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Outsider:

--- Zitat von: klatschi am 29.03.2026 | 18:37 ---Das dürfte Malik (oder manchmal auch M4lik) gewesen sein?

CG hatte glaub ich die Grundidee (damals noch Endzeit Europa iirc) und mit „Ein Stern wird fallen“ kam dann MD an Bord. Zusammen haben sie dann die First Edition gemacht und Marko dann die zweite alleine.

--- Ende Zitat ---

Wahrscheinlich. Ich glaube das Ur-Degenesis war Endland. Da gabs Marko auch als Künstler :D

Treibende Kraft hinter 1 (und mal auf der Nordcon getroffen) war zu 100% Christian. In der zweiten stehen zumindest beide noch auf der Front Page. Ob Christian da noch wirklich mitgearbeitet hat weiß ich nicht oder ob er nur noch wegen der Idee genannt wurde.

klatschi:

--- Zitat von: Outsider am 29.03.2026 | 18:40 ---Wahrscheinlich. Ich glaube das Ur-Degenesis war Endland. Da gabs Marko auch als Künstler :D

Treibende Kraft hinter 1 (und mal auf der Nordcon getroffen) war zu 100% Christian. In der zweiten stehen zumindest beide noch auf der Front Page. Ob Christian da noch wirklich mitgearbeitet hat weiß ich nicht oder ob er nur noch wegen der Idee genannt wurde.

--- Ende Zitat ---

Nein, Endland war von Baris S. Ilktac, ja, Marko war beteiligt, es kam nur zufällig in etwa zur selben Zeit raus :)

Chaos:
Ja, "Endland" und "Endzeit Europa" waren zwei völlig unterschiedliche Projekte. Und Letzteres war die Urform von DEGENESIS, was damals noch ganz normal "Degenesis" hieß.

Eisenmeile:

--- Zitat von: Chaos am 29.03.2026 | 14:29 ---Nein. Die Frage sollte lauten: "Warum ist das Setting so gestaltet, dass settingkonformes Spielen derart extrem einschränkt?"

--- Ende Zitat ---

Hmm, ist es nicht settingkonform, wenn man Fraktionen nicht als monolithische Blöcke betrachtet? Wenn sie Einzelpersonen sind, die durchaus andere Ansichten als der "Mainstream" ihres Kultes haben können?

Und eine Fokussierung der Kampagne auf bestimmte Aspekte des Settings, zugunsten einer besseren Spielbarkeit, ist auch kein Armutszeugnis für das Setting (eher im Gegenteil, es zeigt, dass das Setting multidimensional genug ist, dass man sich diesem auf verschiedene Arten nähren kann). Eines meiner Lieblingssetting (Warhammer 40k) basiert darauf, dass da eingeschränkt wird, sonst hat man eine Gruppe aus einem Dark Eldar, einem Necron und einem Inquisitor des Ordo Xenos... was lustig sein kann, wenn sich alle darauf einlassen, aber nicht der default im Setting ist. Und selbst wenn man sich auf eine Fraktion einigt (angenommen man hat nicht den hypothetischen Luschen-SL, der sich nicht traut seiner Gruppe zu sagen, dass eine bestimmte Kombination vielleicht keine so gute Idee ist, bzw. etwas mehr Arbeit in Sachen Backstory und Rollensoiel erfordert,  und stattdessen den Weltenbastlern die Schuld dafür gibt), dann gibt es noch keine Garantie, dass es nicht trotzdem Knatsch gibt, wenn man sich nicht abspricht (gerade im Imperium würde die Hälfte der Gruppen jede andere Gruppe ohne zu zögern aus der Luftschleuse werfen, und selbst bei den Space Marine oder der Inquisition sieht es nicht besser aus).

In unseren Degenesis-Runden damals hatten wir eine Law&Order-Runde (Richter, Hellvetiker, Chronist, Spitalier) und eine Gesetzlosen-Runde (Apokalyptiker, Bleicher, Neolybier, Schrotter) und diese hatten zwar ab und zu unterschiedliche Ansichten, brauchten sich aber gegenseitig, um ihre jeweiligen Ziele zu erreichen (und die Kulte arbeiten auch innerhalb des Settings von Zeit zu Zeit zusammen, "auf Sicht umbringen" stimmt also definitiv nicht, selbst wenn man die individuellen Sichtweisen außer Acht lässt). Das erfordert natürlich auch, dass die Spieler etwas mitarbeiten, und nicht bewusst unverträgliche Konzepte reinbringen, aber das ist in jedem Rollenspiel so: wenn jemand gerne einen Paladin in einer Runde mit Böser Gesinnung spielen will, dann muss der Spieler erklären, wie das bitte funktionieren soll, nicht der Spieleschreiber oder der SL (letzterer hat das Recht dem Spieler einen Vogel zu zeigen, oder bei Uneinsichtigkeit aus der Runde zu entfernen).

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