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SFantasy-Romane anthropologisch, soziologisch, First Contact mit Low Tech Kultur
Grey (away):
Wenn ich da ganz unverfroren Eigenwerbung betreiben darf: In meinem SciFi-Zyklus Der Sagittarius-Krieg basiert die Gesellschaft einer der Kriegsparteien darauf, dass sich die Raumfahrer vor den Bewohnern ihrer Planeten als Götter ausgeben. Alle Beteiligten sind Menschen, aber die Kolonisten werden ohne Wissen über moderne Wissenschaft oder HighTech auf den Planeten abgesetzt und errichten dort antik anmutende Hochkulturen. Die Tempel sind im Wesentlichen Raumhäfen und die Raumfahrer, die sich der Bevölkerung als "Götter" zeigen dürfen, bekommen eine hochklassige Schauspielausbildung. In eine dieser antiken Kulturen wiederum schleust die gegnerische Kriegspartei zwischenzeitlich eine Kommandomission ein.
WeepingElf:
--- Zitat von: Grey am 30.04.2026 | 07:42 ---Wenn ich da ganz unverfroren Eigenwerbung betreiben darf: In meinem SciFi-Zyklus Der Sagittarius-Krieg basiert die Gesellschaft einer der Kriegsparteien darauf, dass sich die Raumfahrer vor den Bewohnern ihrer Planeten als Götter ausgeben. Alle Beteiligten sind Menschen, aber die Kolonisten werden ohne Wissen über moderne Wissenschaft oder HighTech auf den Planeten abgesetzt und errichten dort antik anmutende Hochkulturen. Die Tempel sind im Wesentlichen Raumhäfen und die Raumfahrer, die sich der Bevölkerung als "Götter" zeigen dürfen, bekommen eine hochklassige Schauspielausbildung. In eine dieser antiken Kulturen wiederum schleust die gegnerische Kriegspartei zwischenzeitlich eine Kommandomission ein.
--- Ende Zitat ---
Das hört sich cool an!
Sard:
Oh, danke für eure Beiträge hier,
ich dachte schon ICH sehe der allein einzige Nerd. ;)
Dann schaue ich mir bei Gelegenheit den Sagittarius-Krieg Mal an.
Sard:
--- Zitat von: WeepingElf am 29.04.2026 | 21:10 ---Für dieses Genres gibt es im Englischen die Bezeichnung "Planetary Romance".
Da kenne ich ein Rollenspiel-Handbuch (habe ich sogar): GURPS Planet Krishna, nach den Viagens Interplanetarias-Geschichten von Lyon Sprague de Camp (die ich aber nicht kenne). Das ist im Prinzip eine grellbunte, exotische Low-Tech-Fantasywelt (zwar eigentlich ohne Magie, aber dadurch nicht weniger faszinierend, und die kann man natürlich "zuschalten" - ist halt GURPS), auf der Menschen von der Erde in einer alternativen Zukunft, in der sie über unterlichtschnelle interstellare Raumfahrt verfügen, einen Handelsstützpunkt errichtet haben. Gespielt habe ich das Ding aber noch nicht.
Ansonsten habe ich die Filme Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein (nach dem Strugatzki-Roman) und John Carter of Mars (nach den Barsoom-Geschichten von Edgar Rice Burroughs) gesehen, in beiden Fällen habe ich aber die Vorlagen noch nicht gelesen.
--- Ende Zitat ---
Ja, JCoM hat da auch was von, ist aber doch vor allem irgendwie "unreal" oder "pulpig". Den ersten Roman habe ich gelesen. Was soll ich sagen: Kind seiner Zeit, aus meiner Sicht "ganz OK, mehr nicht", aber halt kultig.
GURPS habe ich nie gespielt, aber dass es zum Sub-Genre ein Regelwerk gibt, überrascht mich dann doch.
darkeye:
Es klingt danach, dass du nach dem Darkover-Zyklus von Marion Zimmer Bradley suchst, hatte ich mir als Jugendlicher aus der Bücherhalle ausgeliehen.
Eine Romanreihe, die unterschiedliche Zeiträume eines Planeten (Darkover) beleuchtet, der zunächst von der Menschheit besidelt, dann vergessen wird (und in eine mittelalerliche/Fantasy-Zeitline zurückfällt) und wieder erneut entdeckt wird - hier stoßen dann Technologie und Mittelalter+PSI aufeinander.
Gibt einen Haufen Romane in allen Zeitlinien > https://de.wikipedia.org/wiki/Darkover
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