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Nützlichkeitsunterschiede von Skills und was man dagegen tun kann
flaschengeist:
--- Zitat von: Zed am 16.12.2025 | 10:12 ---Da zählt der Reroll dazu, den nicht vorzusehen sich irgendwie richtig anfühlt (Wenn negativer Outcome einfach durch Endloswüfeln immer wieder ausgehebelt wird, kann man ja gleich aufs Würfeln verzichten).
--- Ende Zitat ---
Die Frage wie ein System mit dem Thema umgeht halt ich für einen spannenden Punkt, der sicher ebenfalls einen eigenen Faden wert ist. Was du zu Beyond Time schreibst klingt sehr durchdacht :d.
In DuoDecem gibt es ja Karma, mit dem du u.a. Proben wiederholen kannst. Darüber hinaus gilt für rerolls folgendes (Beispiele sind im Regelwerk immer kursiv):
Wiederholen gescheiterter Fertigkeitsproben
Spielfiguren dürfen gescheiterte Fertigkeitsproben in derselben Situation nur wiederholen, wenn sie zuvor ihre Fertigkeitsstufe erhöhen. Für Angriffe, Zauber und bei ausgedehnten Proben gelten diese Beschränkungen nicht, sie können also auch ohne Erhöhung der Fertigkeitsstufe in derselben Situation wiederholt werden.
Hadrik versucht mit seinen Dietrichen eine Tür zuknacken, die durch ein gutes Schloss gesichert ist (MW 25), erzielt jedoch mit Fingerfertigkeit: Schlösser öffnen nur ein Ergebnis von 21. Offenbar überfordert diese verflixte Tür seine aktuelle Expertise.
Falls sich eine Situation signifikant ändert, z.B. wenn Hadrik Diebeswerkzeug höherer Qualität organisieren würde, sind erneute Versuche auch ohne Erhöhung der Fertigkeitsstufe erlaubt.
Karma für eine gescheiterte Fertigkeitsprobe auszugeben bedeutet, ein und dieselbe Probe erneut durchzuführen (siehe Kapitel 1, S. 18) – es handelt sich also nicht um eine Wiederholung im oben beschriebenen Sinne.
Galatea:
Man kann auch einfach Ergebnis vs Zeit machen (also man braucht ein gewisses Gesamtergebnis, das auch über mehrere Proben zusammenkommen kann).
Das funktioniert natürlich mit einem Poolsystem am besten, geht aber prinzipiell auch mit D20 - Pathfinder2 hat da diverse Submodule, die mit kummulativen Erfolgen arbeiten.
Die begrenzen sich dann im Normalfall auch von selbst, wenn z.B. jede Probe eine Stunde Zeitaufwand repräsentiert und man die Erfolge einfach nicht zusammenbekommt, dann ist halt irgendwann mal Morgen und das wars mit dem nächtlichen Einbruch.
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: flaschengeist am 16.12.2025 | 10:53 --- was der schwächliche Wizard eben allzu oft besser/schneller etc. als der Conan-Barbar schafft.
--- Ende Zitat ---
Statistisch sollte das nicht eintreten. Der Wizard müsste an den meisten Türen scheitern oder langsamer sein. "Allzu oft" sollte entsprechend nicht der Fall sein.
Das ist halt das grundlegende Ding bei Wahrscheinlichkeiten: im Einzelereignis ist auch immer der unwahrscheinliche Fall möglich.
Ainor:
--- Zitat von: flaschengeist am 16.12.2025 | 10:53 ---Beide versuchen mit roher Körperkraft durch die Tür zu entkommen, was der schwächliche Wizard eben allzu oft besser/schneller etc. als der Conan-Barbar schafft. Versteht du den Punkt jetzt?
--- Ende Zitat ---
Ich verstehe was du meinst. Ich sehe das aber nicht als Problem an. Vielleicht nimmt der Barbar Anlauf und tritt dann gegen den Türrahmen. Im Kampf kommt es doch auch dauernd vor dass der Magier mit dem Dolch einen Goblin fällt den der Barbar mit der Streitaxt verfehlt hat. Der Magier kann den Barbar sogar festhalten wenn er gut würfelt.
Tudor the Traveller:
Ich frage mich, ob dieses Problem nur in bestimmten Konstelkationen auftritt. Vielleicht sogar vor allem bei Kraft. Was ist, wenn man eine vergleichbare Probe mit anderem Attribut nimmt, z.B. Geschicklichkeit?
Der Schurke und der ungeschickte Barbar balancieren über einen Baumstamm. Während der eigentlich sehr trittsichere Schurke abrutscht, schafft es der stampfende Barbar problemlos drüber.
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