Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Schwachstellen der 5e?
8t88:
Das liegt aber auch daran dass es bei D&D 5 keine Skillchecks gibt.
Es gibt
Attribut checks
Attack Roles
Saving throws
Bei jeder dieser Sachen ist es möglich proficient (geübt) zu sein.
Eine gewisse Allgemeinkompetenz ist allen Spielercharakteren zu eigen.
Das System Bildet auch explizit die Welt und Monster im Hinblick auf eine Spielrunde ab, und ist keine Physikengine in der alle gleich behandelt werden, wie 3.5 das versucht hat.
Darum auch die "bounded accuracy", um die Herausforderung von Stufe 1-20 gleich spannend zu halten/damit der Würfel nicht so viel an Gewicht verliert.
Das ist durchaus das Ziel der Regeln.
Das macht D&D nicht unfunktional, sondern in seiner Basis vielleicht nicht für alle geeignet
Aber:
Anpassungen an den eigenen Stil sind vorgesehen. Ideen dazu gibt's genug im DMG.
Ainor:
--- Zitat von: Der Hasgar am 14.08.2023 | 13:08 ---Ja, aber das sage ich doch: Es führt dann automatisch zu Fall 2 (Proben gelten vor allem für Dinge, die außerhalb des menschenmöglichen liegen). Weil sorry, es ist nicht alltäglich, 150 kg anzuheben (Stärke 10).
--- Ende Zitat ---
Nicht mal das trifft so wirklich zu: https://www.strengthlog.com/deadlift-strength-standards-kg/
Und 270 Kilo für Stärke 20 sind auch nur ein wenig über dem Weltrekord im Stossen und weit unter dem im Kreuzheben. Vielleicht ist es sogar die beste Näherung wenn man als Basiswert eine runde Zahl vom 15 Pfund haben will.
--- Zitat von: Der Hasgar am 14.08.2023 | 13:08 ---Deshalb sage ich ja, dass es ein sehr episches System ist und mir eine Spur zu episch.
--- Ende Zitat ---
Irgendwie nicht.
--- Zitat von: Arldwulf am 14.08.2023 | 21:35 ---Hauptsächlich 3.5 und die 4e, aber auch Pathfinder 2 macht aus meiner Sicht dahingehend einen besseren Job. Oder besser gesagt: deckt diese Nische besser ab, von dem her was ich bisher davon sah.
--- Ende Zitat ---
Wo ist denn der Unterschied? Was die einzelnen Fertigkeiten abdecken ist doch weitgehend gleich. Der einizge wesentliche Unterschied ist doch das die Boni und dauch die DCs bei 3E/4E schnell grösser werden.
--- Zitat von: Runenstahl am 14.08.2023 | 18:54 ---Bei uns gibt es jedenfalls immer Charaktere die recht hohe Fertigkeitsboni haben und/oder die Würfe mit Vorteil machen können. Eine meiner Gruppen hat derzeit Stufe 13 und da sind hohe Boni durchaus nicht unüblich. Die Bardin hat +12 auf Insight und Perception sowie +14 auf Deception und Persuasion. Die Diebin hat +15 auf Stealth und +20 auf Sleight of Hand und der Krieger der Gruppe hat dank Runen (Runen Knight) Vorteil auf diverse Proben was seine "niedrigen" Werte leicht ausgleicht. Die Magierin hat +12 auf einige Wissenfertigkeiten. Einzig der Priester hat nur eine wirklich gute Fertigkeit (+12 auf Persuasion) sowie +8 auf Medizin und Insight. Alles in allem kann die Gruppe wenn Fertigkeiten gefordert sind da meist was reißen.
--- Ende Zitat ---
Ja, das sieht bei mir ähnlich aus. Der Rogue hat auf Stufe 12 sogar Skilled genommen weil es ihm viel bringt.
Der Hasgar:
--- Zitat von: Ainor am 15.08.2023 | 15:13 ---Nicht mal das trifft so wirklich zu: https://www.strengthlog.com/deadlift-strength-standards-kg/
Und 270 Kilo für Stärke 20 sind auch nur ein wenig über dem Weltrekord im Stossen und weit unter dem im Kreuzheben. Vielleicht ist es sogar die beste Näherung wenn man als Basiswert eine runde Zahl vom 15 Pfund haben will.
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Ainor am 15.08.2023 | 15:13 ---Irgendwie nicht.
--- Ende Zitat ---
Naja, ich behaupte mal: Die wenigsten von uns sind in der Lage, 150 kg zu heben, geschweige denn im Sinne von Gewichtheben zu stemmen. Die Liste, die Du da anführst, sagt bei 150 kg für Männer "Durchschnitt" - aber eben durchschnittliches Community-Mitglied. Ergo: Die betreiben Gewichtheben. Es geht also nicht um Durchschnittsmenschen.
Und Stärke 10 ist ja nicht weit von "Dump-Grenze" entfernt. In dem System kann das damit quasi jeder "Lauch".
Aber lass uns einfach mal davon abrücken und uns einig sein, uneinig zu sein. :)
Du sagst, mit dem System lassen sich problemlos auch herkömmliche Herausforderungen für SCs abbilden. Bei mir streikt da die Immersion: Ich sehe das nur dann gegeben, wenn man wirklich auf Talente und Ähnliches zurückgreift.
Aber wie 8t88 schon sagte: Eigentlich gibt es ja auch keine Skillchecks. Genau so will das System ja auch funktionieren. Es legt gar kein Wert darauf, ein vollständig konsistentes Skillsystem zu haben. Wer es ein Regalfach kleiner haben möchte, kann ja was anderes spielen ;)
Runenstahl:
Ich persönlich bin mit dem Skillsystem der 5e weitestgehend zufrieden. Ich finde es gut das die unzähligen doppelten Skills der Vorgänger eingestampft bzw zusammengefasst wurden (Hide & Move Silent, Spot & Listen). Das ist natürlich pure Geschmackssache. Einigen Leuten fehlt die Option beim Stufenanstieg einzelne Skillpoints verteilen zu können. Das kann ich nachvollziehen, wobei es in der Praxis kaum einen Unterschied macht. Zum einen weil man in 3.5 oder Pathfinder meist eh versucht seinen Lieblingsskill auszumaxen, zum anderen weil es bei diesen Systemen irgendwann für die Tonne ist das man ein paar Skillpunkte für einen +6 Bonus investiert hat wenn die Schwierigkeiten auf höheren Stufen dann bei 30+ liegen.
Das einzige was mMn bei den Fertigkeiten der 5e wirklich fehlt ist ein brauchbares crafting System.
--- Zitat von: Der Hasgar am 15.08.2023 | 16:08 ---Es legt gar kein Wert darauf, ein vollständig konsistentes Skillsystem zu haben.
--- Ende Zitat ---
Was genau fehlt denn bzw müsste anders sein damit es ein "vollständig konsistentes Skillsystem" ist ?
Der Hasgar:
--- Zitat von: Runenstahl am 14.08.2023 | 18:54 ---Die Schwachstelle das man 5e nicht Fertigkeitsbasiert spielen kann, ist mir noch nicht im Spiel begegnet. Aber vielleicht spielen wir auch falsch ?
Bei uns gibt es jedenfalls immer Charaktere die recht hohe Fertigkeitsboni haben und/oder die Würfe mit Vorteil machen können. Eine meiner Gruppen hat derzeit Stufe 13 und da sind hohe Boni durchaus nicht unüblich. Die Bardin hat +12 auf Insight und Perception sowie +14 auf Deception und Persuasion. Die Diebin hat +15 auf Stealth und +20 auf Sleight of Hand und der Krieger der Gruppe hat dank Runen (Runen Knight) Vorteil auf diverse Proben was seine "niedrigen" Werte leicht ausgleicht. Die Magierin hat +12 auf einige Wissenfertigkeiten. Einzig der Priester hat nur eine wirklich gute Fertigkeit (+12 auf Persuasion) sowie +8 auf Medizin und Insight. Alles in allem kann die Gruppe wenn Fertigkeiten gefordert sind da meist was reißen.
Zum Vergleich mal die andere Gruppe die bislang nur auf Stufe 4 ist (dort bin ich Spieler). Hier haben wir eine Bardin mit +7 auf Stealth auf Stealth und Acrobatics sowie +5 auf Deception, Intimidation, Medicine, Performance und Sleight of Hand sowie +4 auf Animal Handling, Insight, Perception und Survival. Das ist auf der Stufe schon beachtlich. Unsere Krieger (dazu gehöre ich auch) kommen kaum über +2 hinaus (ausser in Athletik) aber das ist dann auch irgendwie gewollt. Der Artificer hat +6 in Investigation und Arcana sowie +4 in History und Religion, und unser 2. Barbar hat immerhin +3 in Animal Handling, Perception und Survival.
--- Ende Zitat ---
Wie gesagt: Mein obigen Aussagen bezogen sich vor allem auf das allgemeine Skillsystem. Dort ist bei +11 Schluss (Übungsbonus: 6, Attributsbonus: 5). Ich habe gerade mal überflogen:
- Barde ist klar: Fähigkeit Expertise (Übungsboni verdoppeln) und quasi unbegrenzt viele "Übungen" bekommen.
- Rogue ähnlich (Edit: geändert, danke Marduk :) )
Aber wie kommt ihr bei Magierin und Priester über 11? Bin wie gesagt noch nicht so tief drin und lerne gern dazu.
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