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Frust im Rollenspiel - meiden wie die Pest oder wohldosiert eine Bereicherung?
Quaint:
--- Zitat von: Feuersänger am 16.11.2025 | 12:32 ---Hmm, also sich ein wenig Gedanken um die Traglast oder Ressourcen zu machen empfinde ich jetzt nicht als Frustquelle.
Unausweichliche Debuffs durch die Umgebung hingegen durchaus. Da bekomme ich uU das Gefühl, dass das ganze ein gezielter Nerf ist, damit die Charaktere nichts mehr auf die Kette kriegen.
--- Ende Zitat ---
Na war ja nicht unausweichlich, hätten auch nachts gehen können (Taschenlampen vorhanden) oder ohne Anzüge (dann halt evtl. bissle Strahlenschäden)
Und klar darf der Frust nicht irgendwann überhand nehmen, wobei da auch die Toleranzen unterschiedlich sind. Ich find aber immernoch, ein wenig Frust kann auch Bereierchung sein. Wenn mich etwa ein NPC so richtig genervt hat, so ein Hass NSC, und dann kann ich mich schön revanchieren und ihm so richtig einschenken, da freu ich mich.
Edgar Allan Poe:
Eigentlich ist die Antwort klar:
Ist es wichtig fürs Setting/Abenteuer, dann ist Ressourcen-Management (und darunter fasse ich jetzt auch mal Traglast und co.) richtig und gut.
Ist es das nicht ... dann nicht. Da greift bei uns immer "der gesunde Menschenverstand". Wir haben mal in einer Höhle in der absoluten Einöde einen gewaltigen Schatz gefunden. Genug, damit die komplette Gruppe sofort in Rente hätte gehen können. Aber wir hatten keinen Wagen. Im großen Umkreis von mehreren Tagen/Wochen nichts als Wildnis und Gefahren.
Tjo ... da haben wir uns halt "Logisch" die Taschen vollgestopft (und haben von dem ganzen Zeug dann im Laufe der Rückreise auch noch was verloren/zurücklassen müssen). Alles andere blieb in der Höhle zurück.
Das ist wichtig. Das ist Teil der Situation.
Zurück zu deinem Abenteuer: In der Postapokalypse muss ich natürlich zusehen, dass ich mein Zeug zusammenhalte. Sprich: Du hast das schon richtig gemacht. Ich hätte gegebenenfalls die Gruppe mal auf Intelligenz würfeln lassen, wenn sie in Strahlenschutzanzügen in die Hitze wollen und ihnen dann näher gelegt, dass das Nachts doch klüger wäre. Manchmal haben Spieler einfach ein Brett vorm Kopf.
Tudor the Traveller:
Was du hier "Frust" nennst, scheint für mich eher gewollter Teil des Spiels zu sein. Also z.B. Teil der Herausforderung oder auch Teil des Flairs. Da gibt es sicherlich irgendwo eine Grenze, aber ich denke, das ist so ähnlich wie bei Videospielen: ob du Spaziergang oder Hardcore Modus wählst.
Maarzan:
Frust, wo man sich als Figur sagt: Ey, das hätte jetzt wirklich nicht so laufen brauchen, ist OK und macht dann Erfolge um so süßer.
Frust, weil du als Spieler nicht nachvollziehen kannst, warum das jetzt so mies gelaufen ist, oder auch die Erklärungen dazu nicht sinnig findest, eher nicht.
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