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Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...
Megavolt:
Star Wars ist schon noch produktiv tätig, indem es zum Beispiel (ganz konkret: über RedletterMedia) das moderne Genre der YT-Verriss-Filme erzeugt hat. Das treibt ja stellenweise sehr schöne Blüten und ist auf seine Weise eine eigene Kunstform geworden.
Ich muss sagen, ich habe mir z.B. die Plinkett-Filme DEUTLICH häufiger und mit mehr Gewinn und Genuss angesehen als die neuen StarWars Filme selbst. Und am Ende ist es ja egal, wo Gewinn und Genuss herkommen. ~;D
Weiterhin noch eine anekdotische Anmerkung:
Ich beobachte mit einem gewissen Amüsement bei mir selbst, wie sehr ich mittlerweile raus bin. Ich musste z.B. erst googeln, wer oder was ein "Grogu" ist und dachte, "Mandalorian und Grogu" sei einfach die nächste haarsträubende und zum spektakulären Absturz verdammte Star Wars-Serie. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass das allen Ernstes ein vollwertiger Film ist. ~;D
Der neue Kram hat einfach grundsätzlich nicht mehr verfangen. Die Gründe dafür sind ja offensichtlich und sind internetweit weidlich durchzelebriert worden. Ich habe letztens das Star Wars Deckbuilding-Game gespielt (ein ziemlich gutes, flottes Spielchen!). Alle memorablen Elemente sind zu 90% aus der Ursprungstrilogie und das liegt nicht an mir und weil ich so doof bin, sondern das Spiel ist sehr bewusst so gestaltet. Das wirkt auf mich, als ob man einfach aufgegeben hat, den Konsumenten den neuen Kram in den Rachen zu stopfen. Sie wollen ihn nicht. :)
Vielleicht wäre die Frage in die Runde spannend, wer von euch wann die Segel gestrichen hat, was Star Wars angeht?
Ich persönlich war sogar nach den bizarren Prequels noch absolut bereit, Star Wars eine Chance zu geben, aber ich glaube, bereits Teil VII und die nicht zuletzt die gute Rey haben mich dann schnell und endgültig rausgeschossen. Seitdem schaue ich Star Wars nur noch durch die Finger hindurch an, erwarte das Schlimmste und werde praktisch immer bestätigt. ~;D Und irgendwie macht das ja auch Spaß, nur eben auf eine andere - sagen wir mal "makabere" - Art und Weise.
Swanosaurus:
--- Zitat von: Prisma am 26.06.2026 | 12:43 ---Es ist doch jede Menge an Krams regulär und im Extended Universe bis zum Beginn der Episode I-III herausgekommen. Bücherreihen, Comicreihen, Merch, Spiele, Videospiele usw. Einige davon haben sogar einen Legendenstatus erreicht. Mit dem Beginn der Episode I ist dass dann nochmal explodiert.
--- Ende Zitat ---
Gerade die Bücher waren für mich damals ehrlich gesagt ein rotes Tuch - ich habe das als die Art von Verwässerung empfunden, die heute viele in den Serien sehen. Mein Eindruck war: Damit ist klar, dass nie wieder SW-Filme kommen, stattdessen massenhaft mehr oder minder guter Bücher voller Fanservice und eine unüberschaubare und inkonsistente Continuity. Das fing für mich gefühlt mit Der Pakt von Bakura an ... den ersten Timothy-Zahn-Roman habe ich noch gelesen und war kein bisschen begeistert davon, den Rest habe ich mir dann gespart. Und das sollte die "offizielle" SW-Fortsetzung sein?
Ich schätze mal, das ganze damalige Expanded-Universe kann man ebenso trefflich auseinandernehmen wie alles, was heute stattfindet. Ich nicht, weil ich so wenig davon kenne. Als "richtiges" Star Wars konnte ich das jedenfalls nie akzeptieren.
Episode I-III fand ich dann auch nicht so toll, aber immerhin, Star Wars war wieder im Kino und ich musste nicht drei Dutzend Bücher gelesen haben, um durchzublicken.
tarinyon:
--- Zitat von: Megavolt am 26.06.2026 | 14:12 ---Star Wars ist schon noch produktiv tätig, indem es zum Beispiel (ganz konkret: über RedletterMedia) das moderne Genre der YT-Verriss-Filme erzeugt hat. Das treibt ja stellenweise sehr schöne Blüten und ist auf seine Weise eine eigene Kunstform geworden.
Ich muss sagen, ich habe mir z.B. die Plinkett-Filme DEUTLICH häufiger und mit mehr Gewinn und Genuss angesehen als die neuen StarWars Filme selbst. Und am Ende ist es ja egal, wo Gewinn und Genuss herkommen. ~;D
Weiterhin noch eine anekdotische Anmerkung:
Ich beobachte mit einem gewissen Amüsement bei mir selbst, wie sehr ich mittlerweile raus bin. Ich musste z.B. erst googeln, wer oder was ein "Grogu" ist und dachte, "Mandalorian und Grogu" sei einfach die nächste haarsträubende und zum spektakulären Absturz verdammte Star Wars-Serie. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass das allen Ernstes ein vollwertiger Film ist. ~;D
Der neue Kram hat einfach grundsätzlich nicht mehr verfangen. Die Gründe dafür sind ja offensichtlich und sind internetweit weidlich durchzelebriert worden. Ich habe letztlich das Star Wars Deckbuilding-Game gespielt (ein ziemlich gutes, flottes Spielchen!). Alle memorablen Elemente sind zu 90% aus der Ursprungstrilogie und das liegt nicht an mir und weil ich so doof bin, sondern das Spiel ist sehr bewusst so gestaltet. Das wirkt auf mich, als ob man einfach aufgegeben hat, den Konsumenten den neuen Kram in den Rachen zu stopfen. Sie wollen ihn nicht. :)
Vielleicht wäre die Frage in die Runde spannend, wer von euch wann die Segel gestrichen hat, was Star Wars angeht?
Ich persönlich war sogar nach den bizarren Prequels noch absolut bereit, Star Wars eine Chance zu geben, aber ich glaube, bereits Teil VII und die nicht zuletzt die gute Rey haben mich dann schnell und endgültig rausgeschossen. Seitdem schaue ich Star Wars nur noch durch die Finger hindurch an, erwarte das Schlimmste und werde praktisch immer bestätigt. ~;D Und irgendwie macht das ja auch Spaß, nur eben auf eine andere - sagen wir mal "makabere" - Art und Weise.
--- Ende Zitat ---
100 Prozent Zustimmung! Geht mir 1:1 so wie dir. Mich hat Star Wars verloren, als Luke diese ekelhafte grüne Milch von der Alienseekuh gesoffen hat und danach besoffen rumgelabert hat, dass er seinen Neffen ermorden wollte. Total krank. Da war für mich Star Wars erledigt. Einmal habe ich noch ca. 15 Minuten den Solo-Film geschaut. Da war dann so eine WW1-Flashback-Sequenz, die ich nicht verstanden habe, und dann stand der Typ, der Han Solo sein soll bei einem Rekrutierungsbüro und es wurde erklärt, warum er Solo heißt. Foolish me hatte ich bis dahin angenommen, dass Solo einfach sein corellianischer Nachname ist. Naja. Apropos Corellia. Es spricht doch schon Bände, dass man von der neuen Trilogie nicht mal die Planetennamen kennt. Butter bei die Fische: wer hier im Forum weiß auswendig, wie der Planet heißt, der irgendwann in der neuen Trilogie (ich glaube, es war in Teil 7) zerstört wird? Ich weiß es nicht. Wie heißen den die anderen Planeten, auf denen sie sich rumtreiben? Ich weiß es nicht. Bei der ersten Trilogie und sogar bei der zweiten, die echt nicht so gut war, kennt man doch jeden einzelnen Schauplatz gefühlt auswendig. Jeder einzelne Aliendepp, der da zwischen Episode 1 und 6 seine Fresse in die Kamera gehalten hat, hat nen Namen. Wir kennen doch sogar jeden Kopfgeldjäger-NSC aus dem zweiten Teil namentlich. Wie kann es sein, dass das bei den neuen Teilen ganz anders ist? Tja, die Antwort kann sich jeder selber denken...
Jiba:
--- Zitat ---100 Prozent Zustimmung! Geht mir 1:1 so wie dir.
--- Ende Zitat ---
Jeder wie ihr meint. Entgeht euch eben auch ganz gutes "Star Wars", das es zwischendurch immer noch gibt. Wenn das der Preis ist...
KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Leute, es ist eigentlich ganz simpel. Einige hier finden neues Star Wars furchtbar, einige okay, einige sind sehr zufrieden damit.
Diese drei Gruppen gibt es grob.
Egal welcher der drei Gruppen man angehört, man muss gefälligst akzeptieren, dass es auch die anderen Gruppen gibt. Und dass da - tut mir leid, da müsst ihr durch - es kein objektives Schlußurteil gibt, was "gutes" Star Wars ist und was nicht. Nein, da könnt ihr alle schreien und laut werden, sowas gibbet nicht.
Warum man es nicht entspannt akzeptieren kann, dass wir da alle verschiedene Geschmäcker haben, das ist und bleibt mir ein Rätsel.
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