Autor Thema: Wie steht ihr zu RPGs die auf Vorlagen basieren (Buch/Film/Serie, etc.)?  (Gelesen 5080 mal)

Green Goblin und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline Issi

  • Patin der Issi Nostra
  • Titan
  • *********
  • Beiträge: 13.240
  • Username: Issi
liegt auch einfach imho daran, dass die Autorin nix geschrieben hat vorher.
Du meinst, vor Harry Potter in der Harry Potter Welt?

Selbst, wenn sie das hätte, findest Du in einem Roman ja immer nur einen Bruchteil von Informationen, die es für ein Rollenspiel bräuchte.

Und das ist auch Gut so, weil die Geschichte im Vordergrund steht

Ein Roman ist eben kein Weltenband.

Beispiel: Ich möchte eine Reise planen

Wenn mir jetzt jemand z.B. von seinem Urlaub in meiner Zielregion erzählt, heißt das nicht, dass ich dadurch automatisch die gleiche Informationsdichte, wie bei einem dicken Reiseführer habe.

Und im Rollenspiel muss/ will ich ja Reisen und Aufenthalte planen. Und wenn es dafür (noch) keine Informationen gibt, möchte ich mir zumindest erschließen können, wie es dort halbwegs plausibel sein könnte.
« Letzte Änderung: Gestern um 12:49 von Issi »

Offline AndreJarosch

  • Legend
  • *******
  • Mythras/RuneQuest/BRP/W100-Fanatiker
  • Beiträge: 4.076
  • Username: AndreJarosch
Selbst, wenn sie das hätte, findest Du in einem Roman ja immer nur einen Bruchteil von Informationen, die es für ein Rollenspiel bräuchte.

Werner-Kurt Giesa (besser bekannt unter dem Pseudonym Robert Lamont, der Hauptautor von "Professor Zamorra" von 1979 bis 1999, von ca. Band 130 bis ca. 660) wurde einmal gefragt ob er nicht auch ein Rollenspiel oder zumindest ein Rollenspielabenteuer schreiben wollte.

Er antworte (sinngemäß): Nein, auf keinen Fall, das wäre ihm viel zu anstrengend. Wenn Professor Zamorra in einem Roman irgendwo eindringt und an den Wachen vorbeischleicht, dann bräuchte er nur zu schreiben "Die Wachen hörten ihn nicht.", während er in einem Rollenspielabenteuer regeltechnisch begründen müsste warum ihn die Wachen nicht hören, und er zusätzlich einen alternativen Handlungsstrang mit berücksichtigt müsste fall der Professor seinen Schleichversuch patzt, oder die Wache einen Krit würfelt.


Offline Holothuroid

  • Richtiges Mädchen!
  • Titan
  • *********
  • Proactive Scavenger
  • Beiträge: 19.988
  • Username: 1of3
    • Sea Cucumbers and RPGs
Selbst, wenn sie das hätte, findest Du in einem Roman ja immer nur einen Bruchteil von Informationen, die es für ein Rollenspiel bräuchte.

Ich würde behaupten, der Roman hat wenn überhaupt zu viel Information. Der Dunkle Lord hat gewonnen? Nicht übel. Eine Diebestruppe macht sich daran ihn zu ermorden? Fuego. Wie Kelsiers Leute das reißen, steht in Mistborn 1: The Final Empire. ... ... ...

Überleg noch mal genau, was du sagst: Rollenspiel braucht gar nichts. Außer einer einzigen Szene und Figuren darin. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Ist dann vielleicht ein kurzes Spiel, aber alles andere wird zu einem True-Scotsman-Argument.

Werner-Kurt Giesa (besser bekannt unter dem Pseudonym Robert Lamont, der Hauptautor von "Professor Zamorra" von 1979 bis 1999, von ca. Band 130 bis ca. 660) wurde einmal gefragt ob er nicht auch ein Rollenspiel oder zumindest ein Rollenspielabenteuer schreiben wollte.

Er antworte (sinngemäß): Nein, auf keinen Fall, das wäre ihm viel zu anstrengend. Wenn Professor Zamorra in einem Roman irgendwo eindringt und an den Wachen vorbeischleicht, dann bräuchte er nur zu schreiben "Die Wachen hörten ihn nicht.", während er in einem Rollenspielabenteuer regeltechnisch begründen müsste warum ihn die Wachen nicht hören, und er zusätzlich einen alternativen Handlungsstrang mit berücksichtigt müsste fall der Professor seinen Schleichversuch patzt, oder die Wache einen Krit würfelt.

Interessant. Ich würde ja sagen, ein Roman zu schreiben ist mir viel zu anstrengend. Ich muss mir vorab überlegen, dass da Wachen sind. Und wie die PoV-Figur daran vorbeikommen. Und dass die PoV-Figur das überhaupt will. Und wer die PoV-Figur überhaupt ist.

Völig richtig ist: Eine Geschichte Schreiben ist etwas anderes als Pen&Paper-Rollenspiel Designen ist etwas anderes als Weltenbau Treiben. Da geht man anders heran. Und wir können weitermachen mit LARP, Brettspielen, Conlangs und diversen weiteren kreativen Kunstformen.
Let's Go To Magic School - Wenn man einen Zauberschulroman liest (und davon gibt's viele), lernt man mit den Charakteren über die Welt und die Magie. In diesem PbtA-Spiel, spielt ihr um herauszufinden, wie es mit Welt und Magie steht.

Offline nobody@home

  • Steht auf der Nerd-Liste
  • Titan
  • *********
  • Beiträge: 15.783
  • Username: nobody@home
Werner-Kurt Giesa (besser bekannt unter dem Pseudonym Robert Lamont, der Hauptautor von "Professor Zamorra" von 1979 bis 1999, von ca. Band 130 bis ca. 660) wurde einmal gefragt ob er nicht auch ein Rollenspiel oder zumindest ein Rollenspielabenteuer schreiben wollte.

Er antworte (sinngemäß): Nein, auf keinen Fall, das wäre ihm viel zu anstrengend. Wenn Professor Zamorra in einem Roman irgendwo eindringt und an den Wachen vorbeischleicht, dann bräuchte er nur zu schreiben "Die Wachen hörten ihn nicht.", während er in einem Rollenspielabenteuer regeltechnisch begründen müsste warum ihn die Wachen nicht hören, und er zusätzlich einen alternativen Handlungsstrang mit berücksichtigt müsste fall der Professor seinen Schleichversuch patzt, oder die Wache einen Krit würfelt.

Und da hatte er ja nicht ganz unrecht -- einfach schon "nur" die Alleinregie über die Handlung zu haben, statt sich ständig von störenden Spielern, Würfeln, und Regeln reinreden lassen zu müssen, erleichtert die Arbeit in vielerlei Hinsicht doch ungemein. :D

Offline Tudor the Traveller

  • Karnevals-Autist
  • Legend
  • *******
  • (he / him)
  • Beiträge: 6.084
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Tudor the Traveller
Ich finde der Vergleich RPG und Roman fällt in die Kategorie Äpfel und Birnen. Oder Äpfel und Steine. Das eine ist ein Gesellschaftsspiel, das andere nicht im Geringsten. Daher sind Vergleiche imo recht sinnlos.
NOT EVIL - JUST GENIUS

This town isn’t big enough for two supervillains!
Oh, you’re a villain all right, just not a super one!
Yeah? What’s the difference?
PRESENTATION!

Offline Issi

  • Patin der Issi Nostra
  • Titan
  • *********
  • Beiträge: 13.240
  • Username: Issi
Ich würde behaupten, der Roman hat wenn überhaupt zu viel Information. Der Dunkle Lord hat gewonnen? Nicht übel. Eine Diebestruppe macht sich daran ihn zu ermorden? Fuego. Wie Kelsiers Leute das reißen, steht in Mistborn 1: The Final Empire. ... ... ...

Überleg noch mal genau, was du sagst: Rollenspiel braucht gar nichts. Außer einer einzigen Szene und Figuren darin. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Ist dann vielleicht ein kurzes Spiel, aber alles andere wird zu einem True-Scotsman-Argument.

Naja, du kannst eine Szene auch in den Luftleeren Raum stellen. Wie zum Beispiel beim Improtheater oder beim freien Kinderspiel
(Wo sich die Akteure befinden, egal. Alles wird im Moment selbst von den Akteuren kreiert, bzw. in ihrer Fantasie)
Dafür bräuchte man dann allerdings keine Welt, kein Regelwerk, keine Würfel.









Offline nobody@home

  • Steht auf der Nerd-Liste
  • Titan
  • *********
  • Beiträge: 15.783
  • Username: nobody@home
Ich finde der Vergleich RPG und Roman fällt in die Kategorie Äpfel und Birnen. Oder Äpfel und Steine. Das eine ist ein Gesellschaftsspiel, das andere nicht im Geringsten. Daher sind Vergleiche imo recht sinnlos.

Beides fällt immer noch in die Kategorie Unterhaltung, genauer sogar noch unter "Geschichten erzählen". Insofern gibt's da schon noch Gemeinsamkeiten, vor allem, weil praktisch sämtliche Inspirationen fürs Rollenspiel ja überhaupt nur wieder aus anderen Erzählmedien kommen und auch die Qualität (so vorhanden) der Spielhandlung wenigstens ein Stück weit an deren Kriterien gemessen wird.

Offensichtlich sind die Medienformate an sich dabei immer noch recht unterschiedlich, ähnlich, wie ein Roman ja auch kein Film ist und beide mit recht unterschiedlichen Stilmitteln arbeiten können und müssen. Aber den Vergleichen gleich komplette Sinnlosigkeit zu unterstellen, schüttet mMn bloß das Kind mit dem Bade aus.

Offline Sard

  • Adventurer
  • ****
  • Beiträge: 892
  • Username: Sard
Ein Roman ist eben kein Weltenband.

 :korvin: DAS ist es.
Weder ein Roman, noch ein Film und nicht mal eine Serie mit fast einem Dutzend Staffeln ist ein Weltenband, oder ein vollständiges Setting.

Sorry, wer mir dann HIER (im Tanelorn-Forum, wo sich diejenigen einfinden, die sich "teilweise fast ein Leben lang" mit fantastischen Geschichten befassen) erzählt, dass neben der Story des Buches, der Trilogie, des Filmes, der Serie "nichts relevantes zu tun sei" ...  :o da fehlen mir wirklich fast die Worte und Erklärungen.  :'(
Ehrlich - mir brennen da fast die Sicherungen durch mit fast unerschöpflichen Ansätzen und Möglichkeiten - da ist soviel Option, dass ich eher fast keinen Baum mehr sehe, weil ich im Wald stehe.
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand. Niemand glaubt mehr davon zu brauchen als er hat." René Descartes

"Der Wein muß in den Koch hinein". (Daniele Persegani, Fernsehkoch bei "alicekochen".)

Offline Tudor the Traveller

  • Karnevals-Autist
  • Legend
  • *******
  • (he / him)
  • Beiträge: 6.084
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Tudor the Traveller
Beides fällt immer noch in die Kategorie Unterhaltung, genauer sogar noch unter "Geschichten erzählen". Insofern gibt's da schon noch Gemeinsamkeiten, vor allem, weil praktisch sämtliche Inspirationen fürs Rollenspiel ja überhaupt nur wieder aus anderen Erzählmedien kommen und auch die Qualität (so vorhanden) der Spielhandlung wenigstens ein Stück weit an deren Kriterien gemessen wird.

Offensichtlich sind die Medienformate an sich dabei immer noch recht unterschiedlich, ähnlich, wie ein Roman ja auch kein Film ist und beide mit recht unterschiedlichen Stilmitteln arbeiten können und müssen. Aber den Vergleichen gleich komplette Sinnlosigkeit zu unterstellen, schüttet mMn bloß das Kind mit dem Bade aus.

Auch Äpfel und Steine haben Gemeinsamkeiten  ;) Die Frage bleibt, was der Erkenntnisgewinn eines Vergleiches sein könnte. Ok, man kann prinzipiell alles vergleichen, aber VORHER muss man dann einen sinnvollen Rahmen stecken.
NOT EVIL - JUST GENIUS

This town isn’t big enough for two supervillains!
Oh, you’re a villain all right, just not a super one!
Yeah? What’s the difference?
PRESENTATION!

Offline Holothuroid

  • Richtiges Mädchen!
  • Titan
  • *********
  • Proactive Scavenger
  • Beiträge: 19.988
  • Username: 1of3
    • Sea Cucumbers and RPGs
Ehrlich - mir brennen da fast die Sicherungen durch mit fast unerschöpflichen Ansätzen und Möglichkeiten - da ist soviel Option, dass ich eher fast keinen Baum mehr sehe, weil ich im Wald stehe.

Kommt das nicht aufs gleiche raus? Klar kann ich Mittelerde alles mögliche machen. Aber ich will das Feeling von Herr der Ringe. Wenn Leute sagen, es gibt nichts zu tun, heißt das - da bin ich mir ziemlich sicher - für gewöhnlich, dass es nichts zu tun gibt, was der Handlung in der Vorlage ähnelt. Und man kann den Ring nur einmal versenken.

Je nachdem wie sehr man sich von dieser Vorlage entfernen mag, scheinen mehr oder weniger Optionen möglich. Einige Werke offerieren eben auch direkt mehrere Optionen, weil man z.B. die Protagonisten nur ein Trüppchen von vielen sind oder weil verschiedene Autoren verschiedene Dinge unter dem Franchise getrieben haben. Oder manchmal ist die offensichtliche Frage auch: Und was passiert danach?

Die Wahl eines Settings ist also nicht nur Hilfsmittel, sondern auch ein Anspruch. Man will es ja "richtig" benutzen, man will der Vorlage "gerecht" werden. (Was das bedeutet muss, jede*r für sich selbst entscheiden.)
« Letzte Änderung: Gestern um 19:17 von Holothuroid »
Let's Go To Magic School - Wenn man einen Zauberschulroman liest (und davon gibt's viele), lernt man mit den Charakteren über die Welt und die Magie. In diesem PbtA-Spiel, spielt ihr um herauszufinden, wie es mit Welt und Magie steht.

Offline nobody@home

  • Steht auf der Nerd-Liste
  • Titan
  • *********
  • Beiträge: 15.783
  • Username: nobody@home
Kommt das nicht aufs gleiche raus? Klar kann ich Mittelerde alles mögliche machen. Aber ich will das Feeling von Herr der Ringe. Wenn Leute sagen, es gibt nichts zu tun, heißt das - da bin ich mir ziemlich sicher - für gewöhnlich, dass es nichts zu tun gibt, was der Handlung in der Vorlage ähnelt. Und man kann den Ring nur einmal versenken.

Je nachdem wie sehr man sich von dieser Vorlage entfernen mag, scheinen mehr oder weniger Optionen möglich. Einige Werke offerieren eben auch direkt mehrere Optionen, weil man z.B. die Protagonisten nur ein Trüppchen von vielen sind oder weil verschiedene Autoren verschiedene Dinge unter dem Franchise getrieben haben. Oder manchmal ist die offensichtliche Frage auch: Und was passiert danach?

Die Wahl eines Settings ist also nicht Hilfsmittel, sondern auch ein Anspruch. Man will es ja "richtig" benutzen, man will der Vorlage "gerecht" werden. (Was das bedeutet muss, jede*r für sich selbst entscheiden.)

Ich denke, das trifft es ziemlich gut. Ich meine, das Star-Wars-Universum beispielsweise ist so groß, daß man locker die meisten Arten von rein planetengebundenen Spielercharakteren und Abenteuern hineinpacken könnte, ohne das All (oder die ominöse "Macht", von der ja ohnehin nur seltene Auserwählte was haben) dabei auch nur wirklich streifen zu müssen. Ob aber beispielsweise eine reine Dungeoncrawlkampagne auf einem geeigneten Planeten mit reichlich aufgelassenen Anlagen der alten Republik oder eine Serie von Detektivabenteuern fest im Sektor Soundso auf Coruscant für einen gegebenen Star-Wars-Fan schon wirklich das "Feeling" des Settings richtig einfangen würde, kann derjenige nur jeweils für sich selbst beantworten.

Offline Tressym

  • Bloody Beginner
  • *
  • Beiträge: 40
  • Geschlecht: Weiblich
  • Username: Tressym
Bisher kenn ich nur das Rollenspiel zu Avatar und das find ich großartig gelungen.
Sowohl von den Möglichkeiten her darin Geschichten zu erzählen wie auch das Bending als, nicht allzu komplexesN Regelwerk umgesetzt wurde.
Das Regelwerk schafft es sogar die Philosophie von Avatar umzusetzen.

Herr der Ringe oä. habe ich nicht ausprobiert und auch keine Lust daran, weil weder HdR noch Star Wars mich sonderlich ansprechen.

Spiele und schreibe: High & Steampunk-Fantasy (meist in DnD-Settings).
Gerne eine Mischung aus Kampf und Charakter- und Beziehungsfokus.
Weitere: Avatar, Cthulhu, manchmal Indies

MyAnimeList Profil
Goodreads Profil
Backloggd Profil

Offline Tudor the Traveller

  • Karnevals-Autist
  • Legend
  • *******
  • (he / him)
  • Beiträge: 6.084
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Tudor the Traveller
Kommt das nicht aufs gleiche raus? Klar kann ich Mittelerde alles mögliche machen. Aber ich will das Feeling von Herr der Ringe. Wenn Leute sagen, es gibt nichts zu tun, heißt das - da bin ich mir ziemlich sicher - für gewöhnlich, dass es nichts zu tun gibt, was der Handlung in der Vorlage ähnelt. Und man kann den Ring nur einmal versenken.

Je nachdem wie sehr man sich von dieser Vorlage entfernen mag, scheinen mehr oder weniger Optionen möglich. Einige Werke offerieren eben auch direkt mehrere Optionen, weil man z.B. die Protagonisten nur ein Trüppchen von vielen sind oder weil verschiedene Autoren verschiedene Dinge unter dem Franchise getrieben haben. Oder manchmal ist die offensichtliche Frage auch: Und was passiert danach?

Die Wahl eines Settings ist also nicht Hilfsmittel, sondern auch ein Anspruch. Man will es ja "richtig" benutzen, man will der Vorlage "gerecht" werden. (Was das bedeutet muss, jede*r für sich selbst entscheiden.)

Ja, genau das meinte ich damit, dass "Setting" für einige nicht die "Welt" bedeutet, in der eine Geschichte spielt, sondern eben Aspekte der Geschichte selbst. "Man kann den Ring nur einmal versenken" beschreibt es sehr gut.
NOT EVIL - JUST GENIUS

This town isn’t big enough for two supervillains!
Oh, you’re a villain all right, just not a super one!
Yeah? What’s the difference?
PRESENTATION!

Offline Sard

  • Adventurer
  • ****
  • Beiträge: 892
  • Username: Sard
"Man kann den Ring nur einmal versenken" beschreibt es sehr gut.
Als wäre das die ganze Geschichte.
Das ist so stark verkürzt, dass der ganze Flair im Eimer ist.

Das wäre in etwa so, als würde man sagen, dass
man sich auch keinen Live-Sport anzuschauen bräuchte - Ergebnislisten reichen völlig,
eigentlich reicht das Ergebnis des Finals.

Es gibt jede Menge "richtigen Stoff im richtigen Kontext".
Die Düsterwaldkampagne von TOR1 macht es doch perfekt vor zum Beispiel.
"Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand. Niemand glaubt mehr davon zu brauchen als er hat." René Descartes

"Der Wein muß in den Koch hinein". (Daniele Persegani, Fernsehkoch bei "alicekochen".)

Offline Holothuroid

  • Richtiges Mädchen!
  • Titan
  • *********
  • Proactive Scavenger
  • Beiträge: 19.988
  • Username: 1of3
    • Sea Cucumbers and RPGs
Es gibt jede Menge "richtigen Stoff im richtigen Kontext".
Die Düsterwaldkampagne von TOR1 macht es doch perfekt vor zum Beispiel.

Absolut. Und die Tatsache, dass die entsprechenden Autoren sich daran gemacht haben, dieses Rollenspielprodukt zu entwerfen, eröffnet also neue Möglichkeiten für diejenigen, die nicht selbst drauf gekommen sind. Was so ziemlich der Grund ist, warum es überhaupt käufliche Rollenspielprodukte gibt.
Let's Go To Magic School - Wenn man einen Zauberschulroman liest (und davon gibt's viele), lernt man mit den Charakteren über die Welt und die Magie. In diesem PbtA-Spiel, spielt ihr um herauszufinden, wie es mit Welt und Magie steht.