehen willst, dann guck dir mal Meinungen zu "Odyssey of the Dragonlords" an ;)

Ich stehe aber auch dazu das meiner Meinung nach das Leiten (insbesondere die Vorbereitung) von Kaufabenteuern grundsätzlich sehr viel mehr Arbeit ist, als das Leiten von selbst erdachten Abenteuern. Wenn das für dich ein Rant ist, dann mußt du damit wohl leben. Gibt es Abenteuer die das besser machen ? Bestimmt, aber die sind weit in der Unterzahl. Gibt es Abenteuer die keine Zugfahrten sind ? Auf jeden Fall. Aber die erfordern dann entweder noch mehr Vorbereitung oder setzen voraus das der SL improvisiert (was dann die Idee des Kaufabenteuers irgendwie wieder zunichte macht).

Aber zurück zum Thema. Insgsamt glaube ich nicht das 5e Abenteuer grundsätzlich besser oder schlechter sind als Abenteuer anderer Systeme. Da gibt es immer gute und schlechte Punkte und auch die verschiedenen Abenteuerbände die wir bereits für die 5te haben schwanken ja sehr dabei wie sie ankommen. Und das wiederum ändert sich auch von einem Spieler / Spielleiter zum anderen. Sprich: Letztlich ist es immer Geschmackssache.

Off-Topic-Pro-Tipp: Mir persönlich ist es schnurz wie alt ein Review ist. Mir ist nur wichtig das ganz klar gesagt wird ob es dabei um einen Ersteindruck geht oder ob das Produkt auch wirklich selbst geleitet wurde. Das macht nämlich einen beachtlichen Unterschied in der Wahrnehmung (siehe oben erwähntes "Odyssey of the Dragonlords" das beim Durchblättern recht cool ist, beim selbst Leiten jedoch zu Anfällen führen kann).

Oberkampf:

--- Zitat von: Runenstahl am 25.04.2022 | 00:07 ---
Nochmal deutlicher: ich habe schon so einige Kaufabenteuer geleitet aber nur ein offizielles von 5e. Und ich stehe dazu was ich schrieb, nämlich das mir das auch viel Spaß gemacht hat. Kann also nicht wirklich ein Rant sein. Wenn du mich "ranten" sehen willst, dann guck dir mal Meinungen zu "Odyssey of the Dragonlords" an ;)


Off-Topic-Pro-Tipp: Mir persönlich ist es schnurz wie alt ein Review ist. Mir ist nur wichtig das ganz klar gesagt wird ob es dabei um einen Ersteindruck geht oder ob das Produkt auch wirklich selbst geleitet wurde. Das macht nämlich einen beachtlichen Unterschied in der Wahrnehmung (siehe oben erwähntes "Odyssey of the Dragonlords" das beim Durchblättern recht cool ist, beim selbst Leiten jedoch zu Anfällen führen kann).

--- Ende Zitat ---

Odyssey leite ich gerade, zwar erst seit drei Sitzungen und mit gewisser Vorerfahrung als Spieler, aber ehrlich, vorher habe ich Princes of the Apocalypse abgeschlossen, und das fand ich (bislang) schlimmer zu leiten und unübersichtlicher aufgemacht. Mal abgesehen davon, dass die vorbereiteten Kampfbegegnungen von Odyssey viel spannender sind als die von Princes (und deutlich näher am tatsächlichen Powerlevel der Charaktere).

Princes ist vielleicht nicht gerade die höchste Latte für ein gutes Abenteuer, aber zumindest vom Lesen her machen die beiden Tiamat-Bände keinen besseren Eindruck, zumal mir da besonders unangenehm in Erinnerung geblieben ist, dass der erste Band mit einem erzwungenen Cliffhanger abschließt, der im zweiten Band nicht aufgegriffen wird.

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