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[Jenseits der Kreise] Ein Fantasy-Rollenspiel auf 500 Seiten (frei zum Download)

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Grashoffer:
Vielen Dank fürs Teilen. :)

Schleicher:

--- Zitat von: MatthiasLöwenstein am 31.08.2026 | 11:22 ---
Was denkt ihr – funktioniert das? Funktioniert eine Kampagne, wenn man sie nur wie einen Roman liest? Und stört es beim Lesen, dass die Hauptfiguren bewusst neutral bleiben – die „Reisenden“ sind ja nur Platzhalter für die Spielenden am Tisch, keine ausgearbeiteten Romanhelden?

--- Ende Zitat ---

Leider Nein.
Funktioniert nicht für mich.
Könnte ich niemals so leiten. Unmöglich ordentlich was nachzuschlagen. Unmöglich auf große Ideen der Spieler einzugehen. Wäre genauso leicht einen Roman zu lesen und sich daraus für ein Abenteuer inspirieren zu lassen. 4 Seiten Leitfaden würden als Einleitung für echtes Abenteuerbuch funktionieren.
Könnte ich nicht als Roman so lesen. Dazu zu wenig konkrete Charakter und Handlung. Fesselt mich nicht.

tarinyon:
Es wurde auch helfen, wenn man nicht einfach mithilfe von KI möglichst viel Text produziert, nur weil man es kann. Ich habe Jetzt mal 1.1 und den Anfang von 1.2 gelesen und es ist wieder mal typisches KI deutsch, das oft keinen Sinn ergibt. Gefühlt jeder zweite Satz hat Gedankenstriche, die es nicht braucht und einige Absätze,wie zb der nach dem Maislabyrinth sind einfach Dadaismus. Einfach nochmal selbst Lesen und nicht einfach die KI machen lassen:

“Danach, während die Freunde zwischen den Stoppeln stehen und wieder zu Atem kommen, beginnt
einer von ihnen einen Satz, der mit damals anfängt. Der Satz kommt nicht weit. Niemand unterbricht ihn – er läuft von selbst ins Leere und endet in einem Lächeln, das um Nachsicht bittet. Die anderen
nicken, als wüssten sie genau, was gemeint war. Vielleicht wissen sie es. Aber es fügt sich nicht mehr in
Worte, und so lassen sie es ungesagt und kehren zum Fest zurück.“

Ich weiß,.ich schreibe das bei gefühlt jedem zweiten Projekt, aber warum haut man sowas raus ohne es Korrekturen zu lesen?

MatthiasLöwenstein:
Danke euch beiden fürs Lesen und die offenen Worte und dass ihr euch die Zeit genommen habt, reinzuschauen!
Zur Arbeitsweise: Ja, ich arbeite mit KI als Werkzeug (was ich im Thread am Anfang geschrieben habe) und verstehe den Verdruss gegenüber dem Thema. Das ändert aber nichts an den hunderten Stunden Arbeit und Mühe, die in das Buch eingeflossen sind.
Zur zitierten Stelle: Die ist dennoch genau so gemeint. Ein Satz über damals, der nicht mehr in Worte findet, weil die Erinnerung selbst verblasst. Ob das trägt oder als Manier gelesen wird, entscheidet jeder Leser für sich. Verstehe, wenn das nicht jedem gefällt. Mir schon, zumal es für mich ein Ausdruck des Großen Vergessens ist, das sich durch Jenseits der Kreise zieht.
Zum Leiten: Verstehe ich, und dein Satz mit dem Leitfaden bringt es eigentlich auf den Punkt; nur andersherum, als du ihn meinst. Wie schon Buch 1 ist auch Buch 2 bewusst eine erzählte Kampagne: erst die Geschichte, dann der Leitfaden, der sie an den Tisch bringt. Ein „echtes" Abenteuerbuch im modularen Sinn will es gar nicht sein. Wer einen Baukasten zum Nachschlagen sucht, wird hier nicht glücklich, und das ist Absicht, keine Panne. Ob ich dem Leitfaden in einer späteren Fassung mehr Nachschlage-Charakter gebe, nehme ich aber als Anregung mit.

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