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Komponenten für Linux-Office-Rechner
JS:
--- Zitat von: Gunthar am 7.03.2026 | 08:35 ---Bei dem System könntest beim Netzteil bis auf 500 Watt runter.
--- Ende Zitat ---
Jepp, aber gibt es denn die Pure Power 13 M mit 500 Watt? Ich war und bin zu faul zum Nachgucken, aber bei Amazon gehen die Dinger bei 650 W los.
:think:
PS: Huch, gibt es ...
https://www.bequiet.com/de/powersupply/5936
Ja, das reicht völlig.
--- Zitat von: Skasi am 7.03.2026 | 10:27 ---Witzigerweise war mein Gedanke beim CPU-Kühler genau andersrum (der mitgelieferte Kühler wird schon ausreichend gut sein). werde zudem nochmal nach CPU-Kühlern schauen.
--- Ende Zitat ---
Keine Frage: https://www.amazon.de/Thermalright-Phantom-Spirit-120-BLACK/dp/B0D93ZQH36
Günstig, leistungsstark und leise. Der läßt den AMD-Brüller weit hinter sich und kühlt sogar meinen 7800X3D auf dem Niveau eines superteuren Noctua.
--- Zitat von: Skasi am 7.03.2026 | 10:27 ---Was wäre der Vorteil eines 5000er Ryzen gegenüber der 4000er-Reihe?
--- Ende Zitat ---
Ein stärkerer Prozessor für wenig Aufpreis ist immer gut, und die Ryzen 5000er waren schon ein Sprung gegenüber den 4000ern. Wenn der Aufpreis nicht zu groß und Gaming in der Hinterhand interessant bleiben sollte, würde ich auch eine CPU ab 5000er aufwärts wählen.
--- Zitat von: Skasi am 7.03.2026 | 06:06 ---Ich will von Windows weg. Habe die letzten Monate schon mit Linux Mint gearbeitet und es lief ganz gut.
--- Ende Zitat ---
Das Problem hatte ich auch vor vielen Jahren, weshalb ich auf Ubuntu umstieg und das auch meinem Vater installierte. Er war damit sehr zufrieden, aber nutzte den Rechner nur für Surfen, E-Emails, Briefeschreiben und Bankgeschäfte. Und er verließ sich selbstredend darauf, daß ich alle Probleme lösen würde - was ich auch tat, aber wofür auch relativ viel Expertise nach relativ viel Einarbeitung nötig war.
Aus meinen Linuxjahren kann ich leider nicht nur Gutes gerade von den Office-Möglichkeiten unter Linux berichten, denn keine der Office-Alternativen erreichte (leider!) "unter Feuer" auch nur annähernd das Niveau von MS Office; von Spezialprogrammen (Steuern, Banking, Multimedia usw.) ganz zu schweigen. Kompatibilität, komplexe Tabellen oder umfangreiche wissenschaftliche Arbeiten mit Open Office, Libre Office oder Softmaker Office waren eine Pein und dazu noch auf einer frustrierend instabilen Softwarebasis. Die Rückkehr zu MS Office war damals ein Segen. Ich weiß also nicht, was du unter Office genau verstehst und ob "ganz gut" dir dann reicht. Mein Ubuntu war sehr stabil und nach viel Einarbeitung gut zu durchdringen, aber die größeren Softwarepakete dafür kann ich nicht allgemein empfehlen; und mit Wine-Krücken hat man auch so seine Sorgen. Das mag sich inzwischen aber verbessert haben, somit schreibe ich das unter Vorbehalt.
Linux ist im allgemeinen Anwenderbereich weit gediehen, und wenn man es gut kennt und die Dinge eingerichtet sind und qualitativ hochwertig, dann funktioniert es auch gut. Aber für den Endnutzer ist es immer noch ein System mit dem Teufel im Detail, mit relativ hohen Ansprüchen bei der dauerhaften Nutzung, mit Erfordernissen zur intensiveren Einarbeitung und der Bereitschaft, ständig Kompromisse einzugehen. (Gut, dafür muß man bei Windows andere Kompromisse eingehen; schon klar.) Und beim Gaming in all seiner Breite kam Linux schlicht und einfach nicht an Windows heran. Es könnte und hat alles dafür, aber die Realität ist momentan noch unbefriedigend.
Daher würde ich für einen Office-Rechner ohne Windows heutzutage eher zu einer Apple-Lösung greifen. Der Mac Mini ist schon ab 600 Euro im Angebot. Nach meinen Erfahrungen mit Windows, Apple und Linux ist Apple der einzige Konkurrent zu Windows, der intuitiv erfahrbar ist und in der Nutzung vergleichbar komfortabel mit viel guter und ausgereifter Software. MacOS hat ja auch Unix unter der Haube und steht Linux daher nicht so fern. Meine Frau und viele meiner IT-Freunde arbeiten privat mit Apple und sind damit rundum zufrieden.
https://www.amazon.de/Apple-Mini-Desktop-Computer-Chip-Core/dp/B0DLC4TPDC
(Achtung: Ich möchte jetzt keine Linux-Diskussion vom Zaun brechen, sondern berichte rein von meinen durchwachsenen Alltags-Erfahrungen damit und daß ich für eine anspruchsvollere Office-Lösung heute neben Windows nur noch zu Apple greifen würde. Linux wäre für mich nur eine Alternative, wenn ich mich komplett von den großen Konzernen lösen wollen würde und dafür deutliche Einschnitte zu akzeptieren bereit wäre.)
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: JS am 7.03.2026 | 11:45 ---Jepp, aber gibt es denn die Pure Power 13 M mit 500 Watt? Ich war und bin zu faul zum Nachgucken, aber bei Amazon gehen die Dinger bei 650 W los.
--- Ende Zitat ---
Das kleinste hat 550W.
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: Gunthar am 7.03.2026 | 11:13 ---Die Ryzen APUs erkennt man am G hinter der Modellbezeichnung. ZB: Ryzen 5800G.
--- Ende Zitat ---
Jein, AMD hat zum Teil auch Versionen der APUs ohne on board Grafik, das sind dann zwar technisch gesehen keine APUs die haben aber trotzdem die selben Nachteile.
Ein Beispiel wären die 8000 Prozessoren mit einem F hinter der Modell Bezeichung, ein anderes der 5700, bei dem es sich um einen 5700G ohne iGPU handelt (im Gegensatz zum 5600 und 5700X, die normaler Desktop Prozessoren sind).
Die Modell Bezeichunge sind da leider bei AM4 nicht eindeutig.
Bei AM5 ist es einfacher das sind die 7000er und 9000er normale Prozessoren und die 8000er APUs (wenn zum Teil auch ohne iGPU).
JS:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 7.03.2026 | 12:09 ---Das kleinste hat 550W.
--- Ende Zitat ---
Jepp, habe ich oben schon nachgetragen. War ja nun doch neugierig.
;D
Skasi:
Vielen Dank nochmal an alle für die Erläuterungen.
Ich schaue jetzt nochmal nach einem leistungsstärkeren Prozessor. Bedeutet aber auch, daß ich MB (AM4 vs. AM5) und RAM (DDR4 vs. DDR5) anpassen muß.
Alles kein Problem, aber dadurch mögen sich einige Empfehlungen hier sicherlich ändern.
Ich würde es mit den Änderungen dann aber bei einem 650W-Netzteil belassen. Der beQuiet-Online-Rechner meint zwar, 550W reichen, aber da würde ich dann lieber etwas Luft einplanen.
@OS
Meine Erfahrungen mit Linux würde ich auch nicht unbedingt als total entspannt bezeichnen :-)
Ist aber okay und ich möchte das auf jeden Fall noch weiter vertiefen.
Meine Ansprüche an Office sind nicht so extrem - meine üblichen Anforderungen waren leicht umsetzbar.
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