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[Serie] Starfleet Academy
Sashael:
Es ist trotz Technobabbel und Aliens eine gottverdammte Highschoolserie. An einer Academy, die sich gerade wieder erst neu erfindet.
Und ich finde das besser als lauter kleinen Mini-Janeways dabei zuzusehen, wie sie die Prime Directive immer ordentlich befolgen und brave Musterschüler sind.
Folge 5 fand ich gut. Sams Hintergrund wird beleuchtet und es wird anhand Sisko die Frage gestellt, was eigentlich ein Emissary ist und wie sich das auf deren Leben auswirkt und auswirken sollte.
Aber ja, wer mit Teenagern als Protagonisten nichts anfangen kann und z.B. Ms. Marvel zu albern und doof fand, für den ist STA wohl eher nichts.
Outsider:
Das hat nichts mit Teenagern zu tun fürchte ich. So wie es präsentiert wird, wirkt es einfach wie eine Aneinanderreihung von Stand-up-Comedy Auftritten.
Warum schafft z.Bsp. Stranger Things es, trotz der sehr jungen Protagonisten und witzigen Augenblicke, die Show nicht wie eine reine Aneinanderreihung von schlechten Witzen aussehen zu lassen?
Um die Geschichte der Serie und die Findung der Rolle als Emissary zu erzählen braucht es keine dummdämlichen Bandansagen oder völlig vertrottelte Leiter des Kriegs Collage.
Sashael:
--- Zitat von: Outsider am 6.02.2026 | 14:31 ---Warum schafft z.Bsp. Stranger Things es, trotz der sehr jungen Protagonisten und witzigen Augenblicke, die Show nicht wie eine reine Aneinanderreihung von schlechten Witzen aussehen zu lassen?
--- Ende Zitat ---
Naaaaja .... diese Serie hat ihre ganz eigenen Probleme. Humor ist .... subjektiv.
Outsider:
--- Zitat von: Sashael am 6.02.2026 | 14:37 ---Naaaaja .... diese Serie hat ihre ganz eigenen Probleme. Humor ist .... subjektiv.
--- Ende Zitat ---
Es nehmen doch nicht mal die Rollen selbst das Setting ernst. Das ist so schlecht geschrieben, wie soll man als Zuschauer irgendwie in der Serie ankommen, wenn alle, aber auch wirklich alle Rollen nicht ernst zu nehmen sind. Nicht weil die Schauspieler schlecht sind, sondern weil ihre Texte und Funktionen in den Szenen so saudämlich geschrieben sind.
"Sie erhitzen den Ozean."
"Tue ich nicht, nur ein Archipel"
„Warum erhitzen sie den Ozean?“
„Ich erhitze nicht den Ozean ich brauch nur ein Ort für die Leibwächter von Person X (Namen vergessen) das sind Feueraale!“
„Aale? Wer beschützt Person X dann an Land?“
„…“
„Äh, weiß ich nicht.“
Dann die Szene mit der Vorbereitung auf das Treffen und den ritualisierten Empfang / Essen. Das waren keine Teenager, das waren die Erwachsenen an Bord. Keiner hat das Zeremoniell ernst genommen. Und sie sprechen aus, was der Zuschauer denkt. „Warum müssen wir in diese Dinger sprechen?“ eine Art Megaphon das man sich immer vor den Mund halten muss, wenn man anfängt zu reden.
Und es kommt nichts sinnvolles als Antwort. Das Vokabular, die Körperhaltung alles schreit danach, dass die Leute sich vor Lachen kaum auf die Rolle konzentrieren können und über alles was gezeigt wird rumwitzeln müssen. Egal wen wir gerade sehen, die Teens oder die Erwachsenen.
Sashael:
Ich fand genau das als angenehm amüsant, weil Alien Rituale für Menschen halt auch mal völlig absurd und lächerlich erscheinen mögen.
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