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Out Now: Der Sagittarius-Krieg 3 "Planet der gefallenen Götter"

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JS:

--- Zitat von: Candero am  7.12.2025 | 20:03 ---Auf mich macht das ein bisschen den Eindruck, als hätte man eine gedruckte Version eingescannt und da eine Texterkennung darüber laufen lassen, die Verwechslung von i & l oder auch unsauberes trennen von Buchstaben sind typische Fehler.

--- Ende Zitat ---

Wer ist "man"? BOD wie auch Amazon/Kindle haben ungefragt noch nie einen einzigen Buchstaben in unseren Texten angerührt. Man stelle sich vor, abertausende Autoren müßten bei jedem Upload Angst davor haben, daß die Plattform heimlich die Texte verändert.
 :think:

Feuersänger:
Ja, aber so komische "Versetzer" passieren ja nicht einfach so.

JS:
Nein, aber die Wahrscheinlichkeit, daß es an Buchsatz, Korrektur und/oder Upload-Datei liegt, ist deutlich höher als ein Problem bei den Plattformen.

Trichter:
Die Art der Fehler sieht schon ziemlich nach Texterkennungsproblemen in Bildern aus. Habe ich manchmal schon in ebooks gesehen und dachte immer, dass da ältere Literatur (Lovecraft, ...) mal schlecht eingescannt wurde.
Bei neueren Publikationen ergibt das aber keinen Sinn.
Ich würde deshalb fast vermuten, dass das Absicht ist. Evt eine Art "Wasserzeichen" um zu erkennen, ob der Text irgendwo auf Downloadplattformen landet. Eine charakteristische Menge an kleinen Fehlern ist vermutlich schwerer zu entfernen als irgendwelche Metadaten in den epub files.
Kartographen verwenden wohl ähnliche Techniken um ihre Werke zu markieren.

JS:
Ich wiederhole mich: BOD und schon gar nicht Amazon fummeln heimlich mit solchen Veränderungen in den Texten herum, vor allem nicht bei - ist nicht bös gemeint - relativ unbekannten SP-Autoren. Absichtliche Fehler als Schutz vor Raubkopien wären auch so ziemlich die dümmste Maßnahme, die denen einfallen könnte, denn auf sowas reagieren viele Leser allergisch und mit schlechten Bewertungen. Solche Fehler gelten als unprofessionell und lassen die Urheber in schlechtem Licht erscheinen. Das Risiko einer faktisch korrekten Kritik dieser Art unter dem Buch ginge niemand freiwillig ein. Es hat seinen Grund, daß man sich als Autor durch drei bis vier Korrekturgänge quält.

Wir vermuten (bei korrektem Original) unentdeckte Fallstricke beim Konvertieren der Originaldatei zu BOD und zu Amazon; immerhin gibt es bei zwei Anbietern bis zu vier Uploads mit unterschiedlichen Systemen. Das läge auf der Autorenseite, denn zumindest Amazon erwartet fertige und nach Vorgaben konvertierte Uploads. BOD bietet auch kostenpflichtige Serviceleistungen, aber die sollte man i.d.R. nicht nutzen (keine Ahnung, ob auch Konvertierungen). Nebenbei: Man kann sein eBook bei Kindle auch erneut korrigieren und noch mal hochladen.

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