Ich wüsste auch gar nicht, wie eine "realistische" Perspektive aussehen sollte, ...
Das Realismuskonzept geht von der Schwierigkeit aus, Dinge zu beherrschen.
Beispiel: Gehirnchirurgie ist viel komplizierter zu lernen als Schußwaffen zu bedienen, also muss es viel teurer sein.
BESM sagt da: Schußwaffen nutzt du anddauernd im (entsprechenden) Rollenspiel, Gehirnchirurgie nie, also muss Schußwaffen teurer sein, weil es nützlich ist, während das andere nur Deko ist.
Ich schreib es zur Erläuterung, ohne jede Wertung.
..es gibt ja in der Wirklichkeit, wie nobody schon schrieb, keinen irgendwie konstruierbaren linearen Zusammenhang der Sorte "Wenn ich nicht lesen kann, bin ich dafür stärker."
Das ist eine der Schwächen dieses Konto-Denkens. Leider sind nicht alle Menschen potentiell gleich befähigt.
Es hängt ganz viel mit dem Hintergrund ab. Lebensraum, Wohlstand, soziales Umfeld, Bildung (die auch wieder von Parametern abhängt), ...
Jedem Menschen auf der Welt ein 300 Punkte Konto zu geben, bei dem er zur Geburt seine Assets kaufen kann, ist leider Wunschdenken.
Und wie diese Assets dann in den Kosten bemessen werden ist eben auch von der Werteperspektive abhängig...
Anfang der 90er war die Welt noch so heile, dass GURPS sich diesen Gedanken leisten konnte...