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[Alien] TLW - Akt I – Neuen Horizonten entgegen
pharyon:
Arthur
Arthur blickt seinem Bruder und Gaius hinterher, als sich beide von dem Chaos, das nach den Neuigkeiten des Gouverneurs ausgebrochen ist, entfernen. Na toll, da schläft man nur drei Jahre friedlich bei minimaler Körpertemperatur und legt Milliarden von Kilometern zurück, da schaffen sie es Zuhause sich richtig in Probleme zu bringen. Mit diesem Zynismus versucht Arthur seine wirklichen Sorgen im Zaum zu halten. zu viele Freunde sind politisch interessierter und involvierter als er. Auch wenn er sch grundsätzlich mit den Interessen und Meinungen auf New Albion anfreunden kann. So wie Lynna. Lynna. Da werde ich Einiges an Fingerspitzengefühl brauchen...
Auf dem Weg durch die Gemengelage versucht er Gouverneur Abantu anzusprechen. Aber der ist sehr beschäftigt, die streitenden Parteien zu beschwichtigen. Es muss doch einen Weg geben, die Menge irgendwie wieder zu beruhigen! Arthur schaut sich um und sucht nach der passenden Möglichkeit. Irgendwie muss er die Streitereien unterbrechen und die Anwesenden zu ihrem professionellen Ich verhelfen können, wenn auch nur für den Moment.
pharyon:
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Iyanla - Briefingraum
Der Tumult ist zu groß. Das wirst du mit deinen Möglichkeiten nicht schaffen, Art. Arthur schaut sich um, kaut ein wenig auf seiner Unterlippe, überlegt, welche Optionen er hat. Als er sich entschieden hat, bewegt er sich bedächtig auf ein streitendes Duo, eines unter vielen, zu.
"Col. Buston, bevor wir aufbrechen, wollte ich gerne Ihre Einschätzung der Lage - hier - einholen. Wenn wir unterwegs sind und auf Kolonisten treffen, sind wir ja auch Repräsentanten - der Mission, der ICC und auch der ... 3WE . Ihre militärische Erfahrung würde ich gerne nutzen." Schmier ihm ruhig ein wenig Honig um den Bart. Gerade soviel, dass er nicht übersättigt ist. "Außerdem" Arthur blickt in die Runde, "wird es hier an Bord der Iyanla voraussichtlich auch genug zu tun geben." Tatsächlich hält der Colonel inne, vermutlich überrascht, wegen dieses Themas aus der Diskussion mit Lynna Young-Hee geholt zu werden. Arthur hat den Eindruck, dass der Colonel gerade etwas Oberwasser gewonnen hatte. Zumindest interpretiert er in Lynnas Blick ein wenig Freude und Dankbarkeit hinein. Konzentrier dich!
Nach nur einem kleinen Moment des Blickkontakts zu Lynna konzentriert sich Arthur wieder voll und ganz auf den Colonel. Erst hör ich mir an, was er zu sagen hat. Dann werde ich den Gouverneur aufsuchen - hoffentlich hat er dann bereits etwas mehr Ruhe hier etabliert. Danach wünsche ich dem Captain der Typhoon noch viel Glück. Lynna... werde ich wohl von der Solovetsky Island anfunken oder anschreiben... Gespannt auf Col. Bustons Reaktion blickt Arthur ihn respektvoll und ernst an.
Outsider:
„Nicht jetzt!“ Der Colonel hatte wohl innegehalten, denn er dachte Arthur als 3WE Mitglied würde ihm zur Seite stehen, wenn er der Verwaltungsangestellten ihren Rang, ihre Aufgaben und ganz besonders ihre Einstellung zum New Albion Protectorat erklärte.
Der Befehlston des Colonels ist schneidend und Lynna schaut dich entschuldigend an. Sie würde wahrscheinlich viel lieber mit dir über die Zukunft der NAPRO philosophieren als mit dem Colonel streiten, aber das hier ist eine Frage von Rang und Gehorsam.
Mit einer entschuldigenden Geste zieht sich Arthur etwas zurück und lässt den Blick noch einmal über die Streithähne streifen.
Eine Friedensmission, wer es glaubte! Immerhin war keines der Militärs an der Mission beteiligt, nur eine Rumpftruppe aus 40 UNISC Blauhelmen bestehend aus Soldaten des 3WE, den UA und der UPP. Aber ein Blick zurück in die Korridore ließen Arthur nachdenklich werden. Wie leicht wäre es Soldaten unter die 10.000 Kolonisten zu schleusen oder, Sabotagetruppen oder Spione. Aber nein, er kannte sein Auswahlverfahren, die Sicherheitsscreenings, die Backgroundchecks. Das Verfahren wurde von der UNISC geführt, schwer für die Staaten daran vorbeizukommen. Aber die Konzerne, We-Yu? Eine kleine Privatarmee unter den Kolonisten. Denkbar, möglich, aber wahrscheinlich? Arthur wusste es nicht, offiziell waren es nur diese 40 Blauhelme mit der Bewaffnung die auch ein Infanteriezug der Colonial Marines ihr Eigen nennen würde, kein schweres Gerät. Sie erwarteten Hilfsbedürftige keine Rebellion und es war eine humanitäre Mission!
Das es nicht leichter werden würde war jetzt klar. Die 3WE und We-Yu wollten zurück, was ihnen einst gehört hat. We-Yu als Gründer der Kolonien, jedenfalls großer Teile davon, großzügig unter den Schutz des 3WE gestellt. Aber die Mission sah vor, dass die Kolonien unter der Leitung des UNISC neu aufgebaut werden sollten. Keine Anbindung an einen Konzern, keine Anbindung an ein Staatenkonglomerat, ehemaliger Reichtum hin oder her. Die UA waren nur hier, weil ihr ewiger Feind die UPP die Mission mit ins Leben gerufen hatte und wenn eins klar war, dass die UPP kein Interesse daran hatte aus Menschenliebe und Güte die Kolonien zu retten. Ja, sie waren Vertreter der kleinen Arbeiter, aber ein Politbüro brauchte „kleine“ Arbeiter. Viele davon und vielleicht war das die Chance sich neue Hoheitsgebiete zu erschließen.
Das jetzt ein offener Krieg zwischen der UA und der UPP ausgebrochen war und die UPP die Souveränität der DMZ missachtet hatte, war ein gefundenes Fressen für die UA. Es diente dazu ihr Misstrauen und das Vorbehalten gegen die Mission als Ganzes und im Besonderen gegen die UPP auszuleben. Was wohl passieren würde, wenn die ersten Stücke vom Kuchen verteilt wurden?
Arthur musste der Besatzung irgendwas sagen. Dudgeon, UPP, Monroe 3WE, wie sie zur NAPRO stand wusste er nicht, Quintana UA, Koblenz UPP und Amir und ihre Jungs 3WE mit unklaren Loyalitäten zum 3WE oder zur NAPRO, Tsukuda 3WE und Jones UA. Wie die Nachricht ankommen würde konnte sich Arthur denken. Aber nichts zu sagen würde die Mannschaft nur noch mehr dazu anstacheln auf eigene Faust Informationen herauszubekommen. Das es Spannungen geben würde war klar. UA, UPP, 3WE und NAPRO alles auf der USCSS Solovetsky Island vereint in mehr oder weniger wichtigen Positionen.
Das Schiff aus der Politik heraushalten würde schwer werden, nicht wegen der Besatzung aber weil der oberste Befehlshaber der 3WE etwas zu sagen hatte. Was würde es bedeuten, wenn er Loyalität einforderte, oder wenn die Stimmung kippte und die NAPRO Anhänger ihn loswerden wollten. Wie würden er und sein Bruder sich entscheiden. Alles Dinge die Arthur Kopfschmerzen bereiteten, aber jetzt nicht zu lösen waren.
In einem passenden Moment in dem er glaubte die streitenden sich selbst überlassen zu können nahm er Kholwa Abantu beiseite und der schien erleichtert zu sein, mal für einen Augenblick nicht die Feuerwehr spielen zu müssen die diesen Brandherden Einhalt gebot bevor ein Flächenbrand daraus wurde.
Fragend sah Abantu den Captain der Solovetsky Island an.
„Ja…?“
pharyon:
Arthur Nicholas Douglas
USCSS Iyanla - Briefingraum
"Sir, vielen Dank für die inspirierenden Worte. Ich hoffe, dass wir zum 'Wohle der Menschheit' unsere Mission mit Erfolg beenden werden. Allerdings..." Arthur schaut in die Runde der streitenden Parteien, wendet sich dann dem Gouverneur wieder zu "wird das Ganze durch die Neuigkeiten aus der Heimat... kompliziert. Dafür bin ich zuversichtlich, dass die Solovetsky Island bald starten kann und wir an Bord, wie haben Sie so schön gesagt, 'Arm in Arm' unseren Beitrag leisten können."
Arthur nutzt die Pause um die Worte ein wenig wirken zu lassen. Dann setzt er wieder an.
"Sie kennen sicherlich die Mission der Typhoon. Können sie mir verraten, in welche Region sie entsandt wird? Ich würde gerne dem Captain noch persönlich viel Glück wünschen, bevor beide Schiffe abgelegt haben. Und Ihnen wünsche ich viel Erfolg, hier den Geist der Zusammenarbeit wieder stärken zu können, nachdem sich die ersten Gefühlsausbrüche gelegt haben. Ich glaube, dass wir das hier gut hinbekommen können. Vernunft und Leidenschaft sind zusammen erfolgreicher, als beide getrennt. Mögen die Sterne uns wohlgesonnen sein."
Outsider:
Milde lächelnd hört sich Abantu die Worte von Arthur an. „Für wahr, für wahr, die Neuigkeiten hätten gerne noch ein wenig auf sich warten lassen können. Wo bleibt die Interstellare Verzögerung, wenn man sie mal wirklich braucht!“
„Wo die Typhoon hinfliegt kann ich ihnen leider nicht sagen, Gaius hat mich noch nicht gebrieft welches Ziel sich das Schiff ausgesucht hat. Vielleicht finden sie ihren Captain noch hier irgendwo in der Menge. Ihre Glückwünsche können wir alle brauchen, für wahr! Ich hier an Bord mit diesen…“ der UN Abgesandte sucht nach Worten „…diesen unreifen Kindern.“
Der Ton seiner Stimme hat etwas tadelndes.
„Wie soll man zukünftig den Frieden hier draußen sicherstellen, wenn es so anfängt?“ Eine Frage die er mehr ans ich selbst als an Arthur stellt. Direkt an Arthur gewannt fährt er dann fort: „Ihre Worte in unser aller Ohren, mögen uns die Sterne wohlgesonnen sein!“
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