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Spielen zu Zeiten der Hanse
WeepingElf:
Zum Thema "Magie in einem historischen Setting" fällt mir noch ein, dass Magie im Volksglauben in vielen Fällen darauf hinaus läuft, "dem Zufall nachzuhelfen", d. h. Dinge wie Unfälle oder Selbstheilungen herbeizuführen, die ohne Magie nicht unmöglich, sondern lediglich unwahrscheinlich sind. Also Heilzauber ja, Feuerbälle und fliegende Teppiche nein. Wir können auch nicht mit Sicherheit sagen, dass solche Magie in unserer Welt nicht funktioniert (es kann ja alles Zufall sein), und in einer Theorie wie der der morphischen Felder von Rupert Sheldrake, die Wirkungsweisen ermöglicht, die über die der Lehrbuchphysik bekannten hinausgehen, ist durchaus denkbar, dass und wie das funktioniert.
Quaint:
Um das Abgleiten in Fantasy zu vermeiden, empfehle ich, dass es halt alles Menschen sind, Protagonisten, Antagonisten, Statisten. Einige mögen wunderlich sein. Aber solang kein Dämonenfürst Orkarmeen aushebt ist viel gewonnen.
Zed:
Hier eine spannend nacherzählte Periode der Ostseegeschichte, Jahre der Unterdrückung, der Revolution, des Bürgerkriegs und der Befreiung, in der die Hanse auch ihre Rolle spielte.
Auch wenn der Fokus dieser Geschichte auf Schweden und Dänemark liegt, lässt sie sich als jahrelang schwelenden und dann im Stockholmer Blutsonntag kulminierenden Hintergrundkonflikt nutzen, bei dem die Hanse ihren Anteil hat.
Der Luke Skywalker dieser Geschichte, Gustav Vasa, nutze Lübeck eine Zeitlang als Rückzugsort, auch, um sich taktisch mit der Hanse abzustimmen.
Ninkasi:
zur Anregung gibt es historische Romane: Hansekrimi, Lübeckkrimi, auch Hörbuch.
Dann wegen Fabelwesen und Norden, wäre das Rollenspiel Vaesen vielleicht noch eine Quelle.
Chaos:
--- Zitat von: nobody@home am 18.03.2026 | 19:42 ---Das ist in der Tat eine gute Frage. Gerade klassische Fantasysysteme haben ja meist doch auf die eine oder andere Weise recht "handfeste" Magie, und daß die nicht gerade D&D-Ausmaße annehmen mag, sagt nicht unbedingt viel.
--- Ende Zitat ---
Wie wäre es mit Sword of Cepheus? Das ist für Sword and Sorcery ausgelegt, was ja generell weniger Gewicht auf Magie legt als klassische Fantasy. Und das, was du beschreibst, klingt für mich ein wenig wie die Mittelalter-Version von Traveller, auf dem Sword of Cepheus letztendlich basiert.
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