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Reading Challenge 2026

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Sard:
#12 Terra Mater von Pierre Bordage
Der zweite Band der "Krieger der Stille" Trilogie.
Eine andere Perspektive und eine andere Art von (S)F. Ich bin auf den Abschluss der Reihe gespannt.
10 von 15 Punkten

#13 Universum - Fading Suns
Ich kann mich kaum erinnern, wann ich ein RPG-Buch von A bis Z durchgelesen habe. Nur weil mir das hier gelungen ist und ich mich dabei durchaus unterhalten gefühlt habe, habe ich das Buch in die Liste aufgenommen.
Durchaus unterhaltsam bringt der Settingband dutzende Aufhänger und Ideen für eine Fading Suns Runde mit.
11 von 15 Punkten

#14 METRO 2033 von Dmitry Glukhovsky (Hörbuch)
Insgesamt hatte ich vom ersten Lesen vor vielen Jahren eine weit bessere Erinnerung als beim Genuss des Hörbuches. Dennoch sind wenigstens Teile der Geschichte spannend und unterhaltsam gewesen, andere Teile haben mich massiv genervt. Im August/September leite ich 3 Runden des Metro - Jeu de Rôle.
Nach dem Hörbuch habe ich da jetzt nicht mehr so viel Vorfreude drauf.  :-\
Die Erzählstimme hat mich zudem immer wieder an den Rand des Wachzustandes geführt.
10 von 15 Punkten

#15 Hexenmacht von Kai Meyer
Der zweite Band der "Krone der Sterne Trilogie". Rasant, unterhaltsam, aber ja, der Autor strapaziert die Fügungen und Zusammenhänge schon sehr.
Dennoch werde ich den Abschlußband auch noch angehen.
10 von 15 Punkten

#16 Regia Occulta (Kurzgeschichte) und Xenos von Dan Abnett
Mein erster Warhammer 40k-Roman (plus eine Kurzgeschichte von Gregor Eisenhorn). Mein Fazit: über 80% knapp sehr gut, die letzten 60 Seiten habe mich aber dann doch auch etwas genervt mit der Alienspezies, den Weltenschlachten und dem Gemetzel. Fazit: die Note 13 knapp verpasst.
11 von 15 Punkten

Templar:

--- Zitat von: Menthir am 25.05.2026 | 13:31 ---Dass ausgerechnet eine vermeintlich gerechte Gesellschaft auf Sklaven zurückgreift, offenbart eine tiefe moralische Blindstelle.

--- Ende Zitat ---
Es ist aber viel cooler im Buch als du es präsentierst.
Ungefähr so :

Alle sind gleich. Alle haben Kleidung gleicher Qualität. Alle verrichten gleich viel Arbeit. Alle wohnen in Häusern gleicher Qualität. Alle haben gleich viele Sklaven gleicher Qualität. Alle haben gleichen Zugang zu  Transportmitteln. Alle haben Essen und Trinken gleicher Qualität.

Irgendwie so habe ich das in Erinnerung...Es war wie ein Monty Python Sketch.

Ich fand es 10/10. Wenn man den Teil überspringt in dem er von dem Typ schreibt der über Utopia erzählt.

Albrun Gebikung:
Dungeon Crawler Carl 2 hab ich nun auch durch.

Ist schon sehr kurzweilige Unterhaltung. Nur absolute Nicht-Gamer können damit gar nichts anfangen.

13/17 (und das schon Ende Juli, wer hätte das vermutet)

Weltengeist:

--- Zitat von: Sindaja am 29.05.2026 | 07:49 ---15. Zachary Pike: Son of a Liche
Ich habe ein bisschen länger gebraucht, um wieder in die Reihe reinzukommen und fühlte mich am Anfang des Buchs deshalb etwas „verloren“, weil ich einfach nicht mehr alle Charaktere einordnen konnte. Deshalb nahm das Buch auch erst in der Mitte für mich an Fahrt auf. Wieder detailreich, und gut geschrieben. Dieses Mal mit dem im Titel angedeuteten Vater-Sohn-Konflikt als eines von vielen Themen. Der Sohn ein Magier, der Vater der Haupt-Antagonist. Ansonsten natürlich auch Marketing, Untote, unglückliche Liebesgeschichten und wenn auch manches witzig ist, ist immer ein ernster Unterton vorhanden. Gute Reihe!

--- Ende Zitat ---

Ich bin zwar dieses Jahr nicht bei der "Reading Challenge" dabei, wollte aber gerade mal ergänzen:

Letzte Woche habe ich den Abschlussband "Dragonfired" der Trilogie zu Ende gelesen, und da ging es mir exakt so, wie du es hier beschreibst: Durch die erste Hälfte musste ich mich regelrecht durchkämpfen, weil sie sehr stark auf dem aufbaut, was schon war (und was ich natürlich schon wieder teilweise vergessen hatte). Sie schafft gewissermaßen erst die Leinwand, auf der die zweite Hälfte - und vor allem das letzte Drittel - dann umso heftiger abgeht.

Daher Tipp an alle, die sich die "Dark Profit Saga" mal anschauen wollen: Lest die drei Bände am besten relativ dicht hintereinander!

Sindaja:
@Weltengeist - Dragonfired ist jetzt auch in Arbeit. Ich hoffe, ich schaffe den ersten Teil besser zu lesen, weil Son of a Liche nicht so lange her ist, aber habe erst einmal etwas leichtere Kost eingeschoben bzw. wollte beim Brooks am Ball bleiben und der Eng lachte mich so an...

Und hier nochmal 3:
  19. Terry Brooks: Morgawr
Abschluss der „Jerle Shannara“ Trilogie. Der Zielort wurde erreicht, das Schicksal der verschollenen Expedition geklärt. In diesem Band geht es um das Überleben, sich finden, nach Hause finden und dem Antagonisten Morgawr zu entkommen. Die Erzählstränge werden weiter verfolgt. Es passiert viel, aber Brooks nimmt sich auch viel Zeit für die Beziehungen zwischen den Protagonisten und die inneren Konflikte. Der Band hat auf jeden Fall gefesselt. Mir gefällt auch, wie sich Shannara entwickelt hat. Am Anfang (Shwert von Shannara & Co.) noch viel zu sehr an Tolkien orientiert ohne dessen sprachliche Gewalt, dann immer stärke eigenständig. Diese Trilogie ist auf jeden Fall eine, in der der Autor seine Sprache gefunden hat und spannenden, aber auch sensiblen Fantasy schreibt (hier auch besonders interessant die SF-Endzeit Note, die das Shannarasettign ja beinhaltet).
    20. Tan Twan Eng: The House of Doors
Das dritte Buch, das ich von Tan Twan Eng lese. Es spielt vorwiegend auf Penang und verschiedene reale Ereignisse, die in den 20gern auf der Insel stattfanden werden fiktiv verknüpft. Zentrale historische Personen sind Somerset Maugham, Sun Yat Sen und Ethel Proudlock, deren Fall in einer Kurzgeschichte von Maugham („The Letter“) Thema ist. Auch in diesem Roman geht es um unglückliche Ehen, wie in vielen Geschichten Maughams, so dass sozusagen dieses Buch die Geschichten um die es geht widerspiegelt. Gift of Rain hat mich mehr gefesselt, Evening Mist weniger. Auf jeden Fall macht es mich neugierig auf das Buch „The Casuarina Tree“. Ud ich würde gerne Penang wieder besuchen...
    21. Kelly Barnhill: The Ogress and the Orphans
Ein Kinderbuch, in dem es um machtgierige Politiker, Vorurteile und Freundlichkeit geht. Auch darum, dass rationalen Argumenten weniger geglaubt wird als emotionalen Botschaften. Schön erzählt.

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