Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Wie wichtig ist das Hauptattribut ?
Samael:
--- Zitat von: Raven Nash am 19.05.2022 | 09:26 ---Es ist halt wieder die alte "ich spiele D&D wie ein MMO" vs. "ich spiele D&D wie jedes andere PnP".
Für viele ist D&D halt immer noch das, was es seit Anbeginn war: Monster plätten, Schätze raffen. Damit verhält es sich auch exakt wie ein beliebiges MMO oder PC-Game. Und unterliegt damit auch dem selben Optimierungszwang.
--- Ende Zitat ---
Würde ich widersprechen. Dungroncrawl (das ist natürlich weit mehr als Monster plätten…) geht wunderbar ohne „Charakter-building“. Das sieht man schon daran, dass es Hausgenre der OSR ist. Dieses Charaktere durchplanen hat für meine Augen auch viel vom Barbiespiel…
Raven Nash:
--- Zitat von: Samael am 19.05.2022 | 10:59 ---Würde ich widersprechen. Dungroncrawl (das ist natürlich weit mehr als Monster plätten…) geht wunderbar ohne „Charakter-building“. Das sieht man schon daran, dass es Hausgenre der OSR ist. Dieses Charaktere durchplanen hat für meine Augen auch viel vom Barbiespiel…
--- Ende Zitat ---
Kommt wohl drauf an, was man sich unter "Dungeoncrawl" vorstellt. Die alte Version war da halt recht einfach gehalten, heute gleicht das eben mehr dem, was man aus PC-Games gewohnt ist. Ist dann auch nicht weiter verwunderlich, wenn man genauso an seinem Char rumschraubt.
Ich schraub ja auch gerne - aber halt meistens in die Richtung, dass er noch mehr dem entspricht, was ich mir vorstelle. Ob das effektiv ist, ist mir ziemlich latte.
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: nobody@home am 19.05.2022 | 10:11 ---Und das ist dann halt der angesprochene Knackpunkt: Charakterentwicklung strikt nach Fahrplan. Das ging in den Anfangszeiten von D&D noch recht gut, weil man da normalerweise seine eine Klasse oder (als "Halbmensch") seine Multiklassenkombo gleich auf Stufe 1 gewählt und die dann bis Stufe Schießmichtot eben schlicht nur noch durchgezogen hat, ohne sich weiter großartig Gedanken machen zu müssen; da gab's halt auch noch nicht sooo wirklich viele Wahl- und Kombinationsmöglichkeiten. Das spezielle "Ich muß bis Stufe 20 durchplanen, sonst verpasse ich was!"-Problem kam so tatsächlich erst mit der 3. Edition auf.
--- Ende Zitat ---
Dazu kommt dann halt auch das eine Klasse 20 Level durch ziehen häufig nicht die stärkste Option ist.
Die Klassen bei 5e sind leider arg Frontlasitig, mit einem 1 level Dip kann ein Caster oft seine Defensive deutlich verbessern, und viele der Highlevel Features der Martials sind ziemlich schwach, so das du zum Teil deutlich besser fährst wenn du dir die Low level Features einer Anderen Klasse holst oder zum Spellcaster wirst.
Fillus:
Spielt man bei D&D5 die Charaktere wirklich noch bis Level 20? Mein Eindruck ist eher das so bei Level 5-7 Die Wohlfühlzone liegt und ganz selten Charaktere bis Level 15 kommen. Mögliche Gründe dafür sind: Wenig hochstufige Kampagnen und deren Eigenarten. Also Natur- und Stadtabenteuer zum Beispiel. Da wählt man vielleicht andere Klassen.
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 19.05.2022 | 11:25 ---Dazu kommt dann halt auch das eine Klasse 20 Level durch ziehen häufig nicht die stärkste Option ist.
Die Klassen bei 5e sind leider arg Frontlasitig, mit einem 1 level Dip kann ein Caster oft seine Defensive deutlich verbessern, und viele der Highlevel Features der Martials sind ziemlich schwach, so das du zum Teil deutlich besser fährst wenn du dir die Low level Features einer Anderen Klasse holst oder zum Spellcaster wirst.
--- Ende Zitat ---
Mag sein, aber du erkennst doch, dass das rein von der Effizienz her gedacht ist? Die dann an einem theoretischen mechanischen Maximum festgemacht wird.
Diesem Effizienzdruck MUSS man sich als Gruppe ja nicht unterwerfen.
Man mag noch die offiziellen Abeneteuer als Marke heranziehen. Die haben aber nach allem was ich gelesen habe ohnehin kein einheitliches Niveau.
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