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Was zeichnet Content Creator aus?

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Mr. Ohnesorge:

--- Zitat --- Content Creator erstellen und veröffentlichen digitale Inhalte, die eine bestimmte Zielgruppe informieren, unterhalten und inspirieren oder Produkte bewerben sollen. Dabei kann es sich um Texte, Bilder, Videos, Podcasts oder Social-Media-Beiträge handeln. Zu ihren typischen Aufgaben gehört zunächst, Ideen zu finden und zu recherchieren, um Trends zu erkennen und relevante Themen zu entwickeln. Anschließend erfolgt die Content-Erstellung, wie z.B. Videos produzieren, Grafiken erstellen oder Blogartikel schreiben. Die Inhalte werden häufig bearbeitet und optimiert, beispielsweise durch Videoschnitt, Bildbearbeitung oder SEO-Anpassungen für eine bessere Sichtbarkeit. Content Creator veröffentlichen die aufbereiteten Inhalte auf digitalen Plattformen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Community-Management, bei dem sie mit der Zielgruppe interagieren, Kommentare beantworten und auf Feedback eingehen. Zudem gehört die Analyse der Performance-Daten zum Aufgabenbereich, wie z.B. Reichweite, Engagement und Interaktionsrate, um Strategien kontinuierlich anzupassen und zu verbessern.

--- Ende Zitat ---

https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/142139

Edgar Allan Poe:

--- Zitat von: Chobe am  9.01.2026 | 10:30 ---Ich denke, da fehlt noch die Eingrenzung auf Audio und/oder Video-Content.
Im Bezug auf z.B. einen Blog habe ich zumindest den Begriff noch nie wahrgenommen.

--- Ende Zitat ---

Das unterscheide ich nicht. Der YouTuber ist für mich genauso Content Creator wie der Blogger oder der Podcaster.

KhornedBeef:

--- Zitat von: Edgar Allan Poe am  9.01.2026 | 11:20 ---Das unterscheide ich nicht. Der YouTuber ist für mich genauso Content Creator wie der Blogger oder der Podcaster.

--- Ende Zitat ---
Sehe ich auch so.
Die Definition der Agentur spricht die Reaktion auf Feedback an, das mag auf TikTok alles schneller gehen und systematischere Datenanalyse beinhalten , aber grundsätzlich da war das auch schon beim Verlagsbuch.
Also +1

Teylen:
Die Definition der Arbeitsagentur ist recht treffend, abgesehen vom Community Management, welches nicht unbedingt Teil der Tätigkeit als Content Creator ist sondern, wie angemerkt, in den Bereich des Community Manager fällt.

Wenn ich einen Content Creator betrachte, der zwischen 20.000 bis 200.000 oder gar 2.000.000 Zuschauer hat, von der eine große Anzahl interagieren wollen, dann kann der Content Creator nicht mit allen interagieren. Nicht annährend. der Content Creator kann nicht einmal eine Moderation der Zuschauerinteraktionen untereinander vornehmen.

In Bezug auf Rollenspiel fallen Content Creator grob in zwei Kategorieren:
) Unterhaltung
Ein Teil des Rollenspiels wird unterhaltsam präsentiert, das vom Zuschauer vergleichbar mit einer Fernsehserie oder ähnlichen Unterhaltungscontent konsumiert wird.
Darunter fallen:
Actual Plays - Man verfolgt das geschehen einer Rollenspielrunde (Critical Role)
Lore Deep Dives - Früher auf dem Kanal Lore by Nigght oder dem Kanal von Gentlemans Gamer zu finden. Der Schaffende präsentiert das Setting in der vollen Tiefe
Geschichten - Man bekommt im Grunde Geschichten innerhalb des Settings präsentiert, die vielleicht auch Lore-Informationen geben, aber hauptsächlich Geschichten sind. Zum Beispiel Tales From The Void in Bezug auf Warhammer
Komödie/andere Themen - Ich schaue gerne CritGrabs Darstellung von ttrpg-Horror Geschichten, meistens D&D. Mit einer Mischung aus "boh, wie ein Unfall" und Schadenfreude oder Häme. Es gibt da ggf. auch andere Sketch Shows.

) Information
Man kann Creatoren folgen um Information zu erhalten
Darunter fallen:
News und Gerüchte - Also sowas wie Ginny Di, Dungeons & Discourse, World of Darkness News (offiziellen). Wenn irgendwas an News oder Gerüchten aufkommt, wird es präsentiert.
Projekt-Übersichten - Wo man erfährt ob und wo was live geht
Event-Übersichten - Wo man erfährt was und wo stattfindet
Essays - Kann alles mögliche sein von der Analyse von Spielmechaniken bis zur Historie eines Unternehmens oder der Historie einer Spiellinie.

Wobei es natürlich zur Vermischung kommen kann.
Allein vom Umfang her kann ein Creator nicht alles anbieten. Gerade Aspekte die sich nicht gut vertragen. Wie seriöse News mit gehässigsten Ausweidungen von Gerüchten.

Raven Nash:

--- Zitat von: Edgar Allan Poe am  9.01.2026 | 11:20 ---Das unterscheide ich nicht. Der YouTuber ist für mich genauso Content Creator wie der Blogger oder der Podcaster.

--- Ende Zitat ---
Damit hast du auch vollkommen Recht. Everything's Content.
Grundsätzlich ist jedes Social Media Posting Content - und fällt in den Bereich des Content Creators. Das wird vielleicht auch mit dem Community-Teil gemeint sein, denn auf ein FB-Post, ein Insta-Reel, usw. erfolgen Reaktionen.

Natürlich erwartet man heute vom CC nicht nur Blog-Artikel und Postings, sondern eben auch Videos, Reels, Shorts, usw. Das bedeutet auch nicht, dass der CC vor der Kamera steht, sondern es kann auch ein anderer (wie bei den News im TV) reden und der CC zeichnet für Skript/Schnitt/Aufbereitung verantwortlich.

CC ist ein ziemlich weites Feld inzwischen, und wenn man es gut machen will, erfordert es schon einen journalistischen Zugang. Man will Informationen transportieren - egal welche, auch Unterhaltung ist Information - und genau das ist die Aufgabe eines CC.

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