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Star Wars hat 85% seines Publikums verloren...

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Megavolt:
Dass Star Wars durch ist, das hat man ja schon lange, lange im Bauchgefühl, oder?

Wir werden es überleben, ich empfinde noch nicht einmal Schadenfreude oder so etwas.

Trotzdem vielen Dank für den Link @Prisma

Raven Nash:
Ich war ja immer ein bekennender Fan des Settings, nicht der Filme. Von den Serien eher, vor allem Clone Wars und Rebels. Mandalorian war auch gut, auch wenn er manchmal geschwächelt hat. Und das war's dann aber auch schon. Der Rest hat mich maximal gelangweilt, bis ich das Disney+ Abo gekündigt hab.
Die ganze Übersättigung hat dazu geführt, dass mich SW an sich bereits nicht mehr interessiert.

Vash the stampede:
Und wo stehen die Spielzeug- und anderen Markenverkaufszahlen?  Klar, ohne Vorlagen geht's irgendwann bachab, aber bis dahin läuft's weiter.

Inquisitor_Majoris:
Das ist die moderne Entwicklung eines modernen Hollywoods für eine moderne Zielgruppe. Dass das sehr oft nicht erfolgversprechend ist, zeigen genügend Beispiele in den besagten Franchises. Das Kalkül war man nehme eine weltbekannte etablierte Marke und mixt sie mit Zutaten basierend aus den Ergebnissen von Umfragen was dem modernem Zielpublikum wichtig scheint und glaubt fest daran einen Erfolg einzufahren weil ja Zahlen, Daten und Fakten genau das suggerieren. Was man jedoch nicht bedacht hat, ist, dass vielbekannte Sprichwort "viele Köche verderben den Brei". Durch Berücksichtigung so vieler Wünsche, Vorgaben, Quoten, uvm. hat sich die DNA des Franchises dann derart geändert, dass die meisten bisherigen Fans abgesprungen sind und man auch nicht wirklich neue Fans im gleichen Ausmaß hinzugewonnen hat.

Egal was man davon halten mag, deswegen find ich den Paramount Warner Deal so spannend. Rein um zu sehen ob sie qualitativ ein besseres Ergebnis bei den Inhalten generieren können als Disney oder Netflix. Für Gunn wird es jetzt nach dem Supergirl Flop sehr eng werden. Vielleicht rebootet man ja das Snyderverse oder macht eine gravierende Kurskorrektur.

Was Disney anbelangt, am Ende wird es das Geld regeln. Hat man vor 10 Jahren in Disney investiert ist das Geld nicht mehr geworden. Kennedy hat seit ihrem Antritt keinen Mehrwert generiert, ein Wunder dass sie solange am Ruder bleiben könnte. Filoni und Favreau müssen sich erst beweisen. Ich sag mal so, wenn sie kreative Freiheit bekommen ohne irgendwelche Quotenvorgaben und Rufe von außen, dann könnte es mit der Marke Star Wars wieder bergauf gehen. Ein Mandalorian & Grogu ist deutlich zu wenig. Old Republic mit klassischer Helden Story, etwas düsterem Setting könnte ein Ansatz sein.

PzVIE:
Ganz verstehe ich euch nicht.

Ein voll ausgearbeitetes Setting, welches von Filoni permanent erweitert wird. Da kannst du von space western, detective noir, whodunnit, romance, military, bis hin zum klassischen adventure, alles abbilden. Großartige Figuren und Schauspieler, die sich voll ins Zeug legen und top Effekte.

Was gefällt euch nicht bzw. welche Serie macht das besser?

The Mandalorian, the Bad Batch, Andor, the Acolyte ... ich fand die alle wirklich gut (Acolyte haben die selbsternannten "Influencer" ja schon vor der Ausstrahlung vernichtet - ich fühlte mich eine Season lang ausgezeichnet unterhalten).

Und wegen der 85% (wenn's stimmen sollte): A New Hope war ein genrebestimmender Film - ein Werk mit dem es Lucas geschafft hat, Familien und Nerds gleichermaßen zu begeistern. Der Film ist längst schon in die Popkultur und auch Sprachgebrauch eingegangen. An den kommst du erfolgsmäßig nimmer heran. Aber 15% von A New Hope ist immer noch weitaus mehr, als die meisten anderen 08/15 Serien einspielen.

Star Wars (und auch Star Trek und Dr. Who) werden uns noch lange unterhalten. Die haben noch lange nicht "fertig".

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