Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

[Brainstorming] Wir diskutieren über ein System für soziale Konflikte

<< < (5/6) > >>

Maarzan:
Soll es da wirklich so gar keinen Zusammenhang mit der Spielwelt geben?

So wie sich mir das darstellt,  könnten die Bezeichnungen für Bluffen, Argumente, Provozieren, Bully auch Blau, Gelb, Rot  und Grün heißen, hätte genau dieselben Auswirkungen.

Aber nehmen wir doch das Schwertbeispiel.
Was ist das für eine Situation?
Wer sind Lyra und Aldric und welche Beziehung haben sie zueinander?
Wer hat das Schwert aktuell?
Wie hat derjenige es bekommen und wie ist das rechtlich zu betrachten?
Welche anderen Personen sind am Ort des Geschehens udn welche Beziehungen haben sie zu Lyra und Aldric?
Gibt es Zeitdruck oder weitere Gefahren?


Zed:
Ich schlage vor, vorzugehen wie bei der Kristallbildung: Erst den Kern setzen und dann nach und nach anflanschen, was man möchte.

Ich habe keinen guten Begriff für Deinen Ansatz, Maarzan. „Alles Denkbare ausbreiten und dann zu einer Collage zusammenstellen“!? Ich finde das potenziell überwältigend und schwer beherrschbar.

Luxferre sollte ansagen, wie er vorgehen möchte.

Luxferre:
Luxferre möchte gern noch etwas mehr sammeln und dann den nächsten Schritt einleiten.  :d


Bestenfalls machen wir später einen weiteren Thread auf, in dem wir unterschiedliche Mechaniken sammeln.

Maarzan:

--- Zitat von: Zed am 30.04.2026 | 18:33 ---Ich schlage vor, vorzugehen wie bei der Kristallbildung: Erst den Kern setzen und dann nach und nach anflanschen, was man möchte.

Ich habe keinen guten Begriff für Deinen Ansatz, Maarzan. „Alles Denkbare ausbreiten und dann zu einer Collage zusammenstellen“!? Ich finde das potenziell überwältigend und schwer beherrschbar.

--- Ende Zitat ---

Ich würde sagen daß ist wie bei der Kristallbildung, schließlich ist das erst einmal nur eine Situation, quasi "zum Starten".

Und der Ansatz wäre: {Analyse, Modellbildung, Testen, Erweitern} repeat.

Ansonsten:
Für die Betrachtung der Moralischen Werte könnte man dann auf die Pendragon-Persönlicihkeitsdualmerkmale zurückgreifen:
arbeitsam-faul, bescheiden-stolz ... .

pharyon:
Ein Vorteil eines (funktionierenden) Soziale Interaktionen-Systems ist ja, dass auch weniger sozial gewandte Spielys sozial gewandte Charaktere spielen können.

Von der Analyse hergehend steuere ich mal die Frage bei, die oben schon mal angeklungen ist - welche Interaktionen sollen denn verregelt werden, welche nicht? Aus der Psychologie kennend gäbe es da einige Modelle. Da ich aber davon ausgehe (oder es steht sogar explizit irgendwo  ;D ), dass die Regeln nicht sehr komplex werden sollen, würde ich ein einfaches Raster annehmen.

In Kürze: Was wollen wir Menschen in einer sozialen Interaktion bezwecken - ich reduziere das mal auf vier große Bereiche: Handlungen auslösen (z.B. etwas tun, etwas lassen, Informationen preisgeben), Überzeugungen verändern (z.B. verhandeln, feilschen, drohen), Beziehungen verändern (z.B. anfreunden, flirten, Vertrauen aufbauen) und Gefühle verändern (z.B. jemanden ängstigen, beschämen, provozieren, beruhigen). Dabei können die letzten drei Optionen dazu genutzt werden, bessere Chancen für die erste Option zu erlangen.

Dann kann man natürlich in einer Situation seine Überzeugung ändern, die Fassung verlieren oder aber auch das Ansehen in einer Gruppe mehren oder mindern.

Das wären Aspekte, die ich in einem System für soziale Interaktionen, berücksichtigen würde (und für mein Eigenwerk auch umsetze). Wertevorstellungen, wie von Maarzan angesprochen, können hier z.B. als definierte Überzeugungen berücksichtigt werden. Auch die anderen aufgeworfenen Fragen wären Modifikatoren, die man einfließen lassen kann - je nach Granularität einige bis alle.

Soviel erst einmal von mir. Freue mich auf den weiteren Austausch.  :)

p^^

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln