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Indiana Jones & The Kingdom of the Crystal Skull
Michael:
War im Film, und ich fand ihn gut. Einzig die Sachen mit den Aliens und der A-Bombe, damit konnte ich mich nicht ganz anfreunden, passte für mich nicht zu Indy.
Falcon:
das ist sicher das was die meissten sagen (auch was ich so auf Reportage und Strasseninterviews gesehen habe). Wäre für die Macher eigentlich nicht schwer gewesen das abzuschätzen, also unterstellen wir ihnen mal Absicht.
Enkidi Li Halan (N.A.):
--- Zitat von: Ralf am 24.05.2008 | 05:18 ---Und ich hätte es ja nicht geglaubt, aber solange Harrison Ford in irgendeiner Kapazität in den Filmen auftaucht, ist Shia LeBeuf in meinen Augen als Nachfolger gekauft. Erst Transformers und jetzt das. Der Junge wächst mir langsam regelrecht ans Herz. ;D
--- Ende Zitat ---
Amen :)
Ich fand den Film toll. Sehr unterhaltsam und Indy ist auch noch mit grauen Haaren und Falten sexy. Shea mag ich ja schon seit Constantine und bin gespannt, was wir da noch sehen dürfen. Gut, die Story war nicht ganz so gut, wie die von Teil 1 und 3, aber sie war auch nicht schlecht, und auf jeden Fall besser, als die von Teil 2.
Und die Verfolgungsjagd durch den Dschungel mit den drei verscheidenen Wägen war GROSSARTIG - ich meine ein Schwertkampf auf zwei Armeegeländewagen wie geil ist das denn? Ich will das in meiner nächsten Spielrunde :D
Hach ja, und Fate of Atlantis....das waren noch Zeiten :)
Greifenklaue:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)War heute nicht in Indy IV, sondern in Akte X II. Cool, die Handlung haben sie 50 Jahre vorverlegt und Fox Mulder trägt jetzt n Hut. Scully taucht gar nicht auf. Naja, nächste Woche dann vielleicht Indy IV..
Vash the stampede:
Mein Fazit zum Film:
An sich hat der Film alles was er braucht. Gute, und vor allem erkennbare und nachvollziehbare, Action, tolle Schauspieler (Ford, LaBeouf, Blanchett) und gute Sets, aber die Geschichte.... Ich weiß nicht. Sie ging einfach nicht am mich.
Fate of Atlantis habe ich nie gespielt und kann daher den Vergleich ich nachvollziehen.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Grundsätzlich ist sie, wie ich inzwischen gemerkt habe, eigentlich konsequent der zeitlichen Verlagerung angepasst. Kommunisten und Aliens gehören zusammen, wenn man sich im Bereich des B-Movies und deren Hommage bewegt. Von der Seite aus, also OK, aber sie konnte mich einfach nicht begeistern. Und war demnach auch nur leidlich spannend. Wenn auch die Actionszenen groß waren, gerade auch die Verfolgungsjagd im Dschungel. Selbst die Affen und Schwing die Liane-Szene fand ich gut. Doch hatte der Film Momente, bei denen ich mich frage, warum. Warum die Atombombe? Gut, das Bild sieht super aus, wenn Indy den Hügel ersteigt und im Hintergrund die Wolke der Explosion zu sehen ist, aber warum zeigt man sowas? Hat sich mir nicht erschlossen. Auch die Aliens sind nicht wirklich schlüssig. Kulturbringer und zugleich Kultursammler? Und dann noch durch die Zeit und die Orte, das einem die Haare zu Berge stehen. Und das beste, am Schluss vernichten sie es einfach, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden. Unlogisch? Ja, das wäre nicht schlimm. Nicht plausibel, das schon. Die Mischung von Indy und Außerirdische weiß, so wie es jetzt gezeigt wurde, mir nicht zu gefallen.
Und das die eigentlich großartige Gegenspielerin blass blieb, lag auch daran, dass mir ihr neben einen schlechten Abgang (ein bisschen brennende Augen und zu Staub aufgehen ist einfach zu wenig), keine wirkliche Besonderheit hatte. Die Psychokräfte kamen nicht wirklich zum Einsatz. Und auch ich habe die Szene mit dem Stromkasten nicht als solchen besonderen Moment erkannt. Zudem ging die Kraft im Rest des Films unter und ist damit nutzlos.
Zu Shia LaBeouf sage ich mal nichts, ich mag den. Und wer das nicht nachvollziehen kann, der soll sich mal Das Geheimnis von Green Lake anschauen (wobei der Film auch so super ist). Dort zeigt er schon Klasse. Und ich finde, er hat die wenigen Momente bei Indy auch schon super genutzt. Man darf auf seinen nächsten Film Eagle Eye gespannt sein, wenn er endlich mal wieder einen Film allein tragen darf (Disturbia habe ich nicht gesehen).
Was aber der Film wirklich schlecht macht ist, dass Indy nie wirklich in Gefahr gerät und man sein Ableben vor Augen hat. Jeder andere Indy Film hatte diesen Moment. Einen Moment bei dem man dachte, jetzt gewinnen die Anderen wirklich oder jetzt ist Indy tot. Das hatte dieser Film einfach nicht. Und das macht ihn etwas blass. Das er besser als Tempel des Todes abschneidet liegt wohl einfach daran, das der nach heutiger Sicht nervige kleine Junge nicht dabei ist. Aber an die beiden ungeraden Indy Filme kommt er nicht dran.
Und ich bleibe dabei, nicht Nazis entscheiden, ob ein Indy Film gut ist oder nicht, sondern welche Mythologie verwendet wird. Hoffen wir darauf, das im nächsten Indy Film (von mir aus auch mit Shia LaBeouf und ohne Ford) Russen auf Dinosaurier auftauchen, die nach der Heiligen Lanze suchen. >;D
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