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Bad-Ass Fantasy Rollenspiel - welches?

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Feuersänger:
D&D 3.5 oder PF1.

Man muss sich halt ein bisschen mit dem System auskennen. Dann kann man aber wirklich (anders als zB in PF2) Charaktere bauen, die weit über ihrer Gewichtsklasse boxen. Denn - das ist vllt meine persönliche Einstellung - ich fühle mich halt nicht besonders Badass, wenn meine Figur genau das tut, was von ihr erwartet wird.

Ainor:
Tja, die Antwort hängt stark davon ab was das Bad-Ass Gefühl ausmacht. Wenn es einfach nur um Macht geht ist man mit DnD & Co vermutlich gut versorgt solange die Stufe hoch genueg ist und Gegner nicht zu gross werden.

Bei Mechanik die das Gefühl unterstützt, also Dinge wie Clease oder sonstige anti-Minion Sachen, oder z.B. Berserker die nackt kämpfen etc. bin ich mir nicht so sicher. Die tauchen in D&D immer wieder auf, aber nicht wirklich konsistent.

Ansonsten gibt es Systeme die einfach vom Stil her ein Bad-Ass Gefühl vermitteln. Warhammer schafft das meist besser als D&D, das immer etwas technokratisch daherkommt. We in dieser Disziplin gewinnt weiss ich nicht, aber
Barbarians of Lemuria sieht in der Richtiung recht gut aus.


--- Zitat von: Feuersänger am  3.06.2026 | 01:26 ---Denn - das ist vllt meine persönliche Einstellung - ich fühle mich halt nicht besonders Badass, wenn meine Figur genau das tut, was von ihr erwartet wird.

--- Ende Zitat ---

Aber bedeutet das nicht eher ein Bad-Ass Gefühl für Spieler anstatt SC?

Maarzan:
Ich denke da bieten so einige Spiele Potential, aber es kommt dann auch noch schwer auf den Build an (und ob man die Mööglcihkeiten desselben auch verstanden hat) . Und wie viel und wie durchgehend greatness jemand braucht um sich als Badass zu fühlen.

Wenn ich an meine letzten 3 ArcaneCodex Charaktere denke, waren da beim ersten nicht realisiertes Potential, der 2. eher meh und der dritte hatte dann richtig coole Momente - aber halt auch nicht durchgehend, da er für seine Sachen doch einiges an Vorbereitungszeit braucht.
Umgekehrt ist in Warhammer ein doch arg überpowerter Elf gar nicht so sehr aufgefallen, da er als "Tourist" und am Anfang eigentlich nur als Wildnisführer mit angeheuert sich als "Nanny" der Gruppe dann doch sonst eher im Hintergrund gehalten hat. Aber bei WH4 hilft es enorm wenn der Gegner quasi sicher keinen Vorteil ansammeln kann. 

Und viel macht es auch aus ob die Figur in ihrer Nische glänzen soll oder rundum um als Badass zu gelten und ob das aus der Tür raus schon so sein soll oder die Figur schon etwas Erfahrung haben soll. .

nobody@home:

--- Zitat von: Ainor am  3.06.2026 | 09:59 ---Aber bedeutet das nicht eher ein Bad-Ass Gefühl für Spieler anstatt SC?
--- Ende Zitat ---

Na ja, der einzige am Tisch, der sich da entsprechend fühlen kann, ist halt der Spieler -- die Figur ist nur die Projektionsfläche. :)

Es ist aber gleichzeitig sicher richtig, daß es noch mal einen Unterschied zwischen "Guckt mal, wie toll meine Figur ist!" allgemein und "Guckt mal, wie toll meine Figur ist, weil ich sie so gemacht (und im Spiel geführt) habe!" im Besonderen gibt. Feuersänger geht's dem Klang nach wohl eher um das letztere.

Holothuroid:
When du diese Taktik auf Kästchen willst und dir Draw Steel zu bodenständig ist, Beacon. Geht dann eher in die Richtung Final Fantasy, League of Legends.

Godbound, wenn du die Idee von Exalted magst und OSR-Monster als Mooks benutzen willst. Was möglicher Weise cool ist, sind die Regeln deine göttliche Macht in ein Projekt zu versenken. Wir haben das aber nicht so lange gespielt, um das einzusetzen.

Was gestern jemand sagte: Brighter Worlds. Das hätte ich jetzt intuitiv nicht so eingeschätzt, aber ja, also dein frisch erschaffener Devoted kann Wasser atmen und muss nicht schlafen, wenn du das willst. Der Priester kleiner Götter kan relativ große Effekte machen, hat Haukrinn mir demonstriert.

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