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Sammlung üblicher Charakterkonzepte, auch für unterschiedliche Spieltypen

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Maarzan:

--- Zitat von: ArneBab am 24.01.2026 | 10:52 ---Das wäre bei den Charakterkonzepten glaube ich auch zu viel verlangt. Sie dienen nur dazu, dass alle was finden, auf das sie Lust haben.

Bei der Kompromissfindung hilft das nur indirekt: wenn alle viel bock auf das gemeinsame Spiel haben, sind Kompromisse leichter zu finden. Wenn dagegen schon jemand anfängt mit „da packt mich nichts so richtig“ ist es viel wahrscheinlicher, dass er/sie abblockt.Hast du Ansätze gefunden, solche Probleme zu umschiffen?

--- Ende Zitat ---

Ich hab es häufiger geschafft Gamisten und Sim-Spieler der Weg-Sorte zusammen zu bringen.
Weg-Methodacter als Vertreter der Storyseite (so ganz sicher bin ich bei der Zuordnung aber nicht) kann man je nach Exotik der Wünsche auch öfters durch entsprechend viel sozialwirksame Settingdetails und Spotzeitmanagement mitnehmen.

Mit Zielspielern tue ich mich erheblich schwer, weil wir da nicht über dann vom Spieler zu nutzende, angebotene Methoden oder Gelegenheiten reden (wozu dann denke ich auch die hier angerissenen "Basiskompetenz"-Charakterkonzepte zählen) sondern bereits über geschmackstechnisch vordefinierte Ergebnisse.

Als Spieler habe ich dann insbesondere im Zielzweig im Übrigen auch schon Probleme innerhalb desselben Spielstils beobachten können, weil die Leute zwar formell Wünsche in derselben Art an das Spiel hatten, aber dann dort als Spielspaßgrundlage unterschiedliche inkompatible Ergebnisse/Erlebnisse erwartet haben, i.e. zwei (informell , aber offenbar als innere mentale Vorlage erwartet ) "beste Kämpfer der Welt" in einer Runde.

ArneBab:

--- Zitat von: Maarzan am 24.01.2026 | 11:14 ---Als Spieler habe ich dann insbesondere im Zielzweig im Übrigen auch schon Probleme innerhalb desselben Spielstils beobachten können, weil die Leute zwar formell Wünsche in derselben Art an das Spiel hatten, aber dann dort als Spielspaßgrundlage unterschiedliche inkompatible Ergebnisse/Erlebnisse erwartet haben, i.e. zwei (informell , aber offenbar als innere mentale Vorlage erwartet ) "beste Kämpfer der Welt" in einer Runde.

--- Ende Zitat ---
Das kann ich mir gut vorstellen …

nobody@home:
Ein bißchen interessant wäre beim Thema Charakterkonzepte vielleicht auch noch, inwieweit die sich "normalerweise" überhaupt mechanisch niederschlagen. :think: Oder mit anderen Worten: Nehmen wir mal an, uns fiele ein Charakterbogen für ein beliebiges System in die Hände, auf dem sämtliche Werte und sonstige Crunchelemente eines noch unbekannten Charakters sauber vermerkt sind, zu dem wir aber keinen begleitenden Flufftext oder sonstige weitere Erklärungen hätten. Wie gut und mit wie viel oder wenig Mühe könnten wir aus dem erkennen, welches "Konzept" der Schreiber dieses Bogens ursprünglich im Sinn hatte? (Wie wichtig uns das ggf. wäre, mag dann noch mal eine eigene Frage sein, auf die die Antworten vermutlich recht individuell eingefärbt daherkommen dürften -- darum geht's mir aber erst mal weniger.)

Galatea:
Ich will das knuffige Haustier/magischer Begleiter/Familiar/Roboter/Droide/der lustige Sidekick sein.

Kommt öfter vor als man denkt, wird aber oft (=fast immer) übersehen. Hab mal einen Sumpfdrachen in einer Scheibenweltrunde gespielt (Haustier eines SCs) und das war absolut großartig.

Maarzan:

--- Zitat von: nobody@home am 25.01.2026 | 11:29 ---Ein bißchen interessant wäre beim Thema Charakterkonzepte vielleicht auch noch, inwieweit die sich "normalerweise" überhaupt mechanisch niederschlagen. :think: Oder mit anderen Worten: Nehmen wir mal an, uns fiele ein Charakterbogen für ein beliebiges System in die Hände, auf dem sämtliche Werte und sonstige Crunchelemente eines noch unbekannten Charakters sauber vermerkt sind, zu dem wir aber keinen begleitenden Flufftext oder sonstige weitere Erklärungen hätten. Wie gut und mit wie viel oder wenig Mühe könnten wir aus dem erkennen, welches "Konzept" der Schreiber dieses Bogens ursprünglich im Sinn hatte? (Wie wichtig uns das ggf. wäre, mag dann noch mal eine eigene Frage sein, auf die die Antworten vermutlich recht individuell eingefärbt daherkommen dürften -- darum geht's mir aber erst mal weniger.)

--- Ende Zitat ---

Ich denke das Fähigkeitsprofil ist eine notwendige Basis für die meisten Rollen, aber diese Basis kann dann doch noch recht unterschiedlich interpretiert werden, besonders, wenn das ein eher spärliches System ist mit nicht viel Platz für "Hobbies" und Nebenspezialisierungen.

Wenn da Vor- und Nachteile oder psychische Elemente wie Überzeugungen und Moralvorstellungen mit festgehalten werden wird es dann deutlich enger.

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