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[Serie] Starfleet Academy
Sashael:
Ich guck zuviele Sachen, in denen es zwingend erforderlich ist, dass der Zuschauer Sachen interpretiert oder hinzudenkt. ;D
Letztendlich ist es nur eine Episode und die Auslassungen werden keine Folgen haben. Sobald ich da eine Interpretation für das Ganze habe, die es für mich stimmig macht, ist für mich der Kuchen gegessen.
Skaeg:
Wessen Heimatwelt wurde in NuTrek eigentlich btw noch nicht in die Luft gejagt? Spielt das technisch gesehen in der Kelvin-Timeline? Also sind Romulus und Vulkan ebenfalls Asche? Oder nur Romulus? Oder ist das ein Zeitstrang, wo es die beide noch gibt, aber halt mal die Klingonen mit Weggesprengtwerden dran waren?
Swanosaurus:
--- Zitat von: Skaeg am 1.02.2026 | 09:07 ---Wessen Heimatwelt wurde in NuTrek eigentlich btw noch nicht in die Luft gejagt? Spielt das technisch gesehen in der Kelvin-Timeline? Also sind Romulus und Vulkan ebenfalls Asche? Oder nur Romulus? Oder ist das ein Zeitstrang, wo es die beide noch gibt, aber halt mal die Klingonen mit Weggesprengtwerden dran waren?
--- Ende Zitat ---
Vulkan wurde nur in der Kelvin-Timeline weggesprengt, aber Romulus und jetzt anscheinend auch Kronos mussten auch in der Haupt-Timeline (auf der wohl SA liegt) dran glauben.
Mensch, ich bin immer entmutigter, was diese Serie angeht. Ich habe mal wieder nur die Plotzusammenfassung der vierten Folge gelesen, aber das klingt, als ob sie bei den Klingonen weiter die Traditions-Lachnummer abziehen. Sorry, für mich klingt "wir veranstalten ein Folklore-Spektakel, um euch in eurem Selbstbild zu bestätigen" nicht nach Respekt vor der Kultur des anderen, sondern maximal herablassend. So, wie wenn ich wohlwollgend mein Kind beim Spiel gewinnen lasse, damit es keinen Aufstand gibt.
Bei den Klingonen hätte ich es geschätzt, wenn sie sie als Kultur mal aus der Kriegerecke geholt hätten und überlegt, welche Elemente ihrer Kultur es noch gibt, die sich vielleicht in den 800 Jahren entwickelt haben und dominant geworden sind. Vielleicht die starke Ritualisierung vieler Handlungen (kann ja auch losgelöst vom Kriegertum weiterbestehen)? Ein extremistisches Persönlichkeitsideal, das zwischen Überschwang und Introspektive wechselt (jeder Klingone strebt praktisch danach, Worf und DS9-Kor in einer Person zu sein)? Eine besondere Haltung zum Tod? Vielleicht sogar eine "Wiedergutmachungsphilosophie", die sich als Reaktion auf das Kriegerethos entwickelt hat und die den guten Klingonen darauf verpflichtet, seine Kraft einzusetzen, um anderen zu helfen?
Aber zu sagen: "Die Klingonen sind jetzt versprengt und hilfsbedürftig aber reiten immer noch folkloristisch auf ihrem Kriegertrip rum, da muss man ihnen ein bisschen die Eier schaukeln" ist doch jetz echt ... na ja.
Alexandro:
Romulus wurde in dieser Timeline zerstört. Vulcan gibt es noch, und da leben (als Ergebnis der Wiedervereinigungsbemühungen, die schon zu TNG-Zeiten gestartet wurden) Vulkanier und Romulaner gemeinsam (und nennen sich jetzt Ni'Var).
Das mit den Haaren hatte ich übrigens so verstanden, dass Caleb Parasiten in seinen Haaren und seiner Kleidung hat, und diese deswegen automatisch entsorgt werden (grundlegende äussere Dekontamination - nur ohne die alberne Dusche in Enterprise, die Berman damals auf Krampf reingedrückt hat). Das ist konsistent mit seinem Hintergrund (siehe auch seine Szene mit Picardo später), und würde auch erklären, warum es bei den anderen Kadetten nicht passiert.
Sollte das speziell auf Caleb abgezielt haben, dann wäre das sicherlich nicht so toll*, aber aktuell sehe ich keine Hinweise, die diese Theorie stützen.
* analog zu "Fähnrich Ro", wo Picard ihr verbietet ihren Ohrring zu tragen, während Worf mit seiner klingonischen Schärpe und Troi im Schlafanzug auf dem Schiff herumscharwenzelt - damals habe ich das als ungehörige Machtdemonstration empfunden (weil sie Ro halt nicht leiden konnten), dass in Staffel 3 von "Picard" dieses Verhalten nicht nur entschuldigt wird, sondern im Gegenteil Ro sich bei Picard dsfür bedankt, dass er sie von Anfang an so zurechtgewiesen hat, hat mir diesen Teil der Serie nochmal zusätzlich verhagelt (Fuck you, Terry Matalas... you are an idiot!).
Runenstahl:
Wir fanden Folge 4 großartig. Die Klingonen erscheinen hier oberflächlich als verbohrte Traditionalisten, doch es wird mehrmals deutlich das sie hinter dieser Fassade deutlich vielschichtiger sind. Wunderbar dargestellt !
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)- Die klingonische Familie von Jay Den versteht wo seine Träume ihn hinführen und nachdem er ihnen deutlich macht das er seinen Bruder damit ehrt diese zu verfolgen, geben sie ihm einen Schubs auf diesem Weg.
- Der klingonische Captain versteht genau was da abläuft und auch wenn es eine offensichtliche Scharade ist, so dient es dazu allen Klingonen eine neue Heimat zu geben ohne das sie dabei ihr Gesicht verlieren.
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