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[Serie] Starfleet Academy

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Alexandro:
Als "kindisch" würde ich eher "Ihhh, da liegen (im Vorschaubild) junge Menschen zusammen auf einer Wiese und berühren sich dabei" bezeichnen [Hier wurde ein Teil durch die Administration wegen Verstoß gegen die Hausordnung gelöscht]. Das ist sogar noch kindischer als "eigentlich wollte ich der Serie eine Chance geben, aber weil ihr eine andere Meinung habt, habe ich mich jetzt entschieden die Serie zu hassen" und ähnliche Trotzreaktionen.

Aber um etwas positives zu bringen, Trekyards schauen sich das Academy-Ship im Detail an:
https://youtu.be/7ZNAl1pIaew

Talasha:

--- Zitat von: Alexandro am 28.01.2026 | 19:56 ---

Das kann man machen, es bringt aber nicht die durch den Brand zerstörten Schiffe wieder zurück (und das Romulanische Reich war zu diesem Zeitpunkt auch nicht das, was es mal war - insofern fraglich wieviele von ihren Schiffen sie noch hatten).

--- Ende Zitat ---
Naja, es bringt halt den Blödsinn mit dem Dilithiummangel zum Einsturz.

First Orko:
Ich habe gestern dann doch mit der Liebsten auch Folge 1 gesehen. Mein Fazit vorweg: Die Soundeffekte waren ganz cool.

Der Rest... muss man schauen, wo sie damit hinwollen.

Zunächst mal: Die Meisten Dinge, über die sich hier gestritten wird (und das wieder in einem Tonfall.. meine Güte  ::) Leute ist ist fiktiv, optionale Unterhaltung! Wie fragil muss man in seiner Nerd-Persönlichkeit sein, um mit solchen rhetorischen Geschützen zu ballern, ey...  wtf?) haben uns gar nicht so massiv gestört. Das Zusammenrollen auf dem Stuhl...pft naja. Meine Freundin fands lustig, ich wusste ja dass es kommt.  Holo-Persönlichkeiten... joa, da musste halt was BRANDNEUES her und typische SciFi-Tropes wie Androiden und Cyborgs sind ja schon da. Kann man machen, muss man vielleicht nicht. Nicht-magersüchtige Menschen auf nem Ausbildungschiff... yeah, wenn man sonst nix findet, worüber man sich aufregen will. Und physikalische Korrektheit bei Star Trek...? Lol.

Die eigentlichen Schwächen bzw. Ungereimtheiten sehe ich beim Drehbuch, da wurden einige Entscheidungen getroffen, die ich einfach nicht verstehe:

- Die Anfangsszene.
Gehen wir mal für nen Moment davon aus, dass man bei einer neuen Serie in der ersten Szene ein bisschen schonmal anteasern will, worum es da gehen soll. Dann entnehme ich: Föderation hält Kriegsgericht, manipuliert eine Mutter, um mitzuhelfen und bestraft diese dann dafür, um dann zu versuchen, den Sohn (der gerade seiner einzigen Vertrauensperson gewaltsam! entrissen wurde - mehr traumatisieren kann man einen Menschen eigentlich nicht in so kurzer Zeit) in ihre Organisation hinein zu manupulieren...?! Hier wird sowohl der Hauptcharakter als auch die Föderation innerhalb weniger Minuten komplett zerlegt. Hell, wir hätten fast aufgehört zu gucken! Tatsächlich tat mir Nus Braka echt leid in der Szene, und sowohl sein wie auch Calebs Motivation haben mich komplett überzeugt.

Allen, die DISCO S3 nicht geguckt haben (wie mich, ich hab halt nur mal zum Burn was nachgelesen) wird nochmal die Story auf nem Spaziergang im Park nacherzählt - also Tell don't show, während man eine ganze Szene aufgewendet hat um die (scheinbaren?) beiden Hauptcharaktere der Serie und ihren Konflikt einen mit dem Zaunpfahl ins Gesicht zu prügeln. Aha.

Und wie war das jetzt: Mama Nahla verliert so mit ~400 Jahren ihren Sohn, um dann (für sie wirklich SEHR) kurze Zeit danach als Richterin (?) Mutter und Sohn auf die obige Weise zu trennen um DANN festzustellen "Hui, das war aber pöse. Da entlasse ich mich dann wohl besser gleich selbst". Und dann hat sie ihn angeblich die ganze Zeit gesucht..? So sah es in ihrer zweiten Szene aber nicht aus. Also eine gehetzte Frau auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit und dem Zwang, ihren Fehler wieder gutzumachen stelle ich mir anders vor.

Die Etablierung des klischeehaften Teenager-Dreigespanns um "Cooler Außenseiter" vs "Arrogantes Arschloch" werben um die Klassenschönheit innerhalb einer Szene, die nur noch klischeehafter hätte werden können, wenn eine Fehlfunktion sie in einen holografischen Regen gehüllt hätte  ::) Subtil ist anders...

Und dann so Kleinigkeiten. Calebs Frisur musste korrigiert werden! Aber...alle Anderen dürfen tragen, was sie wollen...? Echt jetzt? Ich mein, direkt dahinter waren zwei Frauen mit langen, teilweise offenen Haaren bzw frecher Strähne.. da musste nix gemacht werden. Und der Klingone.. nagut, wahrscheinlich traditionelle Haartracht, bei denen ist ja eh alles traditionell. Darf nicht angefasst werden, klar...  pfft. Wenn man sowas etablieren will, dann konsequent oder macht dann deutlich, das Nahla das macht, um Druck auf Caleb auszuüben. Wäre dann SO aber psychologisch kontraproduktiv.

Sam soll genauso nervig wirken, wie sie es tut. Wenn man das mit der Holo-Kolonie (Holonie...?) schluckt, kann ihr Charakter aber als Comic Relief funktionieren, auch wenn sie mit dem Holodock konkurrieren wird. Ob das so schlau ist...?

Insgesamt durchwachsen. Ein paar interessante Elemente drin, viel zu viel Chrom und Glas (seriously, die Kadetten müssten in der ersten Woce alle erstmal Beulen an der Stirn haben! Ich hab einmal in einem Büro mit nur ein paar Glaswänden gearbeitet, wo der Chef sich gegen Aufkleber ausgeprochen hat - und JEDE·R Neue ist da einmal gegen gerannt) , wobbly writing... am Ende gab es aber den "Plot der Woche" , ich Brakas Auftritt tatsächlich unterhaltsam und die Anspielung an Harry Mudd ist ja offensichtlich und die Auflösung war schon Star Trek-typisch. Ich befürchte nur, dass sie sich mit Caleb eine Burnham 2.0 gebaut haben, zwar deutlich sympathischer und auch besser gespielt, aber Star Trek um eine zentrale Figur herum funktioniert für mich nicht.

Skaeg:

--- Zitat von: Sashael am 28.01.2026 | 22:11 ---Angesichts der Tatsache, dass du auch über Marvelfilme herziehst, die du laut eigener Aussage nicht gesehen, wäre die Hoffnung aber vergeblich, dass du bei Nicht-Ansehen der Serie dich hier raushältst?
--- Ende Zitat ---
Sich darüber zu echauffieren, dass ich nicht alle 20 in dieser Statistik erfassten Filme gesehen (sondern nur ungefähr die Hälfte... ehrlich gesagt laufen die Erinnerungen an die verschiedenen Teile ineinander), wird mich wohl kaum davon abhalten, genau so wenig wie die Tatsache, dass ich von SFA nur die erste Folge auf Youtube habe durchrieseln lassen.

Die Szene, über die wir hier reden, habe ich allerdings gesehen und finde sie wie dargestellt unpassend und schlecht. Es will mir generell so scheinen, als ob sie für Robert Picardo praktisch nur "comic relief"-Szenen haben, die schnell nervig werden.

Der Plot um Caleb ist im Grunde der gleiche wie bei Star Trek (2009), back to the roots für NuTrek also, und die generelle Machart (mit zugegebenermaßen und glücklicherweise weniger lens flare) auch. Fiesling verursacht Elternteilverlust, flash forward, rebellischer Delinquenten-MC wird, wenn auch widernwillig, von involvierter Mentorfigur in die Sternenflotte rekrutiert, ist brilliant, baut aber Mist, Fiesling taucht wieder auf, MC rettet den Tag und lernt, weniger rebellisch zu sein.
Funktioniert hier, auch das muss man zugeben, besser als in ST2009, weil sie ihn dann nicht lächerlicherweise direkt in den Kapitänssessel schieben.

Ansonsten geht es halt um: Bösewichter bekämpfen und lernen, im Team zu arbeiten. Action und schnelle Schnitte. Alle Arten von Science-Fiction-Elementen zumindest in dieser Folge sind reine Staffage oder Plot Devices (was nicht schlimm ist, aber halt auch Potenzial verschenkt).

Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".
Von einer Figur, die die Sternenflotte verlassen hat, weil sie es nicht ertragen konnte, dazu beigetragen zu haben, ein Kind von seiner straffälligen Mutter zu trennen. Naja, vermutlich haben Venari Ral keine Kinder. Oder Mütter.

First Orko:

--- Zitat von: Skaeg am 29.01.2026 | 09:03 ---Und feindliche Schiffe werden auch dann, wenn man die von ihnen ausgehende Bedrohung bereits neutralisiert hat, samt den darauf befindlichen intelligenten Lebewesen ohne Kapitulationsaufforderung einfach "weggepustet".
Von einer Figur, die die Sternenflotte verlassen hat, weil sie es nicht ertragen konnte, dazu beigetragen zu haben, ein Kind von seiner straffälligen Mutter zu trennen. Naja, vermutlich haben Venari Ral keine Kinder. Oder Mütter.

--- Ende Zitat ---

Boah, das hatte ich tatsächlich jetzt schon verdrängt - das war definitiv auch so ein riesiger WTF?-Moment, vor allem weil der Befehl so laissez-faire von ihr zwischen Schleuse und Gang gegeben wurde. Einzige Erklärung: Das ist jetzt in der Neuen SternenflotteTM nach dem Brand (der wohl noch Einiges mehr weggebrannt hat, als nur Dilithium..) so Standard, "No Mercy!" gegenüber Feinden. Könnte man so machen (fände ich auch nicht furchtbar unplausibel, das würde dann auch Feindschaften ggü der Föderation begründen), dann müssen sie es aber auch durchziehen. Jede Szene, wo es in Zukunft darum geht, ob und wie man ein Schiff neutralisiert ohne es zu zerstören, führt das sonst ad absurdum.

Ich würde dann aber auch ein neues Logo für die Föderation vorschlagen:

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