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Meine große Hauptstadt ...
nobody@home:
--- Zitat von: unicum am 24.06.2026 | 13:53 ---Elfen sind da auch so eine Hausnummer. Die Waldstädte von Elfen kommen auch oft genug so ganz ohne Felder daher. Jedenfalls in keinen Erzählungen - Tolkien schweigt sich da aus. Aber der schweigt auch sonst über sowas, da haben nur die Halblinge große Gärten und alle anderen haben nichts. Gondor? Rohan? Ich erinner mich an große Flächen mit Grass aber kein Weizen,... kein Gemüse, etc... die Orks fressen wohl auch steine wie die Trolle,...
--- Ende Zitat ---
Es hat schon seine Gründe, wenn ich stereotype Elfen gerne mal als spitzohrigen Adel auf Rundum-Wohlfühl-Waldurlaub betrachte, und das ausdrücklich nicht nur bei Tolkien. ;) Im Herrn der Ringe ergibt der Mangel an Erwähnung wenigstens noch etwas Sinn -- das Auenland am Anfang der Trilogie ist nicht nur unsere Einführung in die Welt, sondern auch die einzige Gegend, in der noch Frieden herrscht, bis dann die Ringgeister auftauchen und nach 'Beutlin' suchen. Da läßt sich das hobbitsche Landidyll natürlich gut beschreiben, aber später begleiten wir dann eigentlich nur noch kleine Reisegruppen an zunehmend ausgemachte Kriegsschauplätze...
Kurna:
--- Zitat von: unicum am 24.06.2026 | 13:53 ---
[...]
die Orks fressen wohl auch steine wie die Trolle,...
--- Ende Zitat ---
Also im Film essen sie unter anderem "maggotty bread" und Orks. Und würden gerne auch Menschen essen. >;D
nobody@home:
Was die Orks angeht, so soll insbesondere Mordor wohl auch landwirtschaftlich nutzbare Gebiete beinhalten, die halt statt von fröhlichen Bauersleuten von Saurons Sklaven (wahrscheinlich sowohl Orks als auch Menschen) beackert werden. Da kommt die Handlung der Bücher nur schlicht nicht hin.
Luxferre:
Ich finde ja, dass man in den HdR-Filmen und in der GoT-Serie mit den beiden großen Städten und den jeweiligen Endschlachten sehr viel beeindruckendere Bilder hätte erschaffen können, wenn vor den Toren noch die Felder brennten und die Bauern vor den anrückenden Truppen flohen.
Mal ab davon, dass ich diese Gipskarton-Stadtmauer in GoT einfach lächerlich fand, wunderte ich mich schon ob der Darstellung ... so inmitten der Pampa ohne alles und bloß ausgetretener Fußwege ...
Ich mag es plausibel, ohne jetzt wissenschaftlichen Realismus zu brauchen.
Deshalb danke ich Skeeve für seinen Link:
--- Zitat von: Skeeve am 22.06.2026 | 09:05 ---https://en.wikipedia.org/wiki/Historical_urban_community_sizes
--- Ende Zitat ---
Weil man sich dann einfach daran orientieren kann. Sogar nach archäologischen Perioden unterteilt: cool! :headbang:
unicum:
--- Zitat von: nobody@home am 24.06.2026 | 14:08 ---Es hat schon seine Gründe, wenn ich stereotype Elfen gerne mal als spitzohrigen Adel auf Rundum-Wohlfühl-Waldurlaub betrachte, und das ausdrücklich nicht nur bei Tolkien. ;)
--- Ende Zitat ---
Ich sehe (Wald)Elfen da tatsächlich im Einklang mit der Natur lebend. Jäger und Sammler eben. Aus dem Wald kann man ganz passabel leben wenn man auch noch etwas bevorratung macht (wie die Eichhörnchen, deswegen haben Eichhörnchen auch spitze Ohren). Diese Urbanisierung der Menschen war doch erstmal sehr mühsam. Jäger und Sammler zu sein war einfacher, gut man musste ab und an reisen und brauchte mehr Fläche als ein "Bauer" aber man musste sich nicht den Rücken mit harter Feldarbeit kaputt machen.
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