Es gibt keine großen, gefährlichen Aliens an Bord der Kassandra nur Ungeziefer wie Schaben, Hauswinkelspinnen usw.
Wie ihr richtig erkannt habt ist das Schiff ein Black Ops Schiff von Weyland Yutani. Das Schiff schmuggelt mehrere Eier des XX121 Typ Xenomorphes aka des klassischen Aliens und ein paar Zylinder der Substanz A0-3959X.91–15 aka des Draconis Strangs. Das Schiff hat den Sprungunfall, weil es von einer Wolke Mikrometeoriten getroffen wird, welche zwar die Außenhülle durchschlagen und den Brand auslösen aber die Kassandra nicht zerstören. Durch den Brand wird der Reaktor im darunter liegenden Deck beschädigt und das Labor aufgerissen was den Draconis Strang freisetzt.
Die Schiffs KI wägt die Chancen für die Besatzung ab und jede Berechnung endet mit dem Tod, daher wirft sie das EEV aus. Entgegen aller Berechnungen bleibt die Kassandra nach dem löschen des Feuers stabil und die KI Isoliert den Draconis Strang im Frachtraum I. Das Schiff ist bis dato nicht vollständig verseucht da die Abriegelung alle anderen Sektoren schützt. Die KI sorgt aber auch dafür dass das Feuer im Frachtraum weder den Eiern noch dem Strang gefährlich werden kann. Kontrolliertes Abbrennen, kein schnelles Löschen. Die KI setzt mit verminderter Geschwindigkeit die Reise fort und erreicht die Nexus Three mit deutlicher Verspätung. Weil egal was passiert die KI hat die Aufgabe die Fracht zu sichern.
Jetzt in Akt 2 liegt es an den Spielern was sie machen. Ein Hinweis darauf das an Bord der Kassandra nicht alles mit rechten Dingen vorgeht ist der Manipulierte Scan (den ihr erkannt habt). Das Schiff sendet in jedem Fall manipulierte Daten und ist gegen echte Scans mit ECMs ausgestattet die einen echten Scan maximal erschweren. Die Nexus Three verfügt aber nicht über die Technik um das zu erkennen. Warum auch, sie ist eine Deep Space Tankstation

Jetzt kann man zu dem Schluss kommen das auch alle Onboard Scans manipuliert sind (der Grund warum die Verseuchung zu keinem Zeitpunkt erkannt wird). Das kann die Spieler sensibilisieren sich nicht der Atmosphäre der Kassandra auszusetzen. Selbst dann nicht wenn die Scans in Ordnung sind (scheinen)!
In dem Augenblick in dem die Spieler die Abschottung der Kassandra aufheben setzen sie den Draconis Strang in der Atmosphäre der Kassandra frei.
Mit einem Schlag wurde es laut im Cockpit, mit quälendem Geschrei erwachte die Kassandra zum Leben. Luft zischte durch die Schächte und entwich Fauchend, eine kleine Staubwolke ausstoßend. Die rote Notbeleuchtung erlosch, grelles Licht blendete euch für eine halte Sekunde bevor ein Stakkato aus Warnleuchten, Sirenentönen und Fehlermeldungen eure Sinne überfluteten.
Damit der Draconis Strang die Gruppe nicht schon in Akt 2 umbringt habe ich mir eine Genetische Veränderung aka Transportmodifikation ausgedacht welche WeYu zu dem Draconis Strang hinzugefügt hat. Sie können den Strang nicht unschädlich machen, aber sie können für eine bestimmte Zeit seine Effekte abmildern (Virulenz 1 im Schiff, 2 im massiv verseuchten Frachtraum). D.h. der Bruch der Zylinder setzt zwar den Strang frei, aber er ist in seiner Wirkung massiv verzögert und weniger Ansteckend. Trotzdem läuft jeder auf der Kassandra 1x am Tag Gefahr sich zu infizieren. Dazu kommt das Verseuchte Kleidung etc. beim Wechseln zwischen Kassandra und Nexus Three den Strang auch dahin tragen kann. Das ganze Abenteuer ist auf Zeitdruck ausgelegt was dafür sorgt, das selbst bei einer Infizierung es erst sehr spät im Verlauf des Zeitstrahl zum vollständigen Ausbruch des Draconis Strangs kommt und alle SC grundsätzlich bis in Akt 3 überleben können und selbst da noch eine Weile spielbar sind.
D.h. wenn die Spieler ihre MK 50 nicht ausziehen, oder die Abschottung nicht aufheben und die Sektionen z.Bsp. anders betreten (durch die Türen der Frachträume etc.) oder nur einzelne Türen aufbrechen aber die Lüftung auslassen wird die Kassandra nicht verseucht.
Wie überleben sie? Dafür ist der Daihotai in einem der Frachträume gedacht. Hermetisch abgeriegelt bietet er genügend Platz um an Bord der Kassandra für die Zeit der Reparaturen zu überleben. Wenn die SC die Abriegelung aufheben und trotzdem dem Daihotai als Lager nutzen und im „Außeneinsatz“ nur die MK 50 tragen besteht kaum eine Ansteckungsgefahr.
Wie kommen die Aliens ins Spiel. Das liegt allein an den Spielern es gibt keinen Automatismus:
Variante 1: Sie machen dumme Sachen mit den Eiern (sehr unwahrscheinlich aber möglich, wenn man gutes Rollenspiel betreibt und Spieler / Char wissen trennt). Dann gibt es XX121
Variante 2: Sie setzen den Draconis Strang frei (sehr wahrscheinlich) und dieser infiziert nach und nach alle Lebewesen an Bord nur eingeschränkt durch die WeYU Modifikation. Dann gibt es EEO´s aka Neomorphe
Variante 3: Die SC schmeißen die Eier nicht raus und setzen den Draconis Strang frei gibt es am Ende XX121´s und EEO´s an Bord. Das einzige XX121 hält sich aber maximal versteckt bis die SC alle EEO´s beseitigt haben. Die SC können in der Messe einen infizierten EEO´s mit der Charakteristischen Austrittswunde finden, was als Hinweis dient das etwas nicht stimmt (auch wenn die SC das eher nicht wissen können). Außer einer liest das Buch „Space Biest“ das ihr gefunden habt, dann können sie Rückschlüsse ziehen selbst ohne Expertenwissen.
Es ist also alles da.
Sobald die Chars in die Kälteschlafkammern wechseln (und das müssen sie, wenigstens für eine Weile, weil die Lebenserhaltung so beschädigt ist, dass ihnen sonst die Luft ausgeht) erreicht der Draconis Strang seine maximale Potenz und fängt an alles Leben an Bord der Kassandra zu verändern. Auf was ihr gestoßen seid waren mal einfach Tegenaria domestica aka Hauswinkelspinnen. Jetzt halt Hauswinkelspinnen auf A0-3959X.91–15
Es kann also passieren, dass das ganze Abenteuer keine Xenomorphe enthält. Es kann passieren das die angsteckten SC die einzigen Xenomorphe sind (Darconis Strang oder XX121) oder es kann eine wilde Mischung aus allem passieren wie in eurem Fall. Das der Draconis Strang alles an Bord verändert.
Tauchen keine Xenos auf ist die größte Herausforderung eine moralische, wer darf überleben, wer bleibt zurück und in Akt 3 (der Mond auf den Arnold kracht ist natürlich nicht unbewohnt) was machen mit der Kassandra wenn der Reaktor erneut rumzickt und diesmal nicht zu reparieren ist? Notlandung und in Kauf nehmen das Kolonisten mit dem Schiff in Berührung kommen oder das Ding crashen oder letzter Sprung in eine Sonne usw.?
Das ist den Spielern überlassen und offen angelegt.
Das ganze Abenteuer ist nur ein Spiegel des Verhaltens der Chars und eigentlich von vorne bis hinten ohne „Aliens“ erlebbar auch wenn ich zugebe, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass die SC nicht doch die eine oder andere Spezies freisetzen. Aber sie müssen es nicht.