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[Film] Die Odyssee - Christopher Nolan

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Feuersänger:
Genau den Umstand, dass diese Filme so gut bewertet sind, meine ich mit überschätzt.  >;D

Andropinis:
Also gerade Oppenheimer fand ich sehr gut, sowas wie Tenet, Interstellar, Inception usw. kann man sich auf jeden Fall anschauen, auch die Dark Knight Filme. Das ist alles solide Kost; dass er nur einen guten Film hatte, sehe ich so nicht.

Sashael:
Nolan ist so ein bißchen Hit or Miss bei mir.

Dark Knight, Inception, Oppenheimer - mega!

Dark Knight Rises, Tenet, Interstellar - würg!

Ich schaue einer "Odyssee" von Nolan also mit gemischten Gefühlen entgegen.

Johann:
Ich finde Nolan etwa so gut wie Michael Bay, nur nimmt sich letzterer nicht so verdammt wichtig.

Beide sind technisch gut und liefern sehenswerte Unterhaltung mit großartigen Set Pieces, aber der eine halt mit pompösen philosophischen Kram, der andere mit auf die Spitze getriebenem Americana-Kitsch.

Vinter:
Völliger Rotz sind die Filme von Nolan sicher nicht. Nur eben nicht immer wirklich gelungen. Ich sehe da seine Filme eher in der Tradition eines Ridley Scotts. Wie Scott ist die visuelle Inszenierung seiner Filme in der Regel überragend. Und wie Scott scheitert Nolan dann aber auch immer wieder an dem gewollt philosophischen Überbau. Nolan presst häufig seine Lieblingsthemen wie Zeit, Wahrnehmung und Gedächtnis mal strukturell, mal inhaltlich und mal beides in seine Verfilmungen. Mal passt es, siehe "Inception", und mal geht es völlig daneben wie in "Tenet". Man muss Nolan Inszenierungsstil nicht mögen, aber nichtsdestotrotz gehört er neben Villeneuve, Fincher, Wes Anderson oder auch den Coen Brüdern und Tarantino zu den visionären Regisseuren unserer Zeit. Einen Michael Bay oder auch Zack Snyder zähle ich da übrigens nicht dazu...

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