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[Arcane Codex] Was zeichnet den Hintergrund von AC aus ?

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Kardinal Richelingo:

--- Zitat von: Glitzer am 22.02.2005 | 14:00 ---kennst Du neimand der IRL eines hat? Du must es ja nicht kaufen um es kennenzulernen

--- Ende Zitat ---

sorry, sehr nett, ich brauch einfach kein weiteres Fantasyrollenspiel. Ich habe soviele coole Sachen noch nicht gespielt, etwa Dragonmech, Xcrawl, Gemini, Ars Magica, 7te See uvm. Alles Spiele auf die ich einfach mehr Lust habe als noch eine Durschnittliche Fantasywelt. Egal wie gut sie ist. Ausserdem vertraue ich JS Geschmack ziemlich blind, wir sind bei der Beurteilung von Rollenspielen uns zumindest zu 80% eins.

Haukrinn:

--- Zitat von: ragnar am 22.02.2005 | 13:55 ---Der Hintergrund selbst wirkt tatsächlich oft wie ein Flickwerk, denn auch wenn die Länderbeschreibungen miteinander interagieren und sich die Geschichte durch die Länder hindurchzieht kommen immer mal wieder Gragen Fragen auf, die man nicht ohne weiteres beantworten kann(etwa warum es Ritter gibt, deren Entstehung nur Sinn macht wenn es Bauernheere gibt, deren Bildung keinen Sinn macht wenn das Nachbarland über die Kriegsmaschinerie dfes alten Roms verfügt(Siehe dazu einen Thread weiter)). Das stört beim Spielen aber nur wenn man aventurische Settingsklaven am Tisch sitzen hat :)

--- Ende Zitat ---

Das mit dem Flickwerk scheint aber eine typisch deutsche Eigenheit zu sein ;). Midgard leidet da IMHO auch sehr drunter, und DSA schießt echt den Vogel ab (Ich kann mir kaum vorstellen, daß AC einen ähnlich dämlichen Hintergrundmix zustande gebracht hat  :)).

ragnar:

--- Zitat von: haukrinn am 22.02.2005 | 14:34 ---Das mit dem Flickwerk scheint aber eine typisch deutsche Eigenheit zu sein ;). Midgard leidet da IMHO auch sehr drunter, und DSA schießt echt den Vogel ab
--- Ende Zitat ---
Midgard hat für sich noch den "Vorteil" das es eine ganze Welt als Spielwiese hat und die Kulturen geographisch recht eindeutig voneinander getrennt sind, während DSA und AC unterschiedliche Kulturen auf recht kleinem Raum unterbringen, wobei der Raum bei DSA kleiner ist...

--- Zitat ---(Ich kann mir kaum vorstellen, daß AC einen ähnlich dämlichen Hintergrundmix zustande gebracht hat :)).
--- Ende Zitat ---
...während die Kulturen sich bei AC IMHO noch drastischer unterscheiden(Habe aber lang nicht mehr bei DSA reingeschaut, das kann sich insofern geändert haben).

Ob es "ähnlich dämlich" ist, das eine Strecke von (geschätzt) 1000 Kilometern, Kulturen trennt die dem römischen Reich und einem düsteren Mittelalter entsprechen(und die 1000Km dazwischen IIRC von einer Kultur Marke "Frankreich während/kurz nach der Revulotion" aufgefüllt wird), lasse ich mal von deinem Maßstab abhängen.

Samael:
Naa Aquitaine ist Spätrenaissance, Vargothia Spätmittelalter/Frührenaissance.

Und ein "römisches Reich" ist zwar kulturell deutlich anders als das MA - nicht jedoch zwingend technologisch.
Es muss auch gesagt werden, dass von den irdischen Vorbildern eher der "Flair" als der technologische Stand der Entwicklung übernommen wurde. Wie deutlich anders dieser zwangsweise allein durch die Präsenz von echter Magie ist lässt sich leicht ausmalen.

Also: Hier gibt es überhaupt kein Problem.

Boba Fett:
Wer in den unterschiedlichen Kulturzuständen ein problem sieht, braucht nur mal nach Afrika reisen.
Oder nach Australien. Da leben die Aborigines teilweise im "Steinzeit-Zustand" Höhle an Tür mit unserem Standard.
Indien ist da auch ein sehr krasses Beispiel.

Und 1000 Meilen sind in der Mittelalterlichen Zeit eine sehr große Distanz. Da kann es einige Kulturdifferenzen geben...
Kulturaustauch entsteht meist über Handel.
Und Veruna scheint ja auch in der Degeneration begriffen. Möglicherweise deshalb, weil es mit den "moderneren" Nationen nicht mithalten kann.
Und was eine starke, konservative Kirche anrichten kann, haben wir auch in unserem Mittelalter gesehen, das war nämlich auch in großen Teilen schlechter als die Antike.

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