KI bei Übersetzungen wird der Normalfall werden und die Ergebnisse – IMHO natürlich – übertreffen die von Fan-Übersetzern. Für mich zählt hier Zugänglichkeit mehr als sprachliche Qualität.
Sehe ich (wie im abgetrennten Beitrag ausgeführt), anders. Fanübersetzungen mögen einfacher gestrickt sein, aber sie sind KI-Übersetzungen trotzdem um Längen überlegen, wenn es um die didaktische Vermittlung von Inhalten geht.
KI-Übersetzungen (und generell LLM-Texte), sind einfach anstrengend zu lesen, nichts womit ich meine Freizeit verbringen will. Fan-Übersetzungen mögen manchmal Fehler enthalten (auch wenn sich viele Fans sehr große Mühe geben), aber sie enthalten keine groben Schnitzer, welche jedem menschlichen Leser auf Anhieb auffallen (welche aber selbst die ausgefeilteste KI von Zeit zu Zeit noch produziert) und sie orientieren sich stärker an der Struktur der Zielsprache, statt rumzuschwurbeln und zu versuchen die Grammatik des Originals im Deutschen nachzubauen (was die KI-Übersetzungen immer noch unlesbar für mich macht).
Im Zweifel würde ich immer noch auf eine professionelle Übersetzung warten - egal ob diese komplett neu erstellt wurde, oder lediglich eine Korrektur einer Fan- oder KI-Übersetzung darstellt - auch wenn ich darauf länger warten muss (mein Lesestapel ist ohnehin schon so groß, dass ich es nicht wirklich eilig habe, ein bestimmtes Buch zu lesen - da warte ich lieber, bis es in ordentlicher Form vorliegt). Aber wenn ich mich zwischen "Fast Food" (Fanübersetzung) und "Fast Food aus dem Mülleimer" (KI-Übersetzung) entscheiden müsste, dann wüsste ich, was ich wähle.
Was Abenteuer angeht (bezogen auf den anderen Beitrag von unicum, der trotz Rollenspielbezug abgetrennt wurde), so denke ich dass KI da initiale Ideen liefern kann, aber Probleme hat den Überblick über die Elemente (Orte, Personen, Handlungsfäden, etc.) zu behalten, speziell wie diese ineinander greifen und wofür die gedacht sind.