Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Drache vs Stadt
gunware:
--- Zitat von: Ainor am 8.04.2026 | 15:49 ---Der Drache der mit einem Odem ein Grossfeuer entfacht ist was ganz anderes, und eher mit Brandbombenangriffen zu vergleichen.
--- Ende Zitat ---
Ich dachte, es ging um diese Vorgabe:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 8.04.2026 | 09:51 ---Mich interessiert dabei die spielmechanische Betrachtung, kein Handgewedel.
--- Ende Zitat ---
Wie kann der Drache ein Brandbombenangriff in D&D5 simulieren?
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: gunware am 8.04.2026 | 16:34 ---Ich dachte, es ging um diese Vorgabe:Wie kann der Drache ein Brandbombenangriff in D&D5 simulieren?
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Da müssten wir uns wohl die Regeln für Objektschaden ansehen und schauen, wieviel Feuerschaden so ein Haus / Turm / Gebäude abkann. Ich glaube aber, die 5e ist da relativ vage. Ohne Holzbalken zu bauen dürfte selbst in D&D die Ausnahme sein, und die wären natürlich anfällig für einige Odemwaffen. Plus der mechanische Schaden, den ein Drache an der Struktur anrichten kann. Da ist D&D allerdings physikalisch gesehen völlig unplausibel, Stichwort Masse.
nobody@home:
--- Zitat von: gunware am 8.04.2026 | 16:34 ---Ich dachte, es ging um diese Vorgabe:Wie kann der Drache ein Brandbombenangriff in D&D5 simulieren?
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Der Feueratem eines roten Drachens kommt in Kegelform daher und ist auf einer gegebenen Entfernung (bis einschließlich hin zum Maximum) jeweils so breit wie lang. Schon ein junger Roter mit seinen "nur" 30 Fuß Reichweite kann also prinzipiell aus geeigneter (niedriger) Höhe einen Kreis von bis zu neun Metern Durchmesser auf einmal erwischen und potentiell in Brand stecken, je nachdem, was sich da unten so an Entflammbarem findet -- das ist zwar noch lange nicht dasselbe wie bei einer B-17, die aus sicherer Höhe eine Ladung Brandbomben auf eine Stadt ablädt, aber eben auch nicht nichts, zumal der Drache schneller nachladen kann als der Bomber, der seinerseits ja erst mal wieder nach Hause fliegen und Treibstoff und Bomben aufstocken muß, bevor er wieder einsatzklar ist.
Gerade so was wie das Abfackeln von Feldern, Scheunen, Ställen und dergleichen, die sich leicht außerhalb der Reichweite des konzentrierten Feuers ganzer Bogenschützenbataillone befinden können und auf die die Leute unten trotzdem angewiesen sind, läßt sich so schon recht leicht bewerkstelligen.
nobody@home:
Was mir nebenbei noch so durch den Kopf geht: bisher bin ich reflexartig von einer "klassischen" Menschenstadt unter einigermaßen freiem Himmel ausgegangen, wie wir sie ja kennen. Das ganze Szenario ändert sich vermutlich schlagartig, wenn wir statt dessen Städte bestimmter anderer Völker postulieren -- insbesondere so was wie eine weitgehend oder komplett unterirdische Zwergenansiedlung, gegen die ein Drache dann gar keinen großen Flugvorteil mehr hat. >;D
Ainor:
--- Zitat von: gunware am 8.04.2026 | 16:34 ---Ich dachte, es ging um diese Vorgabe:Wie kann der Drache ein Brandbombenangriff in D&D5 simulieren?
--- Ende Zitat ---
Die Gebäude geben Deckung. Wenn der Drache die Verteidiger aus den Gebäuden oder sogar aus der Stadt zwingen kann hat er einen enormen Vorteil. Besonders wenn die Rauchentwicklung den Verteidigern auch noch die Sicht nimmt.
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