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Was macht Oldschool-Rollenspiel regelmechanisch aus

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Samael:
Wie gesagt DANKE!!! Camo

Samael:

--- Zitat von: ghoul am 22.09.2022 | 20:56 ---Die meisten Zufallstabellen von AD&D dienen der Vorbereitung des DM auf das Spiel, idealerweise. Während des Spiels darauf zu würfeln ist nur ein Notnagel.

--- Ende Zitat ---

Psssst, nicht verraten.

ghoul:
Noch ein offenes Geheimnis: In der nächsten Sitzung des DMG-Lesekreises besprechen wir Appendix C. Tabellen, Tabellen, Tabellen!
 :headbang:

Arldwulf:

--- Zitat von: Camo am 22.09.2022 | 20:52 ---Kann man machen... aber darum geht es doch gar nicht? oO

--- Ende Zitat ---

Klar geht es darum. Wenn wir darüber sprechen wollen in welche Kategorie ein Rollenspiel fällt so lässt sich dies halt nur über die Bewertung von dessen Regeln tun. Weil alles andere halt immer eher anekdotisch bleibt. Spieler A sagt es gab richtig tolles Rollenspiel mit System X und Spieler B mit System Y. Und Spieler C der ein System sucht ist anschließend genau so schlau wie zuvor.

Camo:

--- Zitat von: ghoul am 22.09.2022 | 20:56 ---Die meisten Zufallstabellen von AD&D dienen der Vorbereitung des DM auf das Spiel, idealerweise. Während des Spiels darauf zu würfeln ist nur ein Notnagel.

--- Ende Zitat ---

KÖNNEN dazu dienen, müssen es aber nicht. Loottabellen etc werden eher selten von Spielleitern verwendet, die zumindest ein klein wenig Logik in ihren Abenteuern haben möchten. Die übermäßige Benutzung von Loottabellen wurde sogar schon bei KodT veralbert meine ich, als man sich fragte, wo der gerade erschlagene Riesenkäfer den Schild denn gehabt hätte, den man bei ihm fand.
Wie gesagt, man KANN diese ganzen Tabellen nutzen und man KANN die Regelwerke als heilige Schriften ansehen, die nicht verändert, angezweifelt oder missachtet werden dürfen... das geht dann aber eher in den Sektenbereich hinein. Man KANN die Regelwerke, Tabellen, Listen und dergleichen aber auch als das ansehen, was sie sind... Werkzeuge, derer man sich bedienen kann oder auch nicht, ihre Existenz ist ein Angebot, kein Gebot. Und Rollenspieldesigner sind keine Heiligen oder unfehlbar... und manche ändern tatsächlich ihre Meinung, sogar Sankt Gary.

Lauschen wir weiteren Worten von Gary:

--- Zitat ---As false to the game form as the pre-scripted "story," is play that has little more in it than seek and destroy missions, vacuous effort where the participants fight and kill some monster so as to gain more power and thus be able to look for yet more potent opponents in a spiral that leads nowhere save eventual boredom. So pure hack and slash play is anathema to me too.

Tactical, and strategic, play is a fine addition to the RPG, and if it is in-character, something I see as desirable, In this category fall such things as exploration, economics, politics, and even intrigue.
--- Ende Zitat ---

--- Zitat ---No question that the D20 system is well written and very tight considering all of the mass of detail contained therein. That makes it a bear to design for, nearly impossible to vary from the massive framework of the system. The D20 OGL is a very clever move too, as it provides support for the core system, brings in more players to it, and expands the fantasy base into other fantasy environments as well as into whole new genres.

After 30 years of role-playing gaming, however, I find that the system is too rules oriented for my personal taste, too centered on combat as well, so I will play it, but I do not enjoy DM'ing it--although I still love to DM for original D&D or AD&D.
--- Ende Zitat ---
Geschrieben am 1. November 2002 hier, anlässlich der geplanten Umsetzung des Lejendary Journey-Systems als MMO.

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