Autor Thema: The End of the World Bücher  (Gelesen 201 mal)

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Offline HAL 40000

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The End of the World Bücher
« am: Gestern um 12:18 »
Hallo zusammen,
ich habe letztens gesehen das es bei Ulisses vier verschiedene Szenarien Bücher (Zombie Apokalypse, Aufstand der Maschinen, usw.) gibt, alle mit dem Titel "The End of the World". Dabei spielt man scheinbar sich selbst?
Hat das schon mal jemand von euch gespielt oder gelesen?
Wenn ja: Wie ist eure Meinung?

Offline seanchui

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Re: The End of the World Bücher
« Antwort #1 am: Gestern um 12:32 »
ich hatte da mal einen Teil des englischsprachigen Originals rezensiert, vielleicht hilft das:

https://seanchuigoesrlyeh.wordpress.com/2017/06/17/rezension-the-end-of-the-world-wrath-of-the-gods/

Offline Philipp.Baas

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Re: The End of the World Bücher
« Antwort #2 am: Gestern um 13:25 »
Ich habe mit meiner Gruppe die Zombie-Apokalypse gespielt und wir hatten wirklich viel Spaß.

Also ich habe ALLES vorher geheim gehalten. Die Spieler wussten nicht, dass sie sich spielen und erst beim ersten Zombie wussten sie, worum es geht. Ich habe vorher gesagt, als klar war, dass die Spieler sich spielen, dass es hier nicht um Seelenstriptease oder um Kritik an dem Menschen geht, sondern um Spaß. Habe dann an mir Vorteile und Nachteile vorgestellt, was allgemeine Erheiterung ausgelöst hat. Dann war das Eis gebrochen.
Zusätzlich hatte ich mir vorher nette Vor- und Nachteile für die einzelnen Spieler überlegt und habe die dann entsprechend vorgeschlagen. Es war eine Mordsgaudi und meine Gruppe hat komplett überlebt, aber hat schon echt Leute einfach eiskalt geopfert....  also "Fremde", sonst hätte das auch nicht geklappt.

Leider muss ich Seanchui zu seiner Rezension sagen, dass er m.E. das Konzept nicht vollends verstanden hat. End of the World ist auf One-Shots ausgelegt, aber man kann eben auch mehrere spielen, jeweils in verschiedenen Apokalypsen. Das ist ein Konzept-RPG und eben nicht 08/15 EDO von der Stange.
Ich verstehe auch die Kalkulation bei RPG-Büchern nicht: Ein vollfarbiges Hardcover für 40€ mit dem, selbst bei nur einmaligen spielen, bei mir am Tisch 5 Leute jeweils 6 Stunden Spaß hatten. Zusätzlich sind die Bücher auch schön fluffig zu lesen und mit viel Liebe gemacht, d.h. der SL hat auch eine schöne Lektüre.
Und hier besticht die gute Umsetzung der Idee. Das macht man einmal oder maximal viermal, aber dann ist auch gut mit "sich selbst spielen". Trotzdem bietet es eine tolle, geradezu einzigartige, RPG-Erfahrung.

Ich empfehle der Gruppe vorher nicht zu sagen, was und wer gespielt wird, dann ist das wirklich mega. Ich hatte meine Frau noch Nachrichtensendungen und Public announcements mit Filtern einsprechen lassen. Außerdem viele Geräusche auf ein Sound-Board gelegt. Dazu eine Tageszeitung mit Berichten über komische Ereignisse überall auf der Welt fertig gemacht.

P.S.: Bei dem Wort "Wiederspielwert" kann ich immer nur den Kopf schütteln. Einerseits kann man solche Spiele auch mit mehreren Gruppen spielen, was zu einem Wiederspielwert führt. Romane, Filme, viele Computerspiele etc. haben auch keinen Wiedernutzungswert an sich. Ebenso ist mit Escape- und Legacy-Games das Konzept der einmaligen Nutzung längst bei Spielen angekommen. Es geht um das Erlebnis an sich. Ist mir das Erlebnis 1,5€ pro Nase pro Stunde wert? Zuletzt möchte ich gar nicht wissen, wie viele Spiele und RPGs mit Wiederspielwert ungenutzt bei den meisten RPGlern im Schrank liegen... Wäre nur die Hälfte davon lediglich auf One-Shots ausgelegt, würden sie mehr gespielt, statt gelagert werden.
« Letzte Änderung: Gestern um 13:35 von Philipp.Baas »