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Riddick

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Yerho:

--- Zitat von: Samael am  3.09.2004 | 08:12 ---Der ist ja ab 12... :(
--- Ende Zitat ---

Das merkt man keine Sekunde, glaub's mir. Es sei denn, Du gehörst zu denen, die unbedingt sinnfreie Splattereinlagen brauchen. Der Film ist aber nicht irgendwie künstlich "entschärft" oder so ...

Samael:

--- Zitat von: Yerho am  3.09.2004 | 09:12 --- Es sei denn, Du gehörst zu denen, die unbedingt sinnfreie Splattereinlagen brauchen.

--- Ende Zitat ---

Das nicht - aber ich hasse es, wenn Leute von großkalibrigen Wummen erschoßen oder mit Klingenwaffen zerhackt werden, ohne dass Blut spritzt (wie bei King Arthur zBsp).

Eye Of Gruumsh:
Ohne Erwartungen rein, ohne Überraschungen raus 8)

Nein, also ich fand "Riddick" ja ganz nett, so als Popcornkino für einen Abend ist der Film durchaus erträglich. Logik ist zwar keineswegs in Hülle und Fülle vorhanden, aber das fällt nicht allzu sehr auf.

Was mich schwer enttäuscht hat, ist die Tatsache, dass das Konfliktpotenzial "Böser Mensch rettet Welt" überhaupt nicht genutzt wurde. Im Gegenteil, zwar wird am Anfang behauptet, dass "Böses mit Bösem" bekämpft werden müsse, aber am Ende muss man feststellen, dass Vin Diesel den ganzen Film hindurch konsequent ausser ein paar "fiesen" Sprüchen überhaupt nichts tut, was ihm das alignment "evil" einbringen könnte. Hollywood traut sich wohl nicht, mal einen Unsympathen als Protagonisten durch einen Film zu schicken. Oder wenigstens einen sympathischen Bösen.
Riddick mag zwar ein harter Bursche sein, aber der Terminus "warmherziges Rauhbein" ist das äusserste, das ich ihm zuschreiben kann

Was mich ausserdem noch so richtig genervt hat, ist Hollywoods neues Motto "Je schneller wir einen Kampf schneiden, umso besser wird er". Das hat mich schon bei Troja und Arthur aufgeregt, aber Riddick setzt dem ganzen mit seinen grotesk schnellen Schnitten die Krone auf. Teilweise kommt man bei den Kämpfen gar nicht mehr richtig mit, und da Kämpfe nun mal elementar für Actionfilme sind, kann ich diesem Trend überhaupt nichts abgewinnen :q

Ach ja, Judi Dent wird hiermit von mir zur "most unimportant supporting actress" nominiert. Die Frau war dermaßen überflüssig, dass es nich mehr feierlich war ;D

@Samael: Aus dieser Zwickmühle rettet sich der Film durch futuristische Feuerwaffen, die Menschen eher durch die Luft wirbeln denn töten ::)

Doc Letterwood:
Tja, die Kämpfe sind auch an mir vorbeigehuscht. Ssst, Kampf zu Ende.
Optisch opulent, Story sinn- und hintergrundfrei, ein paar laue coole Sprüche von Riddick. Atmosphärisch gut, aber in Pitch Black kommt in der Tat das Image von Riddick als Bösewicht besser rüber, auch wenn er den anderen hilft. Kann man sich mal angucken. Schulnote 3.

ragnar:
War zwar recht nett anzusehen, war aner recht enttäuscht:
1) Aus der Story hätte man eher einen Fantasyfilm machen sollen(Elementals, Prophezeiungen, Necromonger).
2) OK! Im Titel stand nix von Pitch Black aber der Schritt vom netten kleinen SciFi-Horror zu Epischer Fantasygesichte liegt mir dann doch sehr schwer im Magen.

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