Das Tanelorn spielt > [Ruin Master] Snow Saga
[RMS - S] A1 -Zeit des Zorns- Auf dem Kupferweg nach Norden
klatschi:
Hírngar
Auf dem Kupferweg Richtung Hallwind
Anfangs schmerzte der Körper noch von den langen Tagen auf Reisen, die Glieder steif, die Muskeln verspannt. Doch je stärker er sich wieder an das Reisen gewöhnte, je weniger sich seine Gedanken auf ein Zwicken hier oder da fokussierten, umso mehr begann er, die Umgebung zu schätzen und erfreute sich an den gemeinsamen Gesprächen und Geschichten am Feuer.
Hírngar spürte auch, dass sich etwas in der Gruppe verändert hatte, zwischen ihm, dem Meister Skwilden und Aeryn. Er hatte lange das Gefühl gehabt, ihnen zu folgen, hatte sich selbst klein gemacht. Sein öffnen, die Mission, sie machte sie zu Verbündeten, brachte sie auf Augenhöhe. Für ihn veränderte sich dadurch vieles.
Steter Zweifel nagte an ihm. Werden wir rechtzeitig kommen? War Míri noch am Leben? Was hatten die Hagtorns vor?
"Ihr seid gut zu uns, Sote, danke dass ihr uns helft, die Familie Hagtorn und Wretguard besser zu verstehen!" bedankte sich Hirngar bei dem Sklaven immer wieder. Es war ihm wichtig, ihm zu zeigen, dass Hírngar ihm den Respekt eines Gleichen zollte. Das Mindeste was wir tun können...
"Ihr sagtet, die Gier stehe dem Fylkjarl Hagtorn immer wieder im Wege. Das verstehe ich nicht. Ist das Kupfer in den Bergen erschöpft?"
Hinxe:
Gylfi
Auf dem Kupferweg Richtung Hallwind
Gylfi war froh darüber, dass auch seine Begleiter dem Sklaven Fragen stellten, wenn sie am Abend beim Feuer zusammen saßen. So konnte er Sote beobachten, an seiner Pfeife ziehen und sich alles immer wieder durch den Kopf gehen lassen. Irgendetwas kommt mir falsch vor. Da ist mehr dran, als es den ersten Anschein hat. Oft ließ er auch einen etwa hühnereigroßen, glatten Stein von einer Hand in die andere wandern. In diesen Momenten wirkte es, als sei er mit den Gedanken weit weg, und es brauchte immer einen Moment, bis er reagierte, wenn er angesprochen wurde.
Schließlich kam ihm ein Gedanke. Er wandte sich direkt nach Hírngar an Sote, ohne ihm Zeit zur Antwort zu lassen. "Sag, Sote, ich verstehe etwas noch nicht so ganz. Das Brautpaar und seine Bedeckung war ja noch nicht in Wretguard angekommen. Sie sind doch sicherlich auch auf dem Kupferweg gereist. Eben jenen Weg musstest doch auch Du nehmen, um zu Oktar Grimme zu reisen. Hättest Du dann nicht etwas am Rand des Weges bemerken müssen? Oder wo genau will der Henker den Jungen gefunden haben?"
Outsider:
Aufgrund der schnell gestellten Fragen blickt Sote etwas unsicher zwischen Hirngar und Gylfi hin und her. Dann entscheidet er sich dafür erst die Frage von Hirngar zu beantworten.
„Ja, das Kupfer ist seit über dreißig Jahren versiegt, die Adern erschöpft, der Berg abgetragen in dem man es fand. Das Ende kam über Nacht erzählt man sich. Diejenigen welche in den Minen arbeiteten wussten es schon lange, aber Gier hielt sie davon ab es zu verbreiten, so war der letzte Erz Fund von einem Tag auf den nächsten das Ende des Reichtums und es kam kein Material mehr aus den Minen. Alles war darauf aufgebaut, die Arbeiter wurden davon bezahlt, Geschäfte und Familien lebten von den Arbeitern und alles wurde schlechter, vieles ging zugrunde da kein Geld mehr da war und es jetzt viel zu viele Menschen in den Wildlanden gab die weder Heim noch Einkünfte hatten.“
Dann wendet sich Sote an den alten Skwilden und seine Stimme ist vorsichtiger, als wolle er jetzt keinen Fehler machen.
„Ihr habt ja sicherlich erfahren, dass es schon über einen Monat her ist seit der Überfall passierte. Erst mit Rückkehr des Fylkjarls hat man mich losgeschickt und auch meine Reise dauerte seine Zeit, selbst wenn der Ort des Überfalls nahe an Wretguard liegt so ist mir nichts aufgefallen. Das Wetter, wilde Tiere oder das Land selbst haben alle Spuren verwischt. Mein Befehl lautete so schnell wie möglich Bericht zu erstatten, es war mir nicht erlaubt weitere Verzögerungen zu riskieren. Mit meinem Pferd bin ich nicht dauerhaft auf dem Kupferweg unterwegs, es gibt Abkürzungen für gute Reiter und starke Pferde die es mir erlauben Zeit zu sparen. Ich gebe euch recht, dass es Spuren geben müsste, aber niemand hat Haldurs Worte angezweifelt oder hinterfragt. Er ist der Rechtsprecher und Scharfrichter, warum sollte er Lügen oder die Unwahrheit sagen?“
klatschi:
Hírngar
Auf dem Kupferweg Richtung Hallwind
Hírngar nickt bedächtig. "Es muss schwer gewesen sein für die Familien, sich danach zu ernähren. Zogen viele Familien weg oder gab es mehr Gesetzlose? Wisst ihr, wie die Familie Hagtorn darauf reagiert hatte?"
Der Holzfäller suchte immer noch ein Motiv zu erkennen, warum Oktar Grimme seine Tochter dieser Familie anvertraute.
Outsider:
Sote denkt kurz über Hirngars Frage nach.
„Ich glaube, wenn ihr das genau wissen wollt solltet ihr die Hagtorns fragen. Das Kupfer versiegte bevor ich geboren wurde und selbst das Jahrzehnt danach war ich nicht mehr als ein Jucken in den Lenden meines Vaters!“ Sote grinst schief bei seiner Wortwahl. „Für mich hat die Welt sich nicht verändert. Seitdem ich denken kann ist es schwierig.“
„Ich weiß nur die Hagtorns überlebten, in dem sie das taten was alle tun mussten. Für sich selber sorgen, vom Land leben und das wenige was man hatte zusammenhalten. Durch den Kupferrausch haben die Hagtorns das Recht in der Gegend Steuern zu erheben und den Zehnt einzutreiben. Sie sind immer noch die Familie die den Fylkjarl stellt.“
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