Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Nützlichkeitsunterschiede von Skills und was man dagegen tun kann
caranfang:
Dreht sich nicht jetzt die geamte Diskussion um ein uraltes Problem, welches genau genommen nicht D&D 5e spezifisch ist?
Wenn ein schwächerer Charakter eine Stärke-Probe schafft, die ein stärkerer nicht geschafft hat, dann ist es Aufgabe des SL, dies zu erklären.
Das Problem, dass Probem so lange wiederholt werden, bis sie irgendwann einmal klappen, kann ebenfalls vom SL unterbunden werden. MERS ging damit z.B. sehr gut um. Je nach Situation, musste man eine gewisse Zeit warten, bis man die Probe wiederholen durfte.
gunware:
--- Zitat von: caranfang am 16.12.2025 | 19:15 ---dann ist es Aufgabe des SL, dies zu erklären.
--- Ende Zitat ---
Warum?
Man kann doch den Spieler erklären lassen, wieso es diesmal geklappt hat.
nobody@home:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 16.12.2025 | 19:06 ---Ich frage mich, ob dieses Problem nur in bestimmten Konstelkationen auftritt. Vielleicht sogar vor allem bei Kraft. Was ist, wenn man eine vergleichbare Probe mit anderem Attribut nimmt, z.B. Geschicklichkeit?
Der Schurke und der ungeschickte Barbar balancieren über einen Baumstamm. Während der eigentlich sehr trittsichere Schurke abrutscht, schafft es der stampfende Barbar problemlos drüber.
--- Ende Zitat ---
Kraft ist halt so ziemlich die offensichtlichste Meßlatte. Praktisch alles andere, was ein Charakter sonst vielleicht auch noch kann, ist abstrakter und läßt sich weniger intuitiv vergleichen (schon für einen Schützenwettbewerb braucht's mindestens mehrere Runden), aber "Wieviel kann der stemmen?" ist für so gut wie jeden sofort eingängig.
caranfang:
--- Zitat von: gunware am 16.12.2025 | 19:53 ---Warum?
Man kann doch den Spieler erklären lassen, wieso es diesmal geklappt hat.
--- Ende Zitat ---
Sorry, aber die Interpretation von Würfelergebnissen ist immer Sache des Spielleiters.
Galatea:
Das geht bei jeder Aufgabe, die einen Einzelwurf erfordert - ist auch möglich, dass der Barbar, der mit seinen massigen Händen jede Schreibfeder zermalmt, plötzlich ein filigranes Schloss aufpfriemelt, an dem der Dieb der Gruppe vorher verzweifelt ist.
Und ja, das geht bei anderen Regelwerken auch, aber 1xD20 ist halt für solche Ergebnisse prädestiniert, selbst wenn man die 5%-Chance mit der nat20 komplett weg lässt (die oft allein schon eine höhere Chance hat aufzutreten als ein Erfolg attributs-/fertigkeitsdefizitärer Charaktere in einem Poolsystem).
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