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Drache vs Stadt

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Lichtschwerttänzer:
2o Prozent sind ne ordentliche Hausnummer aber die englischen Langbogenschützen waren nichts besonderes und sind massiv überschätzt und die Bauern mit Mistgabeln sind ein albernes Märchen

Bürger der Gemeinschaft wehfähig, jeder Haushalt hat einen zu stellen und beim Kampf um Dorf und Stadt sind das alle die beitragen können ob in Waffen oder ohne Löschdienst z.B.

Feuersänger:
100 Schützen sind halt ungefähr eine Kompanie / Fähnlein.
Und ich stimme zu, in einer Welt in der mit Monsterangriffen zu rechnen ist, dürfte es vermutlich auf Dauer nicht tragbar sein, die Bauerndörfer wehrlos zu halten. Insbesondere wenn es tatsächlich erschwingliche Waffen gibt, mit denen ein Milizionär gute Wirkung gegen die erwarteten Gegner erzielen kann.

(Im realen Mittelalter gab es ja das Fehdewesen, da haben verfeindete Herren durchaus die Dörfer ihrer Rivalen schikaniert, aber in erster Linie mit dem Ziel das Vieh wegzutreiben, und eher nicht um die Bauern zu ermorden. Außerdem folgte das auch gewissen Regularien wie Ankündigung einer Fehde 3 Tage im voraus usw, alles Feinheiten an die sich Eulenbären und Oger wohl eher weniger halten würden.)

In Städten gab es (ab dem SpäMi) sowieso Wehrpflicht für alle freien Bürger je nach Einkommensklasse, mit regelmäßigen Wehrübungen.  Also auch da kein Grund, warum das in Fantasystädten nicht der Fall sein sollte.

Und klar, es kann natürlich in einer D&D-Welt auch hie und da höherstufige NSC in den Ortschaften geben; Veteranen, Abenteurer im Ruhestand, oder auch aktive Berufskrieger. Die kommen da alle noch obendrauf. Aber wie diese Rechenspiele zeigen, bilden nach 5E-Regeln bereits halbwegs ausgebildete Commoner einen sehr soliden Grundstock, der mit vielem fertig wird bevor man die Oberchecker überhaupt mit einkalkulieren muss.

Das war ja eben von Anfang an mein Gripe mit der 5E, dass dort schon die schwächsten NSC so effektiv sind, dass man dort kaum noch Bedarf an Helden hat. Drachen sind da ja nur eine mögliche Bedrohung, und werden bei solchen Betrachtungen gern hergenommen weil sie a) ikonisch sind und b) als sehr mächtig wahrgenommen werden; also nach dem Motto, wer mit einem Drachen fertig wird, packt auch alles Andere.
Alltäglichere Bedrohungen für so ein Fantasy-Dorf wären vermutlich eher sowas wie Oger, Trolle, Eulenbären, lauter so Geschmeiss halt, aber umso leichter dürfte eine Miliz dann mit denen fertig werden.

Quaint:
Naja, gab auch Bereiche und Zeiten im Europäischen Mittelalter, da hattest du als "Freier" mal zumindest grundlegende Bewaffnung und Ausrüstung zu haben und in Ordnung zu halten. Und warst mitunter auch Wehrfolgepflichtig, also dein Fürst konnte verlangen, dass du mitkommst, wenn er in den Krieg zieht. Sowas kann ich mir, gerade in den etwas wilderen Gegenden so mancher DnD Settings, auch vorstellen. Wenn man die Leute von Heim und Herd wegholt muss man natürlich gucken, wie man sie unterhält und zumindest die grundlegende Wirtschaft am laufen hält. Zumal DnD Settings häufig deutlich gleichberechtiger sind und daher auch Frauen fürs Militär in Frage kommen.
Aber wenn es darum geht, Heim und Herd zu verteidigen, dann kannst du natürlich aus dem Vollen schöpfen bei so einer Konstellation.
Wobei ich bei so Milizen dann auch eher auf simple weapon proficiency plädieren würde respektive wahrscheinlich einen ned so arg dollen Statblock (CR 1/8?)

Aber spezifische Drachenabwehr dürfte eher selten sein. Das man in irgend einer Form Fernwaffen dabei hat aber nicht. Und potentielle Bedrohungen gibt es ja in vielen DnD Settings oft. Banditen, dann hat die Magie schluckauf und Untote stehen auf, dann haben sich irgendwo Riesenratten oder Goblins eingenistet, die Orks kommen vorbei etc. pp.

Das macht aber Abenteurer auch nicht unnötig. Denn diese CR 1/8 "freien Wehrbürger" sterben halt schonmal, auch gegen gar ned so große Bedrohungen. Und sagen wir mal so ein Wehrbürger zahlt 10 Gold Steuern im Monat solang er arbeitet und kann 30 Jahre arbeiten (beides IMHO nicht sehr hochgegriffen bei DnD 5e Wirtschaft) dann ist ein Verlust etwa 1200 Gold wert pro Verlust und noch ausstehendem Arbeitsjahrzehnt. Allein an Verlust für den Herrscher. Die Volkswirtschaft freut sich aber auch nicht. Wenn man das dann aufrechnet, ist es recht lohnend, woimmer möglich solche Bedrohungen an Abenteuerergruppen auszulagern und denen dann halt Belohnung in Aussicht zu stellen. Oftmals schaffen die es ja mit vergleichsweise geringen Verlusten und wenn die verkacken, muss man ja auch nix zahlen, oftmals sind die nichtmal eigene Untertanen.
Umgekehrt stelle ich mir vor, dass es halt nicht immer und überall reichlich Abenteurer gibt und für Kriege brauch man halt auch die Masse. Also ist auch der Wehrbürger nicht unnötig weil es Abenteurer gibt.

bobibob bobsen:
Wie sieht es denn mit einem Blauen Drachen aus. Der sich der Kleinstadt durch die Erde nähert. Dann in irgendeinem Haus auftaucht die Bewohner vertilgt (so Drachen denn überhaupt Dorfbewohner verspeisen)  und zum nächsten Haus weiterzieht. Wenn er entdeckt wird verdrückt er sich und kommt einige Tage später zurück.
Bogenschützen auf dem Dach nützen einem da wenig. Beobachtungsposten sinnlos.

unicum:
Ich hab gerade auch Game of Thrones vor dem Auge wo mit Ballisten mal ein Drachen runtergeholt wurde. Wobei ich nicht weis wie flink solche Waffen wirklich auszurichten sind.

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