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Drache vs Stadt

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nobody@home:
In einer Welt, in der es Drachen und anderes Kroppzeuch gibt und sich die einschlägigen Zweibeiner trotzdem so weit ausgebreitet haben, daß sie zur quasi-dominanten Lebensform geworden sind...rechne ich in der Tat eher selten damit, daß ein einzelner Drache in Anbetracht dieser Sachlage trotzdem noch spontan eine ganze Siedlung angreift, gerade, wenn er D&D-mäßig auch noch intelligent ist (was ja nicht für alle Drachen überall gleichermaßen gilt). Dann weiß er nämlich schon, daß seine Chancen gegen eine hinreichend große aufgebrachte und Menschenmenge unter Waffen nicht gut stehen, und wird sich entsprechend bei dem Gedanken, im offenen Kampf "fair" gegen die anzutreten, nur mit der Klaue ans Horn tippen.

Statt dessen wird er sich, wenn er denn wirklich mal gegen ein ganzes Dorf/eine Kleinstadt steht und einfach nur Verhandlungen um Genugtuung nichts gebracht haben, auf die Taktiken verlegen, die Unterlegene schon immer gerne mal benutzt haben: Terror und Guerillakrieg. Mit kleineren Gruppen nimmt er's ja sehr wohl noch im Alleingang auf (wenn er es nicht gerade mit erfahrenen Abenteurern zu tun bekommt), die für ihn gefährlichen großen Formationen können nicht überall zugleich sein, und er hat generell den Mobilitätsvorteil, so daß sich die Menschen (oder so) mehr vor ihm in Acht nehmen müssen als umgekehrt...

...das ist natürlich dann wieder ein recht anderes Szenario als das eingangs postulierte, klar. Es paßt aber ironischerweise gleich wieder besser zum "klassischen" Drachen, der zwar recht frei sein Unwesen treiben, Ortschaften schikanieren, und vielleicht Tribut fordern mag, aber dann doch wieder eher keinen direkten Vernichtungskrieg gegen die Leute in "seiner" Gegend führt.

Maarzan:

--- Zitat von: nobody@home am  9.04.2026 | 16:04 ---In einer Welt, in der es Drachen und anderes Kroppzeuch gibt und sich die einschlägigen Zweibeiner trotzdem so weit ausgebreitet haben, daß sie zur quasi-dominanten Lebensform geworden sind...rechne ich in der Tat eher selten damit, daß ein einzelner Drache in Anbetracht dieser Sachlage trotzdem noch spontan eine ganze Siedlung angreift, gerade, wenn er D&D-mäßig auch noch intelligent ist (was ja nicht für alle Drachen überall gleichermaßen gilt). Dann weiß er nämlich schon, daß seine Chancen gegen eine hinreichend große aufgebrachte und Menschenmenge unter Waffen nicht gut stehen, und wird sich entsprechend bei dem Gedanken, im offenen Kampf "fair" gegen die anzutreten, nur mit der Klaue ans Horn tippen.

Statt dessen wird er sich, wenn er denn wirklich mal gegen ein ganzes Dorf/eine Kleinstadt steht und einfach nur Verhandlungen um Genugtuung nichts gebracht haben, auf die Taktiken verlegen, die Unterlegene schon immer gerne mal benutzt haben: Terror und Guerillakrieg. Mit kleineren Gruppen nimmt er's ja sehr wohl noch im Alleingang auf (wenn er es nicht gerade mit erfahrenen Abenteurern zu tun bekommt), die für ihn gefährlichen großen Formationen können nicht überall zugleich sein, und er hat generell den Mobilitätsvorteil, so daß sich die Menschen (oder so) mehr vor ihm in Acht nehmen müssen als umgekehrt...

...das ist natürlich dann wieder ein recht anderes Szenario als das eingangs postulierte, klar. Es paßt aber ironischerweise gleich wieder besser zum "klassischen" Drachen, der zwar recht frei sein Unwesen treiben, Ortschaften schikanieren, und vielleicht Tribut fordern mag, aber dann doch wieder eher keinen direkten Vernichtungskrieg gegen die Leute in "seiner" Gegend führt.

--- Ende Zitat ---

Als intelligentes Wesen sollte es ihm vor allem klar sein, daß es verdammt nützlich ist Verbündete oder auch Bedienstete zu haben.

Kurna:
Genau genommen muss man bei der Frage ja auch immer die Gesamtumstände betrachten. Also zum Beispiel, welche Probleme sind wie wahrscheinlich?
Es ist ja nicht so, dass die abwehrende Stadt in Wirklichkeit immer optimal aufgestellt wäre, weil sie eher auf andere Situationen eingestellt ist. Oder etwas salopp ausgedrückt, wovor hat der Landesfürst mehr Angst? Dass ihm vielleicht mal ein Drache eine Stadt abfackelt oder dass er da eine ständig bewaffnete Bürgerwehr in seinem Land hat?  >;D

nobody@home:

--- Zitat von: Kurna am  9.04.2026 | 16:21 ---Genau genommen muss man bei der Frage ja auch immer die Gesamtumstände betrachten. Also zum Beispiel, welche Probleme sind wie wahrscheinlich?
Es ist ja nicht so, dass die abwehrende Stadt in Wirklichkeit immer optimal aufgestellt wäre, weil sie eher auf andere Situationen eingestellt ist. Oder etwas salopp ausgedrückt, wovor hat der Landesfürst mehr Angst? Dass ihm vielleicht mal ein Drache eine Stadt abfackelt oder dass er da eine ständig bewaffnete Bürgerwehr in seinem Land hat?  >;D

--- Ende Zitat ---

Wie gesagt: D&D-Welt. Da muß der Fürscht sich eben nicht nur um seine adligen Kollegen und eventuell rebellische Bürger Sorgen machen, sondern auch gleich noch um alle möglichen Arten von Monstern in seinem Reich und der Nachbarschaft...von denen nebenbei selbst "böse" Drachen womöglich noch zu denen gehören, mit denen man am ehesten friedlich klarkommen kann. Immerhin sind die intelligent und können recht alt werden, haben also vermutlich ihrerseits Interesse an längerfristig geregelten Verhältnissen -- das kann man von beispielsweise den Ogern in den Wäldern oder den Sahuagin, mit denen sich die Fischer und Handelsfahrer an der Küste regelmäßig abplagen müssen, wahrscheinlich schon wesentlich weniger behaupten.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Kurna am  9.04.2026 | 16:21 --- wovor hat der Landesfürst mehr Angst?

--- Ende Zitat ---
Das interessiert jetzt wayne, ausser den Paladin der ihn wegen Rechtsbruch hinrichtet

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