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Zukunft der Rollenspielentwicklung unter KI
Aedin Madasohn:
Ich meinte, dass man es nicht nötig hat sich von einer KI eine ganzes Sourcebook erstellen zu lassen, damit man sich mal cool als Autor vorkommt - naja, wahrscheinlich ist das ja genau der ausschlaggebende Punkt.
:think:
ging es den Postern nicht darum, dass sie die Fleißarbeit "was ist den schon wie gesetzt" "ist das jetzt ein Änderung von etwas drei Seiten vorher" und ähnliche Sand-im-Getribe-Zeitfresserarbeiten zu automatisieren?
:think:
im Angesicht von lauter bezahlten Autoren, die sich cool vorkamen/vorkommen, ihre MarySue-Peets allmächtig&unantastbar in ein Setting zu droppen (Nahema, die Dracheninflation in SR...)
erscheint mir das mit dem AutomatisiertemLektorat KI"Konsisty" mehr wertvoll als schröcklichst ;)
ist natürlich hart für die Verlage, wenn sich die benchmark für die Vermeidung Settingwidersprüchen durch so etwas aus dem Hobbyistenbereich kommendes nach oben verschiebt.
KhornedBeef:
Ich vermute, eine Lizenz kann auch ausschließen, dass man seine PDFs auf ausländische Server hochlädt, selbst wenn sie versprechen, nichts damit zu machen. Der Einwand mit dem Betriebssystem ist formal richtig, da gibt es aber keine nachgewiesene Aneignung von anderer Leute Material. Oder?
Konnte ja sonst auch sein, dass die E-Felder von deinem RAM für irgendwen klar lesbar sind, dann dürftest du ja nie ein PDF ansehen.
Und die Auskunft vom Modell selbst ist natürlich nicht als glaubwürdig anzusehen, nicht bei dem Thema
Rein vom Workflow finde ich das genau richtig in Moment, also eine Basis, auf der das Modell fabulieren kann. Man kann dann ja in den entsprechenden Skill auch einfügen, dass er es jede Entwicklung anhand der primären Beschreibung factcheckt und korrigiert. Wenn ich Claude als Maßstab nehme, dürfte man dann sehr wenig Widersprüche bekommen
sma:
--- Zitat von: KhornedBeef am 17.05.2026 | 13:55 ---Ich vermute, eine Lizenz kann auch ausschließen, dass man seine PDFs auf ausländische Server hochlädt, selbst wenn sie versprechen, nichts damit zu machen.
--- Ende Zitat ---
Bei Privatleuten? Ich vermute ganz stark nicht. Im B2B-Kontext kannst du alles vertraglich regeln, was nicht sittenwidrig ist, also z.B. dass du immer Rick Astley trällern musst, wenn du das PDF anschaust, aber bei Privatkunden gilt, dass eine AGB nur das enthalten kann, was letztlich ein Richter für erwartbar hält. Und kein Nutzer kann erkennen, ob der Server nun ausländisch ist oder nicht.
--- Zitat ---Der Einwand mit dem Betriebssystem ist formal richtig, da gibt es aber keine nachgewiesene Aneignung von anderer Leute Material. Oder?
--- Ende Zitat ---
Gibt es bei OpenAI und Co auch nicht… sie sichern vertraglich zu, die Daten nicht (über den technisch notwendigen Aspekt hinaus, die Fragen daran zu bearbeiten, also eine RAG-DB aufzubauen zu cachen, würde ich mal raten) zu verarbeiten.
Ich weiß nicht, wie das bei Microsoft läuft, aber macOS indiziert meine gesamte Festplatte und es wäre ein leichtes für die, "interessante" Dokumente zu kopieren - erst recht, weil man aus Bequemlichkeit und zur Datensicherung auch noch alle persönlichen Dokumente in der iCloud speichert. Oder nutzt jemand Dropbox? Gleiches Thema. Chrome könnte auch jedes PDF, das angezeigt wird, z.B. für einen Virenscan, zu Google hochladen. In allen Fällen ist es daher also Vertrauen (dass dies nur passiert, wenn der NSA dich auf dem Kieker hat).
Raven Nash:
--- Zitat von: KhornedBeef am 17.05.2026 | 13:55 ---Und die Auskunft vom Modell selbst ist natürlich nicht als glaubwürdig anzusehen, nicht bei dem Thema
--- Ende Zitat ---
Genauso glaubwürdig wie die von einem Anwalt, der für Konzern X arbeitet. Leute, ihr könnt euch winden wie ihr wollt - entweder, ihr ergeht euch in Paranoia, oder ihr nehmt die Aussagen so wie sie sind. Der Wahrheitsgehalt lässt sich für den Kunden in keinem Fall feststellen.
Rein rechtlich sind das Vertragsklauseln, die ich als Kunde als gegeben annehmen kann. Sollte also irgendwann jemand der Meinung sein, meine hochgeladenen PDFs wären schuld daran, dass irgendwas "öffentlich" gemacht wurde kann ich darauf pochen. Mehr brauch ich nicht.
Übrigens durchforstet GPT auch solche Seiten wie scribd.com. Ich hab ihn heute mal gefragt, wie er Death in Freeport auf meine Stadt umlegen würde, ohne das PDF hochzuladen. Tjo, hat er gut gemacht - scheint also bereits viel Material verfügbar zu sein, auch ohne LLM.
EDIT: Von wegen "da hat man noch nichts von gehört" bei Betriebssystemen. Einmal nach WIN 11 Telemetriedaten googeln. ;)
Raven Nash:
Ich hab jetzt ChatGPT als meinen Programmiersklaven eingesetzt. Hat mir einen browserbasierten NPC-Generator für Dragonbane gebaut, und einen für Zauberkarten. Extrem cool, muss ich sagen. Das nimmt mir u.a. die Aufgabe ab, die ganzen BoM-Zauber händisch in meine Karten-Vorlage zu kopieren.
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