Medien & Phantastik > Lesen
Reading Challenge 2025
Faras Damion:
Ich bin offensichtlich besser im lesen als hier zu schreiben.
Das macht mir ein schlechtes Gewissen, weil ich eure Kritiken sehr gerne lese.
Aber im Augenblick muss ich auf der Arbeit ständig Berichte schreiben und mag Abends einfach nicht mehr.
Also hier kurz. Wenn jemand Fragen zu einem Buch hat immer her damit. :)
Stand 03.12.25 (42/25, 82/100)
Bücher
24 Voll im Bilde - Terry Prachett
25 Weiberregiment - Terry Prachett
26 Volle Wahrheit - Terry Prachett
27 Ab die Post - Terry Prachett
28 Schöne Scheine - Terry Prachett
29 Toller Dampf voraus - Terry Prachett
30 Das Erbe des Zauberers - Terry Prachett
31 MacBest - Terry Prachett
32 Total Verhext - Terry Prachett
33 Lord und Ladys - Terry Prachett
34 Mummenschatz - Terry Prachett
35 Ruhig Blut - Terry Prachett
36 Gevatter Tod - Terry Prachett
37 Alles Sense - Terry Prachett
38 Rollende Steine - Terry Prachett
39 Zwischen zwei Sternen
40 Unter uns die Nacht
41 Die Galaxie und das Licht darin
Shorts
61 Trawn Comic 1
62 Trawn Comic 2
63 Normal und die Zero Heroes
64 Trip mit Tropf - Josephine Mark
65- 82 Asterix - Tour de France, Der Kampf der Häuptlinge, Asterix bei den Briten, Asterix und der Arvernerschild, Asterix bei den Olympischen Spielen, Asterix und der Kupferkessel, Die Lorbeeren des Cäsar, Der Seher, Das Geschenk Cäsars, Die große Überfahrt, Der große Graben, Der Sohn des Asterix, Asterix in Italien, Der Goldene Hinkelstein, Asterix und der Greif, Die weiße Iris, Asterix in Lusitanien
Ich habe deutlich weniger Comics und mehr Bücher (wieder) gelesen als erwartet, da meine Quellen mehrfach ausgefallen sind.
P.S. Glückwunsch, Weltengeist. :)
Sard:
#33 Der Fluch des Schwarzen Schwertes von Michael Moorcock aus Die illustrierte Gesamtausgabe als Hörbuch
In etwas auf einem Niveau mit "Elric von Melniboné". Drei Teile, eigentlich drei Geschichten (Der Seelendieb, Könige in Finsternis und Die Karawane der vergessenen Träume"), kurz, schwungvoll, mit Witz geschrieben und unterhaltsam.
12 von 15 Punkten
#34 Athos 2643 von Nils Westerboer
Ein SciFi-Roman, der sich - auch wenn ich weiß, dass ich einige Teile nicht wirklich verstanden habe - gelesen hat wie ein warmes Messer in Butter. Aber auch eine Zukunft, die ich nicht wollen würde.
Interessante Perspektiven und Annahmen, sehr ambitionierter Inhalt - ich kann es gar nicht wirklich beschreiben: irgendwie ein Kriminalroman mit und um KI und deren Wille und Entscheidungsbasis *(Odysse im Weltraum lässt grüßen, aber moderner)*, Freiheit, Glaube, menschliche Entwicklung...
Mein Geschreibsel klingt nicht hilfreich, aber das Buch ist lesenswert.
12 von 15 Punkten
Sindaja:
Endspurt:
33. Hannu Raittila: Canal Grande
Ein finnischer Roman. Es ist lange her das ich etwas von einem Finnen gelesen habe. Der Humor ist schon sehr charakteristisch, ähnlich wie auch bei finnischen Filmen, etwas schwarz etwas absurd, aber hat mir Spaß gemacht. Ein Team von Finnen soll Venedig vor dem Versinken retten. Da gibt es den „Dozenten“, der zwar kein Italienisch kann, aber mit den Italienern auf Latein kommuniziert und den Ingenieur der quasi einen Kulturschock erleidet, weil seine sehr strukturierte Herangehensweise sich nicht mit der unbürokratischen Spontanität der Südländer verträgt, dann die Kulturrätin, der das Technische eher egal ist und die den Venezianern lieber die finnische Kultur nach bringen möchte. Geschrieben ist es aus der Perspektive des Ingenieurs und eines Kunsthistorikers. Die ein oder andere Anspielung auf z.B. den „Tod in Venedig“ lässt sich auch finden.
34. James Bowen: Bob, der Streuner
Kein komplexes Buch, aber ich mag Bücher mit Katzen…und vor allem Katzen, die einem Leben Sinn geben.
35. Bernadine Evaristo: Girl, Woman, Other
3*4 Frauengeschichten. Ausgehend von einer Theaterpremiere werden Geschichten von anwesenden Frauen und mit ihnen verknüpften Frauen unterschiedlichster Generationen erzählt. Je mehr Puzzleteile hinzu kamen, desto mehr hat mich das Buch gefesselt. Fast alle Frauen haben visuell afrikanische Wurzeln, so dass es sozusagen ein englischer Roman mit Twist ist.
36. Julian Barnes: The Sense of an ending
Wenn in der späteren Lebensphase unerwartet wieder Kontakt zu einer Ex-Freundin entsteht und alte Konflikte in einem neuen Licht erscheinen. Ein recht kurzweiliges Büchlein, fand ich. Fast wie ein kleine Thriller, ohne das Drama. Sehr ruhig, reflektierend erzählt. Der Protagonist versucht, die Ereignisse der Vergangenheit zu verstehen, die er auch damals schon nicht ganz erfasst hat. Es wird einiges erkannt, aber nicht unbedingt „gelöst“.Es geht um Verantwortung, Fehler die man im Laufe des Lebens macht, den Charakter der unterschiedlichen Lebensphasen...
37. Becky Chmbers: A Psalm for the wild built
Ein Mönch verlässt die Stadt auf der Suche nach ? Das weiss xier selbst nicht so genau. Dort trifft xier einen Roboter. Die Roboter hatten sich vor Jahrhunderten in die Wildnis zurückgezogen und somit ist dies eine Art Erstkontakt. Man kommt ins Gespräch über verschiedene Themen. Cozy SF. Gefällt mir, auch wenn die Wayfarer noch facenttenreicher sind.
38. Becky Chambers: A Prayer for the Crown-shy
Mönch und Roboter, der schauen will, wie die Menschen sich so „entwickelt“ haben ohne sie, reisen jetzt gemeinsam zu Begegnungen mit anderen Menschen. Wieder sehr unaufgeregt. Gespräche und Philosophieren . Das Buch bietet wieder einen frischen Blick auf das Alltägliche. Eine nette Fortstzung, aber nichts für Leser, die Drama erwarten.
39. Genki Kawamura: If Cats Disappeared from the World
Der Protagonist hat nicht mehr lange zu leben, aber der Teufel bietet ihm an, dass sein Leben für jede Sache, die er verschwinden lässt, um einen Tag verlängert wird. Schönes Buch mit viel Reflektion über Freundschaften, Familie, den Sinn des Lebens, Bedeutung von Dingen.
angband:
65 Götz Aly - Warum die Deutschen? Warum die Juden?
Der Autor vertritt stark die These, dass der Hauptantrieb für Antisemitismus sozialer Neid gewesen ist. Während Juden aufgrund von Außenseiterpositionen und Religion im 19. Jahrhundert nach der rechtlichen Gleichstellung oft schnell sozialen Aufstieg (durch Bildung) schaften, war dies bei der protestantischen und noch mehr bei der katholischen Bevölkerung viel schwieriger bzw dauerte länger.
12/15
66 Craig Oliver - Der Premierminister
Fürchterliches Buch. Abbruch bei der Hälfte.
67 Deon Meyer - Der Atem des Jägers (Benny Griessel 1)
Ungewöhnlicher kaputter Protagonist, der Alkoholiker ist und es mit dem Gesetz nicht immer ganz genau nimmt. Kurzer spannender Roman. Setting ist Südafrika.
11/15
68 Dan Brown - Sakrileg (Robert Langdon 2)
Ähnlich wie der erste Band: tolle Schauplätze (Paris, Louvre etc.) und ein Plot, der sich als "wissenschaftlich" ausgibt, aber voller faktischer Fehler und Ungereimtheiten steckt. Der Fokus auf Rätsel und deren (ach so clevere) Auflösung durch die Protagonisten ist wieder sehr dominant. Trotzdem ist der Roman spannend und kurzweilig. Allerdings ist das Buch auch sehr klischeehaft (z.B. der religiöse Fanatiker) und der Plot ist teils arg unglaubwürdig. Insgesamt bleibt ein unterhaltsamer, aber substanzloser Thriller, der nicht gut gealtert ist.
07/15
69 Dee Brown - Bury my Heart at Wounded Knee: An Indian History of the American West
Ein aufrüttelndes Werk aus der Perspektive der Native Americans, das die Geschichte des amerikanischen Westens vom Ende des Bürgerkriegs bis zum Massaker von Wounded Knee (1890) beleuchtet. Der Autor stützt sich auf zahlreiche Originalquellen, Reden, Verträge und Berichte, um die systematische Vertreibung, die gebrochenen Versprechen und die Gewalt darzustellen, die den indigenen Völkern widerfuhren. Das Buch ist sehr detailliert und emotional packend. Manchmal schwer anzuhören, aber das genozidale Verhalten der Weißen wird sehr deutlich.
13/15
70 Götz Aly - Hitlers Volksstaat
Aly stellt die provokante These auf, dass das NS-Regime seine Popularität und Stabilität nicht nur durch Terror und Propaganda, sondern maßgeblich durch eine "Zustimmungsdiktatur" aufrechterhielt, die weite Teile der "Volksgemeinschaft" materiell begünstigte. Die Hauptthesen sind:
Steuerung durch Verteilung: Das Regime finanzierte den Krieg und seinen Sozialstaat nicht über höhere Besteuerung der Bevölkerung oder der Rüstungsindustrie, sondern durch Plünderung der besetzten Gebiete und die Konfiszierung jüdischen Vermögens (Arisierung).
Soziale Gleichheit und Konsum: Es gab eine gezielte Politik der Umverteilung zugunsten der breiten Masse (z.B. durch Lohnstabilität, Winterhilfswerk, "KdF"-Angebote), während die Eliten und Reichen stärker belastet wurden. Dies schuf eine materielle Akkumulation von Zustimmung in der Bevölkerung. Der Holocaust wurde demnach auch indirekt durch die materielle Gier und den Wunsch nach sozialer Nivellierung in der "Volksgemeinschaft" ermöglicht und mitgetragen.
Das Buch löste eine erhebliche Debatte aus. Kritiker warfen Aly ökonomischen Reduktionismus vor, da er die Ideologie (Antisemitismus, Rassenwahn) und den reinen Terror als Triebkräfte des Regimes zu stark in den Hintergrund dränge. Die Konzentration auf die materielle Bestechung der "Volksgemeinschaft" führte zur Befürchtung, dies könnte die moralische Schuld der Deutschen relativieren, indem sie als primär opportunistische Profiteure statt als ideologisch überzeugte Täter dargestellt würden. Aly selbst betonte, dass seine Analyse die Schuld nicht aufhebe, sondern die breite Komplizenschaft in der Gesellschaft aufzeige. Als das Buch 2005 erschien, war ich Geschichtsstudent, allerdings ging das alles vollkommen an mir vorbei. Umso interessanter jetzt.
13/15
71 Deon Meyer - Dreizehn Stunden (Benny Griessel 2)
Der Fall ist komplex und spielt fast in Echtzeit innerhalb von 13 Stunden. Griessel muss nicht nur ein verschwundenes Mädchen finden, sondern auch einen Mord aufklären und kämpft dabei gegen seine eigenen Dämonen (Alkoholismus) und einen korrupten Polizeiapparat an. Der Roman ist sehr temporeich und hält die Spannung bis zum Schluss. Das Setting Kapstadt ist wieder toll eingefangen. Einschränkung: als Hörbuch aufgrund des hohen Tempos schwierig zu folgen.
09/15
Bombshell:
Ich habe heute das Das Protomolekül mit Kurzgeschichten im Expanse-Universum beendet und ich habe mich etwas durchgequält, weil ich die Kurzgeschichten wohl mit zu großem Abstand zu den Romanen gelesen habe um sie richtig einzuordnen und dann haben mich auch nicht wirklich alle Protagonisten interessiert.
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